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Kryptogeld-Diebstahl: 80 Millionen US-Dollar gestohlen

Es ist der größte Kryptogeld-Diebstahl des Jahres. Unbekannten ist es gelungen, Kryptogeld im Wert von 80 Millionen US-Dollar von Qubit Finance zu stehlen. Für die Rückgabe bietet die Online-Handelsplattform zwei Millionen US-Dollar als Belohnung an.

Kryptogeld-Diebstahl im Wert von 80 Mio. Dollar

Die dezentralisierte Kryptogeld-Handelsplattform Qubit Finance wurde Opfer des bislang größten Kryptogeld-Diebstahls in letzter Zeit. Unbekannte haben Kryptowährungen im Gegenwert von rund 80 Millionen US-Dollar erbeutet, das haben die Betroffenen in einer Mitteilung eingestanden.

Der Diebstahl wurde aufgrund einer Sicherheitslücke im Code der Online-Handelsplattform ermöglicht und zwar bei der Einzahlung von 0 Ether, wodurch Binance-Münzen im Wert von 80 Millionen US-Dollar abgehoben werden konnten. Das bestätigt das Blockchain-Sicherheitsunternehmen Cetrik in einer Zusammenfassung.

Der Vorfall ereignete sich am 27. Januar 2022 und markiert den bislang größten Krypto-Diebstahl im noch jungen Jahr. Laut Cetrik befindet sich die Beute derzeit noch an der Adresse, an die die gestohlene Kryptowährung transferiert wurde. Qubit Finance ist derzeit noch mit der Analyse beschäftigt, wie es zu der Ausnutzung einer derart kritischen Sicherheitslücke kommen konnte.

Zwei Mio. US-Dollar für die Rückgabe

Gleichzeitig appelliert man seitens Qubit Finance an den oder die Diebe, die Beute doch möglichst zurückzugeben. „Wir wissen, dass ihr mit den 80 Millionen US-Dollar abhauen könnt. Denkt aber über eine Belohnung in Höhe von 2 Mio. US-Dollar nach. Denkt auch an die betroffenen Menschen, Familien und Geschichten,“ appelliert das Unternehmen via Twitter.

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Für Betroffene richtet das Unternehmen eine eigenständige Website ein, die einen genauen Überblick über die eigenen Verluste liefern soll. Außerdem soll sich dort ein Nachweis über den Diebstahl erstellen lassen, um diesen den Polizeibehörden vorzulegen.

Bei einer Rückgabe der Beute versichert Qubit, nicht weiter gegen die Diebe vorgehen zu wollen und keinerlei juristische Schritte einzuleiten. Für Certik zeigt der Diebstahl aber vor allem zwei Dinge: Die Wichtigkeit von Cross-Chain Brücken, die die Interoperabilität zwischen Blockchains sicherstellt und die Wichtigkeit der Sicherheit zwischen genau diesen Brücken:

„Menschen müssen ihr Geld zwischen Blockchains bewegen können, aber das müssen sie auf die Art tun können, die nicht anfällig für Hacker ist, die mehr als 80 Millionen US-Dollar stehlen können.“ Dem ist nicht viel hinzuzufügen.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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