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Dell muss sich von VMware trennen

Aufgrund extrem hoher Schulden muss sich Dell von VMware trennen. Das vormals aufgekaufte Unternehmen, welches sich auf die Programmierung von Virtualisierungssoftware konzentriert, steht nun wieder auf eigenen Beinen.

VMware nun wieder unabhängig

Dell musste sich mit VMware von einem Tochterunternehmen trennen. Der US-Amerikanische Computer-Konzern begründet seine Entscheidung mit den hohen Firmenschulden. Dabei hielt Dell mit 81 Prozent den Großteil der Aktien des Software-Unternehmens. Dieses ist nun wieder selbständig an der Börse notiert. Angesichts des geschätzten Börsenwertes von knapp 64 Milliarden US-Dollar ist Dell diese Trennung sicherlich nicht leicht gefallen. Doch VMware erkauft sich seine Unabhängigkeit ebenfalls mit einem nicht zu verachtenden Preis von knapp 12 Milliarden US-Dollar. Hierbei handelt es sich um die Sonderdividende, die das Unternehmen dem weltweit bekannten PC-Hersteller als ehemaligen Hauptaktionär schuldet. Mithilfe dieser Zahlung möchte Dell seine fast schon erdrückenden Schulden ein wenig mindern.

Dell steckt in der Schuldenfalle

Hier wird deutlich wie schlecht es um Dell bestellt ist. Das Unternehmen scheint nun den letzten Strohhalm zu greifen, um sich doch noch aus dem Schuldenloch zu befreien. Bereits im Sommer diesen Jahres wurde öffentlich bekannt, wie schwerwiegend die wirtschaftliche Schieflage ist, in der sich der einst so erfolgreiche Computer-Hersteller befindet. So kämpfte Dell bereits im Juli mit Schulden in Höhe von 32 Milliarden US-Dollar. Angesichts eines gegenwärtigen Börsenwerts von 33 Milliarden US-Dollar wiegen diese Schulden wirklich schwer. Mit dem Verkauf von VMware wird das Unternehmen die Schulden sicherlich etwas drücken können.

Ein Fehlkauf in 2015?

Bereits im April diesen Jahres kündigte Dell an, dass VMware verkauft werden solle. Damit endet eine jahrelange Historie, die mit einem wegweisenden Kauf im Jahr 2015 begann. Damals kaufte Dell zu Kosten in Höhe von 67 Milliarden US-Dollar das Unternehmen EMC. Zu diesem Unternehmenszusammenschluss gehörten wiederum auch 80 Prozent der Anteile an VMware. Wir sind gespannt, ob das Traditionsunternehmen sich mit dem Verkauf von VMware von seinen hohen Schulden befreien kann.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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