Microsoft Surface Pro 4 inkl. Type Cover im Test

Multimedia
Foto/Video
Tablets sind nun nicht gerade für perfekte Fotofähigkeiten bekannt. Bei den meisten Geräten reicht es für Videotelefonie und mal nen Schnappschuss. Optische Bildstabilisatoren sucht man ebenso wie hochauflösende, lichtstarke Bildsensoren vergebens. Microsoft geht hier auch keine neuen Weg. Bilder werden mit bis zu 8 MP geknippst.

Eine extra Erwähnung ist jedoch die Frontkamera wert. Die 5 MP für Selfies sind eine gute Entscheidung vom Hersteller. Die Fotoqualität ist grundsätzlich ausreichend. Bei Tageslicht sind die Aufnahmen brauchbar. Mit abnehmendem Licht, verschlechtert sich entsprechend auch die Bildqualität.
Gleiches gilt für Videos – Full HD Aufnahmen sind möglich und Videos haben eine aureichende Qualität. Jedoch gibt es Bildrauschen und bewegte Objekte sind unscharf. Der Autofokus pumpt ein wenig. Die Qualität geht in Ordnung, wobei ich bei dieser Preisklasse doch etwas mehr erwartet habe. Schaut am besten selbst, wie Euch das Beispielvideo gefällt.
Sound
Eine große Überraschung erlebte ich beim Sound. Das Surface Pro 4 hat den besten Sound aus internen Lautsprechern, den ich bis dahin von einem Tablet kannte. Stimmen sind klar, hohe Lautstärke ist möglich, man hat Stereo und Tiefen und selbst Musik hören mach Spaß. Ich habe es wirklich genossen damit Videos zu schauen oder beim Testen ein paar Songs zu hören. Entspannt auf der Eck-Couch, das Surface neben mir mit dem Ständer positioniert und auf YouTube Zeit verbringen war wirklich cool. An die Stereoanlage angeschlossen ist meine Meinung etwas zwiegespalten. Martin Garrix‘ Animals kommt sehr gut rüber und geht in die Beine, hat fetten Bass und wäre so auf jeder Party ein Hit. Danach habe ich die Arie der Königin der Nacht gehört und da hat mir die Stimme in den hohen Tönen zwar gefallen, klang jedoch ein klein wenig blechern bzw. komprimiert. Die Gegenprobe mit meinem Galaxy S5 spielte wärmer und weicher. Kann eine Einstellung sein und hier sollltet Ihr wenn nötig nachjustieren. Das ist aber nur ein kleiner Aspekt. Alle weiteren Songs ließen sich wunderbar hören und besonders die Tiefen und Mitten wirkten ausgewogen und klar.






