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Kioxia PM7: Neue Server-SSDs mit SAS-Schnittstelle und bis zu 30 TB

Mit der Kioxia PM7 hat der Hersteller eine neue SSD-Generation vorgestellt, die auf die Serial Attached SCSI-Schnittstelle (SAS) für serverseitige Massenspeicher setzt. Das neue Modell baut auf SAS-4, das auch als 24G SAS bekannt ist und realisiert im 2,5-Zoll-Format mit 3D-TLC-NAND bis zu 30,72 Terabyte an Speicherplatz.

Kioxia PM7 mit neuem 3D-NAND

Für die Kioxia PM7 wechselt die SAS-SSD für Server auf die fünfte 3D-NAND-Generation mit insgesamt 112 Layern, was zu einer entsprechenden Leistungssteigerung führt. Bis zu 720.000 IOPS beim sequenziellen Lesen sollen damit möglich sein – eine Steigerung von immerhin rund 20 Prozent gegenüber den 595.000 IOPS, die das Vorgängermodell PM6 realisierte. Beim sequenziellen Schreiben sollen immerhin bis zu 355.000 IOPS erreicht werden können.

An der Geschwindigkeit hat sich zwischen den Generationen kaum etwas verändert, denn diese soll laut Kioxia bei 4.200 MB pro Sekunde liegen. Die 30,72 TB an maximaler Speicherkapazität bleiben gegenüber dem Vorgänger ebenfalls unverändert.

Kioxia PM7

PM7 mit 1 DWPD und 3 DWPD

Insgesamt werden zwei Varianten der Kioxia PM7 angeboten. Gibt es nur ein geringes Schreibaufkommen, ist das 1 DWPD-Modell interessant, das auf eine Befüllung des Laufwerkes pro Tag innerhalb des Garantiezeitraums (Drives Writes Per Day) ausgelegt ist. Dieses Modell legt der Hersteller mit Kapazitäten zwischen 1,92 TB und 30,72 TB auf.

Für höhere Belastung und gemischte Anforderungen gibt es die PM7 allerdings auch mit 3 DWPD, hier muss allerdings mit Kapazitäten zwischen 1,6 TB und 12,8 TB Vorlieb genommen werden. Dabei hat die neue Server-SSD eine Zertifizierung der Federal Information Processing Standards (FIPS 140-2) durch das National Institute of Standards and Technology (NIST) erhalten, was die Sicherheitsanforderungen für kryptographische Module beschreibt. Eine FIPS 140-3 Zertifizierung für zusätzliche Sicherheit steht derzeit noch aus.

Kioxia sieht zumindest im Serverbereich weiterhin große Nachfrage an SAS-Datenträgern. Auch Konkurrent Samsung bietet Enterprise-SSDs mit SAS 24G an und zwar in der PM1653-Serie. Sie kommen ebenfalls auf Kapazitäten von bis zu 30,72 TB und erreichen mit rund 800.000 IOPS beim Lesen minimal höhere Leistungswerte. Künftig sollen aber auch Server-SSDs vermehrt auf den PCI-Express-Standard setzen, der im Endkundensegment bereits Standard ist.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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