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Großbrand in Essen: Vierbeiniger Roboterhund kommt zum Einsatz

Am Montag kam es in der Großstadt Essen zu einem verheerenden Wohnungsbrand, der Feuerwehrkräfte in Atem hielt. Doch bei dem umfangreichen Einsatz kamen nicht nur Einsatzkräfte aus Fleisch und Blut zum Einsatz. Ein Roboterhund unterstützte die polizeilichen Maßnahmen bei der Suche nach Personen.

Roboter sind im Alltag angekommen

Roboter waren in Science-Fiction Filmen vor vielen Jahrzehnten nur müde Zukunftsmusik. Dass sie tatsächlich irgendwann einmal zu einem festen Bestandteil in unserem Leben werden würden, glaubten wohl die wenigsten. Wirft man einen Blick in die Gegenwart, wird man augenblicklich eines besseren belehrt. So verlassen wir uns mittlerweile nicht nur dann auf einen Roboter, wenn es um die Fertigung von Autos oder anderen Aufgaben der Großindustrie geht. Inzwischen haben viele ihren ganz eigenen Roboter in den eigenen vier Wänden. Während der Saugroboter für saubere Böden sorgt, hält der Mähroboter den englischen Rasen im Garten auf angemessener Höhe.

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Dass Roboter unser aller Leben nicht nur komfortabler machen können, sondern selbiges auch zu retten imstande sind, zeigt nun ein Beispiel aus Essen. Nachdem in der nordrhein-westfälischen Großstadt ein gesamter Gebäudekomplex in Brand geraten war, fürchteten die Einsatzkräfte zurecht um das Leben der Hausbewohner. Da allerdings Einsturzgefahr galt, konnten weder Feuerwehrmänner, noch Polizisten das brennende Gebäude betreten. Um nach Überlebenden zu suchen, verließen sich die Einsatzkräfte kurzerhand auf die Unterstützung eines Roboterhundes. Dieser mit Kameras ausgestattete Vierbeiner machte sich in der Ruine auf die Suche nach Menschen.

Weniger Gefahren für Einsatzkräfte

Der Einsatz des vom US-Unternehmen Boston Dynamics stammenden Roboterhundes ist ein Paradebeispiel dafür, wie die Arbeit in risikobehafteten Berufen in Zukunft ablaufen könnte. Statt das eigene Leben aufs Spiel zu setzen, können Einsatzkräfte, wie jüngst in Essen, auf die Unterstützung modernster Technik setzen. Dabei hätte das Timing kaum besser sein können. Wurde doch der schlaue Vierbeine erst vor kurzem als neuester Mitarbeiter der Polizei NRW vorgestellt. Grund für den Kauf des Roboters dürften unter anderem auch die Lehren aus der Überflutung im Ahrtal im letzten Jahr sein. Schließlich kann man Modelle wie den Vierbeiner von Boston Dynamics bestens an gefährlichen Orten einsetzen.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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