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Microsoft Z1000: Engineering Sample einer SSD deutet breites Portfolio an

Microsoft hat offenbar damit begonnen, SSDs für eigene Produkte zu fertigen. Das zeigt ein Engineering Sample der Microsoft Z1000, zu der nun geleakte Bilder die Runde machen. Diese ist offenbar schon etwas älter, soll aber auf ein breites Portfolio hindeuten.

Microsoft Z1000: SSD zeigt sich in Leak

Microsoft-SSDs sind aktuell noch kein Ding, könnten es aber möglicherweise schon bald werden. Darauf deutet zumindest die nun geleakte Microsoft Z1000 hin, zu der X/Twitter-Nutzer yuuki_ans nun Bilder und Informationen veröffentlicht hat.

Diese zeigen die mysteriöse M.2-SSD im Detail, wenngleich einige Informationen wie Serien- und Produktnummern zensiert wurden. Dafür verraten die Bilder und Infos einige interessante Fakten zur SSD.

Sie kommt auf eine Kapazität von 960 Gigabyte und nutzt Komponenten verschiedener Hersteller. Der NAND-Flash stammt von Toshiba, der DDR4-RAM-cache von Micron und der Controller von CNEX Labs. Letzteres deutet dann auch darauf hin, dass es sich bei der Microsoft Z1000 um eine Datencenter-SSD handeln dürfte, denn CNEX Labs ist genau auf diese Produkte spezialisiert.

Dafür spricht zudem der Formfaktor, denn laut yuuki_ans kommt die Z1000 im M.2-22110-Format daher und ist damit deutlich länger, als die M.2-2280- oder M.2-2230-Varianten, die man in PCs und Notebooks im Endkunden-Segment normalerweise findet.

Microsoft Z1000
Bild: yuuki_ans via X

Bei der SSD auf den geleakten Bildern handelt es sich zudem um ein Engineering Sample, also eine für Entwickler angedachte Version der Hardware. Ebenfalls interessant ist das abgedruckte Produktionsdatum, denn die gezeigte Microsoft Z1000 soll offenbar bereits am 18. Mai 2020 gefertigt worden sein. Da PCIe 5.0 seinerzeit noch kein Thema war, dürfte die Speicherlösung per PCIe 4.0 angebunden werden.

Interessant ist auch, was auf den Bildern nicht zu sehen ist. Denn gleich mehrere ungenutzte Plätze auf dem Board deuten darauf hin, dass die SSD auch in größeren Varianten mit 2 TB oder gar 4 TB Speicher angeboten werden könnte – also in der Theorie zumindest.

Ob Microsoft die SSD möglicherweise bereits in den eigenen Datencentern einsetzt ist dabei genauso unbekannt, wie ob möglicherweise weitere SSD – vielleicht sogar für Endkunden – angedacht sind.

Philipp Briel

Ich bin leidenschaftlicher Gamer seit meiner frühen Kindheit und habe neben dem PC nahezu jede Spielekonsole bereits besessen. Auch Technik begeistert mich, vor allem brenne ich für Peripherie, PCs, Notebooks und Gadgets.

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