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Mercedes EQS erhält Facelift und mehr Reichweite

Der Mercedes EQS bildet das Flaggschiff der vollelektrischen Flotte des Stuttgarter Autoherstellers. Fast drei Jahre nach Marktstart hat das Traditionsunternehmen nun eine überarbeitete Version präsentiert. Bei dieser hat sich offizieller Pressemitteilung zufolge nicht nur optisch etwas getan.

Mercedes EQS mit mehr Serienausstattung

Was man der Stuttgarter Edelkarosse auf den ersten Blick nicht ansieht, ist die vergrößerte Batterie. Waren es beim Modell aus 2021 noch 108,4 kWh, bietet das Facelift mit 118 kWh knapp 10 kWh mehr Akkukapazität. Das schlägt sich natürlich auch in der Reichweite nieder. Im ausdauerndsten Modell in Form des Mercedes EQS 450+ soll man fortan 822 km mit nur einer vollen Akkuladung zurücklegen können. Zum Vergleich: Das bisherige Modell stemmte nur maximal 753 km.

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Bild: Mercedes

Auch an der Serienausstattung hat Mercedes gefeilt. Hier zeigt sich der Hersteller fast schon gönnerhaft im Vergleich zum 2021er Modell. So ist der vormals mit Aufpreis versehene MBUX Hyperscreen, welcher sich aus drei Bildschirmen zusammensetzt, nun Serie. Beim bisherigen EQS kostete er den Käufer einen Aufpreis von stolzen 8.500 Euro. Was nun ebenfalls serienmäßig an Bord sein wird, ist eine Wärmepumpe. Diese sorgt noch einmal für mehr Energieeffizienz, was wiederum der Reichweite zugute kommt.

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Bild: Mercedes

Mercedes implementiert mit dem Feature „Automatischer Spurwechsel“ sogar einen gänzlich neuen Assistenten. Das Beste daran: Das Feature kommt serienmäßig. Wie der Name bereits vermuten lässt, nimmt das schnittige E-Auto dabei vollautomatisch Spurwechsel vor. Aus Sicherheitsgründen ist es allerdings nur bei Geschwindigkeiten bis 140 km/h nutzbar. Das entspricht Autonomem Fahren des Levels 2. Damit unterstreichen die Stuttgarter ihre Expertise, wenn es um selbstfahrende Autos geht.

Premium-Edition für 16.600 Euro Aufpreis

Es wäre nicht ein Facelift, wenn sich nicht auch optisch etwas beim Mercedes EQS getan hätte. Und tatsächlich. Sowohl bei der Karosserie als auch im Innenraum setzt der Automobilhersteller neue Akzente. Dabei sind viele optische Highlights allerdings mit einem Aufpreis verbunden. So zum Beispiel die Ausführung „Electric Art Line“.

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Bild: Mercedes

Hier spendieren die Stuttgarter ihrem sportlich eleganten E-Auto unter anderem Chrom-Applikationen am Kühlergrill. Mercedes-Fans wird es freuen, dass diese Edition mit dem ikonischen stehenden Stern auftrumpfen will.

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Bild: Mercedes

Neu ist auch das Ausstattungspaket „Fondkomfort-Plus“, das gegen einen Aufpreis von 3.867,50 Euro eine praktische Fußablage für die Mitfahrer bereithält. Wer so richtig aus den Vollen schöpfen möchte, sollte sich die Manufaktur Selection ansehen.

Bild: Mercedes

Hier bekommst du für einen stolzen Aufpreis von knapp 16.600 Euro eine Sonderedition geboten, die mit beleuchteten Einstiegsleisten, Chrom, Nappa-Leder, AMG-Design und -Leichtmetallrädern sowie den Sitzen des Pakets Fondkomfort-Plus punkten möchte.

Mehr Ausstattung, gleicher Preis

Bei der Preisgestaltung zeigt sich Mercedes recht fair. Trotz deutlich mehr Reichweite und mehr Serienausstattung hat sich an den Basispreisen für das Flaggschiff nämlich nichts geändert. So zahlst du für den Mercedes EQS 450+ als Einstiegsmodell einen Preis ab 109.551,40 Euro. Auch die besser ausgestatteten Ausführungen behalten ihr aktuelles Preisschild bei. Bestellungen für die Edelkarosse mit starkem E-Motor nehmen die Stuttgarter ab dem 25. April 2024 entgegen.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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