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Paywall umgehen: Tipps und Hacks für grenzenlosen Zugriff

In Zeiten von Adblockern und sinkenden Printeinnahmen finanzieren sich die meisten Verlage und Magazine durch sogenannte Paywalls. Ihr kennt das sicher: Es lockt eine spannende Headline, man klickt auf den Artikel – und wird mit verschiedenen Abotarifen begrüßt. Wer darauf keine Lust hat, kann sich mit ein paar Tricks behelfen. Wir zeigen euch, wie ihr die Bezahlschranken umgeht und endlich grenzenloses Internet genießen könnt.

Paywall umgehen mit Browser-Erweiterungen

Die meisten „Anti-Paywall-Tipps“ sind mittlerweile längst vom Tisch. Quelltext aufrufen, Seite als PDF konvertieren, Inkognito-Modus – bei wirklich guten Paywalls habt ihr damit keine Chance. Auch die folgenden Tipps werden euch keine 100%ige Garantie auf Erfolg geben, weil es schlicht immer schwieriger wird, die technischen Hürden (legal) zu überwinden. Dennoch werden euch die vorgestellten Hacks bei vielen Seiten weiterhelfen, also probiert sie einfach aus.

Wir beginnen mit zwei beliebten Browser-Plugins für Chrome/Edge und Firefox. Ihr könnt euch die Erweiterungen kostenlos herunterladen, installieren und auf die nächste Paywall loslassen:

Wenn ihr euch Bypass Paywalls für Chrome/Edge holen wollt, müsst ihr folgendermaßen vorgehen:

  1. Ladet euch die ZIP-Datei von GitHub
  2. Entpackt die Datei und sucht nach einem Ordner namens bypass-paywalls-chrome-master.
  3. Geht in die Browser-Erweiterungen in Chrome oder Edge.
  4. Aktiviert den Entwicklermodus.
  5. Zieht den genannten Ordner zum Importieren auf die Seite.

In der englischen GitHub-Anleitung findet ihr außerdem alle (meist amerikanischen) Seiten, bei denen das Bypass Paywalls Add-on funktioniert.

Ohne Abo kein Artikel: So funktionieren klassische Paywalls

Tipp: Bei manchen Nachrichtenseiten gibt es ein bestimmtes Artikellimit, bevor die Paywall eingeblendet wird. In diesem Fall müsst ihr einfach nur die Cookies der jeweiligen Seite löschen oder gleich im privaten Browser-Modus surfen, da dieser keine Browserverläufe speichert. So lässt sich nicht mehr nachvollziehen, wie viele Artikel ihr bereits aufgerufen habt – und die Paywall ist Geschichte.

Paywall umgehen mit Web-Tools

Eine zweite Möglichkeit, die Paywall zu umgehen, ist das Tool https://12ft.io/. Auch dieses kann euch keine Wunder versprechen, aber ausprobieren schadet auf keinen Fall. Kopiert euch dafür die entsprechende URL in die Adressleiste und lasst das Programm für euch arbeiten.

Wichtige Abschlussfrage: Ist das alles überhaupt legal?

Mit den aufgeführten Tipps seid ihr absolut auf der sicheren Seite. Sowohl die Plugins als auch das Web-Tool sind frei zugänglich und legal nutzbar. Implizit heißt das aber auch, dass viele Verlage und Bibliotheken von deren Existenz wissen und deshalb entsprechende Vorkehrungen getroffen haben. Testet die Tools einfach aus. Mit etwas Glück sind viele Paywalls für euch zukünftig kein Hindernis mehr.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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