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Corning präsentiert Gorilla Glass 6: Künftig kein Displayglasbruch mehr?

Der US-amerikanische Glas- und Keramikhersteller „Corning“ hat „Gorilla Glass 6“ vorgestellt. Knapp zwei Jahre nach der Vorstellung der heute verwendeten fünften Variante des schützenden Glases will Corning eine noch bessere Variante entwickelt haben. Selbstbewusst wird verkündet, die neue Variante schütze Smartphonedisplays doppelt so gut wie die Vorgängerversion.

Gorilla Glass 6 soll dafür sorgen, dass ein Smartphonedisplay mehrere Stürze übersteht, ohne dass sichtbare Risse entstehen. Bisher entstanden häufig nach wenigen Stürzen Risse, die die Benutzbarkeit zwar nicht beeinträchtigten, von den Anwendern dennoch als störend empfunden werden. Dieses Problem soll nun gelöst sein. Fünfzehn Stürze aus einer Höhe von einem Meter sollen unter Laborbedingungen rissfrei überstanden worden sein.

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Corning begründet die deutlichen Verbesserungen des Schutzglases mit einer veränderten Glaszusammensetzung. Darüber hinaus gab der Konzern bekannt, das Glas speziell für Smartphones entwickelt zu haben, deren Display mehr als 85 Prozent der Frontseite ausmacht – Corning reagiert damit auf den Trend hin zu immer größeren Displays. Sollten die Angaben von Corning tatsächlich den Fakten entsprechen, könnte das neue „Gorilla Glass“ tatsächlich deutliche Verbesserungen mit sich bringen.

Prinzipiell arbeitet der Hersteller mit einem chemischen Prozess, der oberflächliche Druckspannung im Glas entstehen lässt. Diese führt dazu, dass Risse sich weniger schnell ausbreiten. Außerdem wird das Glas durch diese oberflächliche Druckspannung weniger anfällig für Kratzer oder andere Beschädigungen. Das von Corning hergestellte „Gorilla Glass“ wird in den Smartphones der führenden Hersteller eingesetzt. So setzen etwa Apple, Samsung, Google, Sony und LG auf das spezielle Schutzglas des Herstellers.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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