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Darknet: Betreiber von Drogenplattform in Bayern festgenommen

In Bayern haben sich Szenen wie in der Netflix-Serie „How to Sell Drugs Online (Fast)„. So haben Polizisten wohl einen der größten Darknet-Marktplätze für Drogen und andere illegale Dinge hochnehmen können. Der mutmaßliche Betreiber, der gerade einmal 22 Jahre alt ist, befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Marktplatz im Darknet mit 16.000 Nutzern und 72 Händlern

Im beschaulichen Landshut in Niederbayern hat die Polizei einen 22 Jahre alten Studenten festgenommen, der einen gigantischen Online-Marktplatz für Drogen und andere illegale Dinge betrieben haben soll. Der im Darknet zugänglich gewesene Marktplatz namens „Deutschland im Deep Web“ ist im Jahr 2018 ans Netz gegangen und diente 72 Händlern als Verkaufsplattform. An insgesamt 16.000 registrierte Nutzer konnten diese dann vorrangig Drogen verkaufen. Bei dem Onlineshop handelt es sich um keinen Neuling im Bereich der illegalen Marktplätze im Darknet.

So ist „Deutschland im Deep Web“ vielmehr eine Weiterführung eines Onlineshops im Darknet, welcher im Jahr 2016 traurige Bekanntheit erlangt hat. Über diese Plattform konnte sich nämlich ein 18-Jähriger eine Schusswaffe kaufen, mit welcher dieser einen Amoklauf in einem Münchener Einkaufszentrum durchführte. Der damalige Betreiber wurde im Zuge dessen bereits zu einer Haftstrafe verurteilt. Als der nun festgenommene 22-jährige die Plattform übernahm, konzentrierte er sich fortan auf den Vertrieb von Drogen.   Ein neues Gesicht ist der Student für die Behörden übrigens nicht. So fiel er laut Aussagen der Polizei wohl bereits im Jahr 2019 auf. Da hackte er sich in das Netzwerk seiner damaligen Schule.

Hardware sichergestellt

Im Rahmen der Festnahme hat die Polizei selbstverständlich auch jede Menge Hardware sicherstellen können. Dazu gehören neben einem PC und jeder Menge Festplatten wohl auch mehrere Telefone derer sich der Beschuldigte bediente. Ein entsprechendes Verfahren gegen den 22-jährigen wurde inzwischen eingeleitet. Der Vorwurf lautet „Betreiben einer kriminellen Handelsplattform im Internet“. Die Strafandrohung dürfte dem Studenten gar nicht gefallen. So sollen im schlimmsten Fall wohl zehn Jahre Haft möglich sein.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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