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Google Assistant: Google Now in besser

Google hat heute auf seiner Entwicklerkonferenz Google I/O win Mountain View wieder einiges neues gezeigt. Mit dabei der Google Assistant, ein virtueller Assistent, der Google Now um Welten übertrifft.

Google Now kann bereits einiges, doch Google Assistant soll noch deutlich mehr können. Ihr könnt Fragen stellen, auch gerne mehrere hintereinander und somit ein richtiges Gespräch mit Google führen. Google wird Antworten auf eure Fragen finden und den vorherigen Gesprächsverlauf mit einbeziehen. Der Service wird einfach in die bestehenden Google Services integriert. So wird Google Assistant auch im neuen Messenger Allo integriert sein, genauso wie in Google Home, dem Google Pendant zu Amazon Echo.

Think of the assistent, whe tink of it as a conversational assistant, we want users to have an ongoing two-way dialog.CEO Sundar Pichai

Um euch ein Beispiel für eine Anwendung zu geben: Ein Google Assistant Nutzer fragt Google per Sprache oder Text, wer der Regisseur von Ironman ist. Google gibt die Antwort und es wird eine weitere Frage gestellt, beispielsweise welche weiteren Filme der Regisseur gedreht hat. Und Google wird weitere Filme zu Auswahl stellen. So kann man einfach ein natürliches Gespräch mit Google führen ohne den Chat zu verlassen. Besonders praktisch ist das, wenn man Essen gehen möchte. Man unterhält sich über eine Verabredung in einem italienischem Restaurant und Google zeigt die Restaurants in die Nähe an und kann direkt Tische reservieren und eine Erinnerung im Kalender anlegen.

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Google hat mit Google Assistant nicht nur eine Erweiterung von Google Now vorgestellt, denn Google Assistant soll über verschiedene Geräte und Schnittstellen nutzbar sein. Google Assistant soll alles verbinden, mit einem Textinterface wie Facebook’s Messenger Bots, einer Sprachschnittstelle wie Alexa oder die normale Suche von Google.

Think of the assistant of an ambient experience that extends across devices. Computing evolving beyond phones.CEO Sundar Pichai

Die große Frage ist, wie Google sich durchsetzen möchte. Hound ist ein sehr beeindruckender virtueller Assistent, Facebook und Alexa sind auch nicht zu verachten. Apples Siri und Microsofts Cortana werden sicherlich auch mitmischen wollen. Google kann jedoch auf umfangreiche Analytics- und Suchmaschinendaten zurückgreifen, welche über die Jahre gesammelt worden.

So toll sich das auch anhört, wo Licht ist, ist auch Schatten. Google muss das ganze auch irgendwie finanzieren, deshalb können wir gespannt sein auf die Werbeformen, die Google mit dem Google Assistant einführen wird. Neue Schnittstellen erfordern auch neue Werbeformen, damit Unternehmen weiter wachsen können. Insgesamt hört sich das neue Projekt jedoch sehr interessant an und könnte auch das kürzlich vorgestellte Viv in den Schatten stellen, denn Google hat einfach mehr Mittel.

Hier findet ihr den Google Assistant im Video:

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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