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Asus: Zenfone 8 und Zenfone 8 Flip wurden präsentiert

Asus hat die achte Generation seines beliebten Zenfones vorgestellt. Mit dem Zenfone 8 verspricht der taiwanische Hardware-Hersteller ein Highend-Smartphone im kompakten Format. Das Zenfone 8 Flip, welches etwas größer daherkommt, bietet neben einem etwas ungewöhnlichen Kamera-Design nicht weniger Flaggschiff-Feeling als die Standardausführung. Wir werfen einmal einen Blick auf Asus kommende Zenfone-Generation.

Flaggschiff im handlichen Format

Eigentlich kennen wir Asus hauptsächlich als Hersteller leistungsstarker und/oder kompakter PC- bzw. Notebook-Technik. Mit seiner Zenfone-Sparte erfreuen sich die Taiwaner jedoch seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Nun soll die Erfolgsgeschichte fortgeführt werden. Beim Zenfone 8 soll es sich um ein Highend-Smartphone handeln, das zumindest in Sachen Design nicht mit dem Strom anderer Hersteller mit schwimmt. So handelt es sich bei den kommenden Neuzugängen um keine Geräte im Großformat. Stattdessen möchte Asus die neuen Zenfones im handlichen Design auf den Markt bringen. Während wir dieses Vorgehen von Apple mit den SE-Geräten und dem iPhone 12 Mini bereits kennen, ist Asus Weg in der Android-Welt eher untypisch.

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Schließlich kommen Smartphones mit dem Google-Betriebssystem zunehmend in fast schon unhandlichen Größen daher. Asus möchte einen anderen Weg gehen und Flaggschiff-Eigenschaften mit einem kompakten Gehäuse verbinden. Mit den Maßen 148 mm x 68 mm x 8,9 mm und einem Gewicht von 170 Gramm dürfte das  Zenfone 8 wohl in jede gängige Hosentasche passen. Damit füllt Asus eine Marktlücke. Ein ähnlich kompaktes oder gar noch kleineres Android-Smartphone, welches ebenfalls auf einen Snapdragon 888 aus dem Hause Qualcomm setzt, gibt es schlichtweg nicht. Etwas weniger kompakt ist hingegen das Zenfone 8 Flip. Dieses kommt mit einem 6,7 Zoll großen Display daher, misst 165 mm x 77 mm x 9,6 mm und bringt 230 Gramm auf die Waage.

Highend-Technik inkl. 5G

Wenn man sich den verbauten Chipsatz ansieht, wirken die beiden neuen Smartphones gar nicht mehr so klein. So verbaut Asus hier das Vorzeigemodell aus dem Hause Qualcomm. Der Snapdragon 888 soll nicht nur Spitzenleistung, sondern auch rasend schnelles 5G garantieren. Während der Chipsatz beim Zenfone 8 stets identisch ist, gibt es beim RAM und dem Flashspeicher unterschiedliche Ausführungen. So kannst du es wahlweise mit 8 GB oder 16 GB RAM bzw. 128 GB oder 256 GB Flashspeicher wählen. Eine Speichererweiterung ist hier nicht möglich. Anders sieht es beim Zenfone 8 Flip aus. Dieses kommt zwar nur in einer Ausstattungsvariante (8 GB RAM, 256 GB Flashspeicher) in den Handel, eröffnet aber die Möglichkeit einer Speichererweiterung. So kann man den Speicher mittels MicroSDXC-Karte um maximal 2 TB Speicher erweitern.

Asus Zenfone 8 (Bild: Asus)

Das beliebte Dual-SIM-Feature unterstützen indes beide Neuzugänge. Dank 5G sind beide neuen Smartphones auch zukunftssicher. Unterstützt werden laut Asus dabei alle Bänder, die derzeit in Deutschland funken. Darüber hinaus sollen die Flaggschiffe Support der aktuellsten Drahtlosverbindungen bieten können. Neben WiFi 6 bieten beide auch Bluetooth 5.2. Wer auf der Suche nach einer Kopfhörerbuchse ist, findet diese wiederum nur beim Zenfone 8. Wenn man einen Blick auf die Displays wirft, stellt man weitere Unterschiede fest. Das Zenfone 8 bietet ein 5,92 Zoll großes Display, das auf OLED-Technik setzt und eine Bildwiederholrate von 120 Hz bieten soll. Im Gegensatz zur Standard-Ausführung bietet das Zenfone 8 Flip mit 6,67 Zoll ein größeres OLED. Allerdings bietet dieses „nur“ maximal 90 Hz. Die Auflösung ist mit 2.400 x 1.080 Pixeln hingegen identisch.

Nicht immer maximale Helligkeit

Asus selbst bewirbt das Display des Zenfone 8 unter anderem mit einer maximalen Helligkeit von mehr als 1.000 Candela. Allerdings muss man hier das Kleingedruckte lesen. Erste Tests ergeben nämlich, dass der Helligkeitswert im vierstelligen Bereich nur in ausgewählten Apps möglich ist. So schafft es die Foto-App auf eben jenen Wert. Andere Apps wiederum erreichen Werte, die weit darunter liefen. Unsere Kollegen von Golem.de fanden heraus, dass diese eher um die 500 Candela erreichen. Woran das liegt, ist bislang noch unbekannt. Das Asus Zenfone 8 Flip zeigte eine solche unstete Performance übrigens nicht. Hier blieb der Helligkeitswert zwar stets „nur“ im Bereich um die 700, dafür aber konstant. Welche App geöffnet wurde, spielte keine Rolle. Ein Blick auf die Kamera offenbart weitere Unterschiede. Vor allem die Kamera des Zenfone 8 Flip ist alles andere als gewöhnlich. Schließlich sucht man hier eine klassische Selfie-Kamera vergebens.

Asus Zenfone 8 Flip (Bild: Asus)

Stattdessen setzt Asus wie schon bei den Vorgängergeräten Zenfone 6 und 7 Flip auf eine Art Hybrid-Kamera. Diese kommt sowohl als Hauptkamera als auch als Frontkamera zum Einsatz. Das rückseitige Kameramodul setzt sich aus drei unterschiedlichen Bestandteilen zusammen. Herzstück ist die Hauptkamera, die eine Auflösung von 64 Megapixeln bietet. Darüber hinaus verfügt das neueste Flip-Modell über eine Ultraweitwinkelkamera (12 Megapixel) sowie eine Telekamera (8 Megapixel). Benötigt man eine Frontkamera, fährt das Smartphone die rückseitige Kamera aus und klappt sie, dem Namen entsprechend, nach vorne. Das klassische Zenfone 8 kommt hingegen im eher klassischen Kamera-Design daher. So befindet sich auf der Rückseite ein Kameramodul, das sich aus Hauptkamera (64 MP) und Ultraweitwinkel-Kamera (12 Megapixel) zusammensetzt.

Akkulaufzeit und Betriebssystem

Ein weiterer Unterschied findet sich bei den beiden Akkus der Geräte wieder. So verfügt das Zenfone 8 über einen 4.000 mAh starken Akku. Das etwas größere Zenfone 8 Flip bietet mehr Platz und beherbergt dementsprechend auch einen Akku mit 5.000 mAh. Drahtloses Laden ist weder beim einen noch beim anderen möglich. Das trübt den ansonsten sehr positiven Flaggschiff-Eindruck der beiden kommenden High-End-Smartphones. Als Betriebssystem setzt Asus selbstverständlich weiterhin auf Android. Beide Geräte sollen ab Werk Android 11 bieten können. Viele Nutzer werden sich darüber freuen, dass Asus als einer der wenigen Hersteller das klassische Android nahezu unangetastet lässt. Wie lange die beiden Geräte einen Support inkl. Updates erhalten sollen, wissen wir bislang noch nicht.

Preise und Verfügbarkeit

Unterschiedliche Versionen bedeuten auch unterschiedliche Preise – So zumindest beim Asus Zenfone 8. Dieses startet mit 8 GB RAM und 126 GB Flashpeicher zu einer UVP von 669 Euro. Wer schnell ist, kann sich im Rahmen der Early Bird Aktion einen satten Preisnachlass sichern und bekommt das Smartphone bereits für 599 Euro. Die größeren Versionen des Zenfone 8 kosten hingegen 729 Euro (8 GB RAM und 256 GB Flashspeicher) bzw. 799 Euro (16 GB RAM und 256 GB Flashspeicher). Beim Zenfone 8 Flip musst du dich nicht entscheiden. Die einzige verfügbare Version mit 8 GB RAM und 256 GB Flashspeicher gibt es für 799 Euro. Wir werden sehen, ob Asus mit der Zeit noch weitere Varianten des Flip an den Start bringen wird. Hast du Interesse an den beiden neuen Smartphones von Asus? Dann kannst du auf der offiziellen Webseite ab sofort zuschlagen.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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