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GridStudio GRID Game Boy Pocket im Test – Technik trifft Kunst

Was ziert die Wände eures Büros, Gaming- oder Wohnzimmers? Hersteller GridStudio bietet mit den GRID-Frame-Studio-Modellen eine waschechte Alternative zu den obligatorischen Postern, Bildern oder LED-Panels, die normalerweise im Zuhause von Technik-Fans und Nerds zu finden sind. Kultige Hardware, in ihre Einzelteile zerlegt und in einem schicken Rahmen präsentiert. Wir haben uns den GRID Game Boy Pocket einmal genauer angeschaut.

GRID Frame Studio: Kunst für Technik-Fans

Wer auf der Suche nach einer edlen Alternative zum Filmplakat seines Lieblingsstreifens ist und seine Technikecke ins rechte Licht rücken möchte, sollte sich die Produkte des Herstellers GridStudio einmal genauer anschauen.

Die haben es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, kultige Hardware (und die damit verbundenen Erinnerungen) neu aufleben zu lassen. Doch da heutzutage niemand mehr mit einem Game Boy, iPhone 1 oder einer PlayStation Portable glücklich werden dürfte, kehren die Klassiker in veränderter Form zurück.

Mit den „GRID Frame Studio“-Modellen werden die Gadgets, Smartphones oder Spielekonsolen zu waschechten Kunstobjekten, die in ihre Einzelteile zerlegt in einem schwarzen Rahmen Platz finden. Beschreibungen der einzelnen Bauteile in der Modell-typischen Schriftart, Werbeslogans und berühmte Zitate gibt’s ebenfalls dazu.

GRID Game Boy Pocket im Test

Das Lineup des Herstellers reicht von Apple-Produkten der iPhone-, iPod- und Apple Watch-Reihe, über Handheld-Konsolen bis hin zu klassischen Smartphones von Samsung, Nokia und Google. Regelmäßig kommen neue Produkte hinzu – es lohnt sich also, die Website im Auge zu behalten. Los geht es bei einem Preis von $ 129,00 (rund 110 Euro) für das Nokia E71, während das iPhone 1 mit $ 399,00 (etwa 338 Euro) zu Buche schlägt.

Exemplarisch für das Portfolio des Herstellers haben wir uns den GRID Game Boy Pocket einmal genauer angesehen der, wenig überraschend, Nintendos geschrumpfte Handheld-Konsole aus dem Jahr 1996 darstellt.

GRID Game Boy Pocket
Einzelne Hardware-Komponenten werden samt Beschreibung dargestellt.

Hier werden Interessierte mit etwa 151 Euro ($ 179,00) zur Kasse gebeten – immerhin zweieinhalb Mal so viel wie der ursprünglich aufgerufene Verkaufspreis zum Release des Handhelds vor 25 Jahren ($ 69,99). Was erhält man also für den Preis?

Der GRID Game Boy Pocket wird in einer schlichten, edel anmutenden Geschenkverpackung geliefert, die nach dem Öffnen direkt den Blick auf das Objekt der Begierde freigibt. Die Abmessungen des schwarzen Rahmens betragen 13x13x1,8 Zoll (also rund 33x33x4,5 Zentimeter). Dabei wird das Kunstobjekt auf einem weißen Hintergrund präsentiert, der von einem Glas geschützt wird – ganz so, wie man es von einem Bild erwarten würde.

Der Rahmen lässt sich auf der Rückseite mithilfe von vier Halterungen öffnen. Für die Aufhängung stehen zudem vier weitere Ösen zur Verfügung. Haken für die Wandbefestigung befinden sich bereits im Lieferumfang.

Technik im Detail

Vor allem Technik-Fans kommen mit den „GRID Frame Studio“-Modellen voll auf ihre Kosten. Alle Hardware-Kunstobjekte präsentieren sich in ihre Einzelteile zerlegt, während die einzelnen Bauteile wie Mainboard und CPU, aber auch Lautsprecher, Buttons und Anschlüsse beschrieben werden.

Im Falle des Game Boy Pocket ist die Schrift im klassischen 8-Bit-Stil passend gewählt und gewährt zusätzliche Informationen zum ursprünglichen Erscheinungstermin. Am unteren Rad findet sich zudem ein Werbeslogan, mit dem Nintendo im Jahr 1989 tatsächlich den Game Boy bewarb.

Die Schriftart orientiert sich immer an der Designsprache des jeweiligen Herstellers. Im Falle der Apple Watch druckt GridStudio beispielsweise ein Zitat von Steve Jobs mit auf, während das Samsung Galaxy S die Vorzüge des AMOLED-Displays in den Fokus rückt.

Laut Hersteller GridStudio ist jeder Rahmen handgemacht und besteht aus den echten Komponenten der aufgezeigten Hardware. Dementsprechend gleicht kein GRID Frame dem anderen. Ob dies tatsächlich der Fall ist, konnten wir im Rahmen unseres Tests allerdings nicht verifizieren.

Zudem weist man darauf hin, dass die Technik zwar mehrfach gründlich gesäubert wurde, es aber dennoch zu kleineren Rost-Rückständen auf Motherboard und anderen Komponenten kommen kann. Bei unserem Modell war dies allerdings erfreulicherweise nicht der Fall. Ob mit oder ohne Rost: Die Präsentation der Objekte kann sich allemal sehen lassen und lässt keine Wünsche offen.

Fazit

Mit den GRID Frames, wie in unserem Fall dem GRID Game Boy Pocket, kommen Technik-Fans voll auf ihre Kosten, die nach einem einzigartigen Kunstobjekt für die eigene Wohnung suchen. Hinsichtlich des Designs und der Verarbeitung bleiben keine Wünsche offen.

Der einzige nennenswerte Kritikpunkt ist beim Preis zu finden. Diese fällt im Falle des Game Boy Pocket überdurchschnittlich hoch aus. Im direkten Vergleich erscheint der GRID X zum iPhone X mit rund 227 Euro hingegen schon erschwinglich, wenn man bedenkt, dass das Smartphone gebraucht (und funktionsfähig) für rund 350 Euro gehandelt wird. Aber bei Kunstwerken bezahlt man eben auch nicht nur für die verwendeten Farben, den Rahmen und das Papier beziehungsweise die Leinwand.

GRID Game Boy Pocket

Verarbeitung
Montage
Preis-Leistungs-Verhältnis

85/100

Optisch ansprechende Aufbereitung von Hardware als Kunstobjekt, die neben dem hohen Preis keinen Anlass zur Kritik liefert.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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