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Trailmakers: Jetzt schon beliebtes Erfolgskonzept Bauen und Zerstören

Auf der gamescom lädt uns der Entwickler Flashbulb Games ein, einen Blick auf das neue Spiel Trailmakers zu werfen. Die Trailer zum Spiel sehen gut aus und versprechen ein lustiges Spiel. Ich freue mich darauf, es als einer der ersten anspielen zu können. Die Entwickler hoffen, mit ihrem Spiel eine entscheidende Marktlücke gefunden zu haben. Trailmakers soll Ende dieses Jahres im Early Access auf Steam erscheinen und diese Lücke fortan schließen.

Was ist Trailmakers?

Trailmakers ist ein „vehicle-construction-game“. Man kann Fahrzeuge nicht nur bauen, sondern sie auch sofort einsetzen und dann wieder zerstören. Bei vielen anderen Spielen habe das, was man gebaut hat keinen Sinn mehr, sobald es fertiggestellt ist. Man müsse mit den Sachen auch etwas machen können, man muss sie benutzen. Bauen und Zerstören ist den Entwicklern von Trailmakers gleichermaßen wichtig. Man kann alles bauen, „normale“ Autos, Fahrzeuge mit elektronischen Spinnenbeinen, Flugzeuge usw. Die Fahrzeuge bestehen dann aus einfachen Blöcken, die man zusammensetzt. Man weist mich auf die „physics based“ Entwicklung hin, die die Konstruktion hervorragend mit dem Gameplay verbinde. Beim Fahrzeugbau gibt es dutzende Eigenschaften zu beachten. So muss man beispielsweise auf die Gewichtsverteilung, Anzahl der Motoren und je nach Terrain auch auf Aerodynamik achten. Spezielle Bauteile ermöglichen auch, dass das Fahrzeug fliegen kann. Es gibt ebenso einen Multiplayer, der in vielen Konstruktionsspielen fehle.

Das Setting

Die Grafik präsentiert sich als gelungener Mittelweg. Man wolle nicht so „hardcore“ sein wie Madmax, aber auch nicht so kindlich wie Legospiele. Das Ziel „colourful but pleased“ sieht gut aus. Man findet sich auf anderen Planeten wieder, auf denen gefährliches Wetter (Donner, Wind etc.) Einfluss auf das Fahren nehmen. Der Wind schmeißt einen sogar vom Berggipfel herunter, wenn man sein Fahrzeug nicht entsprechend anpasst. Die Welten sind bewusst vorkonstruiert, damit sie auch gut befahren werden können. Der Trailer zeigt eine witzige und lockere Spielatmosphäre. Ich musste besonders schmunzeln als unter der Überschrift „meet your friends“ zwei Fahrzeuge frontal ineinander krachten. Das Spiel ist keineswegs brutal, es verbindet Tüftlerei mit Praxis.

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Auswertung des Praxistests

Das Spiel ist noch in der frühen Entwicklungsphase, die Entwickler wissen aber genau, wo es hingehen soll. Trailmakers präsentiert sich ohne größere Bugs und macht schon beim ersten Anspielen einen sehr guten Eindruck. An die klassische Steuerung (w-a-s-d) braucht man sich kaum gewöhnen. Das Umbauen der Autos, präziser Vehicles, geschieht in keinem Hangar, sondern überall dort, wo man gerade steht – und zwar sofort. Das es kein Wechsel oder nervige Ladezeiten gibt ist gut. Änderungen lassen sich im übersichtlichen Menü schnell finden und wenn man sich einmal an die Zoomperspektiven gewöhnt hat, auch schnell anbauen. Das Spiel versprüht einen coolen Charme, bei dem man lustige Sachen ausprobieren kann.

Für das Lategame seien Challenges und ein ausdifferenzierter Multiplayer-Modus geplant. Man darf aber gespannt sein, ob und wie das Spiel auch einen längeren Spielspaß herstellen kann. Das erste Anspielen auf der gamescom hat mir jedenfalls sehr gut gefallen.

Das Spiel kann man bereits auf der offiziellen Seite vorbestellen oder die Entwicklung unterstützen.

Marlon

Meine Begeisterung für Gaming und meine Neugierde für Hardware führten mich 2015 zu Basic-Tutorials. Neben eigenen Projekten im Bereich CS:GO entwickelte ich Interesse am Verfassen einiger Beiträge für den Blog. Dieser gibt mir fortan eine Plattform, um unverfälschte Produkttests und News über für mich ansprechende Themen zu verfassen. Ich gebe gerne Hilfestellungen und entwickle eigene Rezensionen.

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