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„Amazon Style Store“ möchte den analogen Modemarkt revolutionieren

Neben seinen smarten Supermärkten möchte Amazon nun auch spezielle Modegeschäfte an den Start bringen, die analoges Shopping-Erlebnis mit bequemem Digital-Einkauf kombinieren sollen. Ihre Pforten sollen die „Amazon Style Stores“ noch dieses Jahr öffnen.

Onlineshopping mit Anfassen?

Die Grundidee klingt so einfach wie genial. In seinen Style Stores möchte Onlineversandriese Amazon den Neukauf von Kleidung revolutionieren. Dabei ist es ganz offensichtlich das Anliegen des Konzerns, die Vorteile von klassischen Shopping-Ausflügen mit denen von bequemem Online-Shopping zu kombinieren. So erinnern die ersten Bilder zumindest in ihrer Grundidee an klassische Bekleidungsgeschäfte.

Bild: Amazon

Hier hängt eine Jacke, dort stehen mehrere Paar Schuhe. Was einem gefällt, soll man nach Lust und Laune anprobieren und anschließend auch kaufen können. Allerdings soll das Drumherum weit smarter werden. Dafür sollen Eckpfeiler wie eine smarte App-Anbindung, Steuereinheiten auf Touchscreen-Basis sowie ein ausgeklügelter Algorithmus sorgen.

Anknüpfen an „Amazon Go Stores“

Wie gut die Mischung als Klassik und Moderne funktionieren kann, hat Amazon bereits mit seinen Go Stores unter Beweis gestellt. In denen kann man wie im Einzelhandel ganz bequem Lebensmittel einkaufen. Der große Unterschied ist jedoch, dass die Läden ohne Kassen auskommen. Bezahlt wird ganz einfach so als würdest du gerade auf der Webseite des Onlinversandes einkaufen. Diese Erfolgsgeschichte soll nun mit den Style Stores fortgeführt werden. Im direkten Vergleich warten die smarten Bekleidungsgeschäfte von Amazon aber noch einmal mit mehr spannender Technik auf als es die Lebensmittelgeschäfte bereits tun.

Smartphone als Shopping-Begleiter

Wie bei den Go Stores solltest du auch beim Amazon Style Store stets dein Smartphone in den Händen halten. Mittels passender App lassen sich nämlich an den jeweiligen Regalen nähere Informationen zu jedem einzelnen Produkt erhaschen. Ein einfacher QR-Code-Scan genügt. Neben den verfügbaren Ausführungen (Größen, Farben, etc.) soll man außerdem die Bewertungen von Käufern einsehen können. Solltest du dich für ein Stück interessieren, musst du es keineswegs mit dir herumschleppen. Stattdessen markierst du es ganz einfach in der App. So häuft sich während deines Einkaufs ein Warenkorb an, welchen du anschließend zu einem Anprobe-Raum schicken lassen kannst. Und hier greift der smarte Algorithmus von Amazon.

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Zusätzlich zu den von dir ausgewählten Kleidungsstücken, sucht dieser dazu passende Sachen aus. Von Vorteil ist aber nicht nur die Shopping-Beratung durch den Algorithmus. Darüber hinaus musst du nicht mehr mit einem Berg voller Kleidung herumlaufen. Einmal in der Umkleidekabine angekommen, soll man vor einem riesigen Display stehen, welches sich mittels Touchscreen steuern lässt. Wenn dir ein Teil nicht passen sollte, kannst du dir hier ganz bequem eine andere Größe oder Farbe schicken lassen. Alternativ kannst du dir auch ein gänzlich anderes Kleidungsstück in die Umkleidekabine senden lassen. Wer bei seinem Shoppingtrip fündig geworden ist, kann sich dann entscheiden, auf welchem Wege die ergatterten Sachen gekauft werden sollen. Entweder man schlägt direkt im Style Store zu oder man speichert sie in seinem persönlichen Amazon Warenkorb und bestellt sie zu einem späteren Zeitpunkt online.

Der Umwelt zuliebe?

Doch es soll nicht nur möglich sein, in der Filiale reservierte Artikel später online zu bestellen und nach Hause liefern zu lassen. Auch Umgekehrtes möchte Amazon möglich machen. Wem Kleidungsstücke online gefallen, der soll sie in seinen Style Store schicken lassen können. Dies hat diverse Vorteile für den Käufer, Amazon aber sicher auch die Umwelt. So kann man als Käufer ein Kleidungsstück vor Kauf noch einmal anprobieren, um auch wirklich sicher zu gehen, dass es das Passende ist.

Bild: Amazon

Amazon selbst benötigt wiederum für seine Style Stores keinen allzu großen Warenraum – anders als es bei herkömmlichen Geschäften der Fall ist. Im Endeffekt kann das Unternehmen die gewonnene Fläche als Erweiterung der Verkaufsräume nutzen. Zu guter Letzt darf man auch die ölkologischen Aspekte nicht außer Acht lassen. Amazon hat sich selbst das Ziel auferlegt bis zum Jahr 2040 klimaneutral und damit ohne den Ausstoß schädlicher CO²-Gase zu wirtschaften. Nutzen viele Kunden die Möglichkeit, Kleidung in den Amazon Style Store und nicht nach Hause liefern zu lassen, dürfte dies viele Kurierfahrten inkl. Lieferung und Retour einsparen.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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