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WD schließt Sicherheitslücken bei alten Speicherprodukten

Western Digital (WD) hat in seinem jahrelangen Bestehen viele verschiedene Speicherprodukte auf den Markt gebracht. Mittlerweile sind einige dieser Speicher jedoch äußerst betagt. Dieses Alter sorgt auch für Unsicherheiten, die der Speicher-Experte nun aus der Welt schaffen möchte. Vier der kritischen Lücken hat das Unternehmen bereits geschlossen.

„My Cloud OS 3“ ist unsicher

WD möchte Besitzer älterer Speicherprodukte offenbar nicht im Stich lassen. So hat das Unternehmen das sogenannte „My Cloud OS 3“ überarbeitet, welches auf früheren Geräten noch eingesetzt wurde. Die Patches sollen insbesondere dafür sorgen, dass es Unbefugten unmöglich gemacht wird, auf die Inhalte zuzugreifen. Unter Ausnutzung der nun geschlossenen Sicherheitslücken wäre es Kriminellen bspw. möglich gewesen, selbst ohne Zugriffsrechte auf die Festplatteninhalte zuzugreifen. Das Alter von „My Cloud OS 3“ selbst wird dann deutlich, wenn man sich einmal vor Augen führt, wie lange dieses Produkt überhaupt noch genutzt werden soll. WD möchte seinen Cloud-Service älterer Geräte nämlich ab Mai 2022 nicht mehr unterstützen.

Wechsel zu neuen Produkten wird angeraten

Da WD sein My Cloud OS 3 ohnehin bald nicht mehr unterstützt, möchte der Hersteller wenigstens noch auf den letzten Metern noch für mehr Sicherheit sorgen. Doch trotz Update und Schließen der vier empfindlichen Sicherheitslücken rät der Festplattenhersteller Besitzern derart alter Produkte zu einem Update. Allerdings bezieht er sich dabei nicht auf ein bloßes Software-Update. Stattdessen solle man eher überlegen, ob man nicht lieber zu einer moderneren Festplatte greift. Schließlich würde dieser Schritt angesichts der sonstigen Gefahren, die aus weiteren Unsicherheiten resultieren, der sicherste sein. Ältere WD-Geräte, die zum aktuellen My Cloud OS 5 kompatibel sind, wurden bereits am 15. Januar vom weiteren Support von My Cloud OS 3 „ausgeschlossen“ und können viele Kern-Features nicht mehr bieten. Dies soll dafür sorgen, dass User zur Installation der aktuellen und sicheren Software bewogen werden.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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