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Dark Envoy: Open World RPG auf der Gamescom vorgestellt

Mit Dark Envoy plant Event Horizon Ende 2020 ein nicht-lineares RPG für PC, PS4 und Xbox One auf den Markt zu bringen. Eine Veröffentlichung für die Nintendo Switch ist ebenfalls möglich.

Inspiriert von namenhaften Titeln wie Divinity, XCOM und Dragon Age haben die Entwickler sich das ambitionierte Ziel gesetzt, eine offene, detaillierte Welt, mit viel Hintergrundinformationen und einem taktikbasierten Kampfsystem zu liefern.

Auf der Gamescom 2019 hatte ich die Chance, den Titel bereits im Vorab anzuspielen und mir einen ersten Eindruck zu verschaffen. Wie die ersten Spielminuten wirkten, wie viel von den Versprechen sie hielten und was die Entwickler zu ihrem Titel zu sagen hatten, erfahrt ihr hier.

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Eine Welt voller Entscheidungen

Dark Envoy folgt der Geschichte der beiden Geschwister Kaela und Kiros. Am Anfang des Spiels ist es ihr Ziel, ihr Luftschiff zu reparieren und die Welt zu erkunden. Hierbei werden sie aber in eine größere Geschichte verwickelt, welche nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das Schicksal der ganzen Welt beeinflussen wird. Wie sich all dies entwickelt liegt ganz in der Hand des Spielers. Die Welt von Dark Envoy ist gefüllt mit Entscheidungen, die dem Spieler überlassen werden. Angefangen bei der Gruppenaufstellung, bei der man zwischen bis zu 15 Charakteren mit verschiedenen Klassen wählen kann, bis hin zu den verschiedenen Optionen, die einem die Story selber bietet. Sogar die simple Entscheidung, ob man einen Dungeon betreten möchte oder nicht, beeinflusst die Welt. Je mehr Zeit vergeht, desto stärker wird der Endboss.

Über 20 Stunden Content

Die verschiedenen Enden geben dem Spiel einen hohen Wiederspielwert. Dazu kommt, dass es aufgrund der verschiedenen Entscheidungen, Quests und Events innerhalb der Welt unmöglich ist, in einem Spieldurchlauf alles mitzunehmen. Darüber hinaus wird es ein New Game+ geben, welches Teile eures Spielfortschrittes in einen neuen Spielstand übernimmt. Ein Durchlauf wird ungefähr 20 Stunden dauern. Wer Dark Envoy auf 100% durchspielen möchte, wird voraussichtlich ungefähr doppelt so lange dauern.

Ob man gut oder böse sein möchte, ist jedem selbst überlassen. Aber wie es auch im realen Leben ist: Es ist schwieriger, ein guter Mensch zu sein – dementsprechend führt es euch auch zu einem besseren Ende.

Drei verschiedene Modi

Unterstrichen wird die freie Welt auch durch die verschiedenen Spielmodi. Der erste ist der klassische Einzelspielermodus. Als zweites gibt es einen Ko-Op-Mehrspielermodus, in dem man mit einem Freund gemeinsam die Welt erkundet. Modus Nummer drei – und vermutlich der interessanteste – ist ebenfalls für zwei Spieler, allerdings handelt es sich nicht um Ko-Op. Spieler 1 spielt wie gewöhnlich seinen Charakter, während Spieler zwei die Rolle des Antagonisten übernimmt. Seine Aufgabe ist es, Spieler 1 zu stoppen, bevor dieser stark genug werden kann, um ihn zu besiegen.

Bekanntes Kampfsystem

Das Kampfsystem ist rundenbasiert, wie man es aus Titeln wie XCOM kennt. Ihr bewegt die einzelnen Charaktere eurer Gruppe über ein schachbrettähnliches Feld, ebenso wie euer Gegner.

Zusätzlich zu normalen Standardangriffen kommen natürlich noch Skills oder einsetzbare Items. Zudem ein Haufen Statusveränderungen, die ihr eurem Gegner zufügen könnt – so wie er euch.

Aber Vorsicht mit AoE-Attacken: Friendly Fire ist aktiviert. Dazu kommen noch andere Dinge zu beachten: Unsichtbarkeit, Statusveränderungen, Reichweite – einige Zauber bleiben über mehrere Runden und können ihr Ziel wechseln, wenn ein anderer Charakter sich in den Weg stellt.

Fazit

Dark Envoy besitzt viel Potential. Für RPG-Fans handelt es sich definitiv um einen Titel, den man auf seinen Radar behalten sollte. Wenn es Event Horizon gelingt, sämtliche Features, die geplant wurden, entsprechend umzusetzen, muss dieses Spiel sich auch nicht vor AAA-Titeln verstecken.

Katharina Mundt

Ich bin Katharina Mundt, stamme aus Lübeck und bin seit meiner Kindheit ein riesiger Fan von Videospielen. Mittlerweile bin ich zweiundzwanzig Jahre alt und studiere in meinem Geburtsort.

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