Spiele für PC & Konsole

Zwischen Wasser und Wahnsinn: The Sinking City im Test

Fazit

The Sinking City ist nicht perfekt. Das Spiel hat viele Schwächen, aber das ist nicht schlimm, denn das Spiel hat auch seine Stärken, die es zu einem guten Titel machen. Es ist interessant und es ist mal etwas Neues. Die Ermittlungsarbeit macht Spaß. Es ist fantastisch, ein Spiel mit Open World-Charakter zu haben, das einem zur Abwechslung mal nicht alles haarklein vorkaut. Anstatt einer überladenen Map voller Symbole, die sich ungefragt vermehren, muss man selbst rausfinden, wo das nächste Ziel ist. Das ist nicht übertrieben schwer oder anspruchsvoll, aber es macht Spaß. Zudem bringt das Spiel die dafür passenden Mechaniken mit, wie die Stadtkarte oder die Archive. Die Informationen, die man erhält, muss man sorgfältiger nutzen, sodass es sich auch mal wirklich so anfühlt als habe man etwas rausgefunden.

Oakmont ist als Schauplatz sehr gelungen und beheimatet interessante Charaktere. Neben der Hauptstory gibt es zusätzliche spannende Nebenquest. Durch die Möglichkeit den Schwierigkeitsgrad für Kämpfe und Untersuchungen separat einzustellen, kann man sich das Spielerlebnis anpassen.

Willkommen in Oakmont

Fans von Call of Cthulhu oder den Sherlock Holmes-Spielen von Frogwares sollten auf jeden Fall in The Sinking City reinschauen. Ansonsten ist The Sinking City generell für jeden empfehlenswert, der sich für das Setting begeistern kann und Lust auf ein Open World-Adventure mit Action, Erkunden und Detektivarbeit hat.

The Sinking City ist für PC exklusiv im Epic Store, Playstation 4, Xbox One und Nintendo Switch erhältlich. Im nächsten Jahr soll The Sinking City außerdem auf Steam erscheinen.

Pro
Contra
Story
85%
+ Spannende Story und einzelne Geschichten
+ Mischung aus Krimi, Mystery und Horror
+ Entscheidungen
+ drei mögliche Enden
– roter Faden fehlt hin und wieder ein wenig
Gameplay
90%
+ Detektivarbeit
+ Map zum Selbstverwalten
+ Nebenquests
– Kämpfe sind nervig
Balance
85%
+ Schwierigkeit für Untersuchungen und Kämpfe separat anpassbar
Steuerung
75%
+ Controller-Support für PC
+ Tastenbelegung kann angepasst werden
– Menüführung mit der Tastatur etwas umständlich
– Kämpfe fühlen sich träge an
Grafik & Sound
70%
+ passende Atmosphäre und Soundkulisse
+ komplette deutsche Sprachausgabe
– Grafik und Animationen veraltet

 

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setter

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66 Beiträge 11 Likes

Etwas spät, aber noch rechtzeitig vor Beginn des nächsten Zyklus, ist hier unser Testbericht zu The Sinking City. In dem Open World-Adventure von Frogwares Game Development und Publisher Big Ben Interactive versucht ihr als Privatdetektiv eine Stadt vor dem Untergang zu retten.
Eisiger Empfang
Der Wahnsinn zieht seine Kreise und hinterlässt Spuren. Charles Reed, Kriegsveteran und seines Zeichens Privatdetektiv, untersuchte in Boston Fälle von Wahnsinn, während er sich selbst von Albträumen und Visionen geplagt sieht. Die Spur führte ihn nach Oakmont, einer Küstenstadt, die kürzlich von einer unheimlichen Flut heimgesucht wurde und seitdem zu großen Teilen unter Wasser steht. Dies ist jedoch nicht die einzige Sorge der geplagten Bewohner, denn mit dem Wasser kamen seltsame Kreaturen und Monster. Kurz nach der Ankunft am Hafen des beschaulichen Städtchens, wird der Neuankömmling Reed mit einem ersten Fall beauftragt. Schon bald wird der Privatdetektiv in die unheilvollen Vorgänge in...

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