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Kontrolle der Nutzungsdauer von Facebook und Instagram

Neue Funktionen bei Instagram und Facebook ermöglichen es den Usern, einen genaueren Einblick in ihr eigenes Nutzungsverhalten zu bekommen. So zeigt die App unter einem neuen Menüpunkt an, wie lange sie heute verwendet wurde und was die durchschnittliche Nutzungsdauer der letzten Woche war. Das erleichtert eine eigene Kontrolle der Nutzungsdauer. Wer also schon immer einmal wissen wollte, wie viele Stunden er pro Tag auf den sozialen Netzwerken vertrödelt, bekommt hier klare Einblicke.

Nachricht erinnert an zu langes Benutzen der App

Neben der einfachen Information über die Nutzungsdauer lässt sich außerdem eine Grenze einstellen. So können Nutzer beispielsweise eine Maximale Nutzung von 60 Minuten täglich festlegen. Ist diese selbst gesteckte Grenze dann erreicht, wird via Nachricht daran erinnert. Das könnte eine neue Möglichkeit für Eltern sein, ihre Kinder daran zu erinnern, nicht mehr den ganzen Tag vor den kleinen Bildschirmen zu hängen. Auch Instagram-Manager Ameet Ranadive möchte so zu mehr Achtsamkeit bezüglich der Nutzungsdauer sozialer Medien verhelfen:

Unser Ziel mit diesen Tools ist, die Leute dazu zu befähigen, achtsam und bewusste Entscheidungen darüber zu fällen, wie viel Zeit sie auf Instagram und Facebook verbringen

Facebook-Algorithmus bereits im Frühjahr angepasst

Diese neue Funktion ist die Reaktion auf eine große Debatte in Amerika, die sich um die übermäßige Nutzung von Social Media, vor allem bei Jugendlichen, drehte. Eine ähnliche Funktion einer Kontrolle der Nutzungsdauer wurde bereits von Apple und Google am Anfang des Jahres vorgestellt. Facebook hatte bereits Ende des Jahres am eigenen Algorithmus geschraubt, sodass den Nutzern in der Timeline weniger Videos angezeigt werden. Das hatte und hat auch nicht immer zur Folge, dass sich die allgemeine Nutzungszeit der User bei Facebook verringerte. Außerdem bekommen die Nutzer seitdem weniger Beiträge von Facebook-Seiten zu sehen. Stattdessen wurde der Fokus wieder mehr auf die Interaktion zwischen den Freunden auf der Plattform gelegt. Mark Zuckerberg sieht das auch als eine positive Entwicklung für die Zukunft des Unternehmens:

Den Menschen dabei zu helfen, sich zu vernetzen, ist wichtiger, als die Nutzungszeit zu verlängern

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