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Datenleck bei Amorelie: Kundendaten waren offen einsehbar

Amorelie hat seine Kunden über ein empfindliches Datenleck informiert. So konnte man beim erfolgreichen Onlineversand für Erotikartikel nicht nur die getätigten Bestellungen, sondern auch weitere Kundeninformationen einsehen.

Empfindliche Daten einsehbar

Der beliebte Erotikversandhandel hat in den letzten Jahren eine echte Erfolgsgeschichte geschrieben. Während das Unternehmen zu Beginn noch müde belächelt wurde, hat Amorelie es über die Jahre geschafft, den Markt der Erotikartikel zu modernisieren und revolutionieren. Nach all den positiven News über den Händler muss man nun allerdings einen kleinen Dämpfer thematisieren. So hat das Unternehmen ein empfindliches Datenleck zu beklagen. Darüber hat Amorelie seine Kunden umgehend informiert. Die Masse an zugänglichen Daten ist leider erschreckend. So waren nicht nur Bestelldaten, sondern auch Kundeninformation von Bestellvorgängen aus insgesamt sieben Jahren einsehbar.

Umfangreiche Datensätze

Neben Bestellinformationen zu gekauften Artikeln konnte man über das Datenleck wohl auch Mail-Adresse, Anschrift und Name der entsprechenden Kunden einsehen. Obwohl man auch die Zahlungsart einsehen konnte, seien Details wie Kreditkartendaten wohl nicht betroffen. Lobenswert ist, dass Amorelie die betroffenen Kunden umgehend informiert hat. Grund zum Meckern gibt es allerdings, wenn man sich vor Augen führt, dass sich das Unternehmen der Öffentlichkeit gegenüber bedeckt hält, was die Sicherheitslücke angeht. So ist bspw. noch unbekannt wie viele Kunden tatsächlich von dem Sicherheitsproblem betroffen sind.

Es soll keinen Datenklau gegeben haben

Eine gute Nachricht gibt es dann doch die verkünden. So habe es bislang keinerlei Anhaltspunkte gegeben, dass Dritte über die Sicherheitslücke Zugang zu den Kundendaten erhalten haben. Amorelie selbst hat übrigens eigenen Angaben entsprechend am 22. November diesen Jahres von den Problemen erfahren. Kurze Zeit nach der Kenntnisnahme möchte der Versandhändler das empfindliche Datenleck wieder geschlossen haben. Leider ist dieses Sicherheitsproblem nicht das einzige, welches sich im Rahmen des Händlers stellt. So weiß man mittlerweile, dass „smarte Sextoys“ Tür und Tor für Kriminelle öffnen können. Insbesondere die ferngesteuerten Spielzeuge spielen dabei eine große Rolle. Selbige könnten immer noch viel zu leicht von unbefugten Dritten gesteuert werden, wenn diese sich Zugriff verschaffen.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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