Gehäuse Testberichte

Inter-Tech S-3901 Impulse im Test: Mittelklasse-Gehäuse mit auffälliger adressierbarer RGB-Beleuchtung

Systembau

In diesem Abschnitt sollen die Möglichkeiten des Systembaus im S-3901-Impulse von Inter-Tech näher betrachtet werden. Der Hersteller verspricht, die Möglichkeit des Aufbaus eines High-End-Systems zu bieten.

Zunächst ist zu erwähnen, dass vier Abstandshalter bereits serienmäßig im Gehäuse angebracht sind, was für den Einbau weiterer Hardwarekomponenten von großem Vorteil ist.

Für den dauerhaften Aufbau eines Systems werden selbstverständlich weitere Halter benötigt. Daher haben wir die anderen beiliegenden Abstandshalter mit dem ebenfalls beiliegenden Werkzeug montiert, was problemlos gelang. Hier ist positiv festzuhalten, dass Inter-Tech das benötigte Spezialwerkzeug mit dem Gehäuse verschickt.

Wir haben folgende Produkte im Gehäuse verbaut:

Systembau im Inter-Tech S-3901 Impulse
Systembau im Inter-Tech S-3901 Impulse

Kühlung

Auch der Einbau von CPU-Kühlern gelingt einfach. Inter-Techs Gehäuse bietet mit einer erlaubten Maximalhöhe von 175 Millimetern vergleichsweise viel Platz, sodass Kunden in der Auswahl der CPU-Kühler frei sind. Alle gängigen Modelle sollten problemlos in das Gehäuse passen.

Wasserkühlungen können sowohl in der Front als auch im Deckel montiert werden. In beiden Fällen kommt es aufgrund versetzter Montageschienen nicht zu Beeinträchtigungen anderer Komponenten – vor allem die RAM-Kühler bleiben unberührt, was nicht bei allen Gehäusen der Fall ist.

Das Gehäuse besitzt auf der Unterseite einen ausziehbaren Staubfilter unter dem Netzteil. Von hier dringt also kein Staub ins Gehäuse. Auch wenn das Gehäuse ansonsten ziemlich geschlossen aussieht: Das ist nicht der Fall. Rechts und links der Beleuchtungsstreifen ist ein Metallgitter mit feinem Mesh, das Luft durchlässt, gleichzeitig aber auch als Staubfilter fungiert. Diese können jedoch nicht einfach rausgezogen werden, sondern müssen dann einfach am Gehäuse abgewischt werden, um sie zu reinigen.

Grafikkarte und Festplatten

Anders verhält es sich bei der Grafikkarte, deren Länge offiziell maximal 275 Millimeter betragen darf. Hier bieten andere Midi-Tower mehr Platz, was zu einer größeren Wahlfreiheit führt. Allerdings hat Inter-Tech diesen Wert eher konservativ angegeben. So war es uns auch problemlos möglich eine 298 Millimeter lange Grafikkarte einzubauen. Die Erhöhung des Kabelschachts hat bei uns zunächst für Zweifel gesorgt, doch es hat problemlos gepasst. Es wurde lediglich ein wenig eng, da wir in der Front auch einen Radiator mit entsprechenden Lüftern verbaut haben. Setzt man in der Front nur auf Lüfter und montiert keine SSDs neben dem Mainboard, sollten ca. 32 Zentimeter möglich sein.

Für Festplatten stehen – wie im vorherigen Abschnitt bereits erwähnt wurde – vier Plätze zur Verfügung. So lassen sich zwei 2,5-Zoll-Modelle und zwei 3,5-Zoll-Modelle entkoppelt anbringen. Die größeren Modelle finden unter der Netzteilabdeckung Platz, während die kleineren Festplatten auf der Vorder- oder Rückseite über dem Festplattenkäfig angebracht werden können.

Die Festplatten können nur von vorne verschraubt werden, was nicht unbedingt vorteilhaft ist, wenn eine Wasserkühlung in der Front verbaut werden soll. In diesem Falle müssen zuerst die Festplatten verbaut werden. Wesentlich durchdachter ist die Möglichkeit, die 3,5″-Festplatten mit einer Schraube direkt am Gehäuse zu befestigen. Dies dürfte für Nutzer, die ihren PC öfter umbauen wollen, von Bedeutung sein.

Kabel

Für die Verkabelung des Systems stehen Öffnungen zur Verfügung. Dieses sollen ganz im Sinne eines effektiven Kabelmanagements dafür sorgen, dass die Kabel geordnet durch das Gehäuse geführt werden, was nicht nur zu organisatorischen, sondern auch zu optischen Vorteilen führt – schließlich möchte niemand durch das Seitenfenster auf einen unsortierten Kabelwust blicken.

Kabeldurchführungen überall im Gehäuse
Kabeldurchführungen überall im Gehäuse

Im Test funktioniert die kontrollierte Kabelführung sehr gut, was auch auf die kluge Platzierung der Öffnungen zurückzuführen ist. Anzumerken ist jedoch, dass der Stauraum hinter dem Mainboard-Tray ein wenig knapp bemessen ist, so hatten wir beispielsweise mit dem 8-Pin-CPU-Kabel Probleme. außerdem sind die Gummiöffnungen nicht gummiert.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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