PC- & Konsolen-Peripherie

EPOS H3PRO Hybrid Test: Vielseitiges Gaming-Headset mit ANC und 7.1-Sound

Im vergangenen Jahr konnte Hersteller EPOS Audio mit dem kabellosen Gaming-Headset EPOS H3 Hybrid in unserem Test punkten. Nun schickt sich ein rundum verbesserter Nachfolger an, der zusätzliche Verbindungsmöglichkeiten, eine aktive Geräuschunterdrückung (ANC) und Audio Mixing mitbringt. Wieviel „Pro“ tatsächlich im neuen Wireless-Gaming-Headset steckt, klärt unser EPOS H3PRO Hybrid Test.

Technische Daten

Bauform Over-Ear
Treiber 40 mm
Frequenzbereich (Kopfhörer) 20 – 20.000 Hz
Empfindlichkeit (Kopfhörer) 116 dBSPL / 1 Vrms @1 kHz​
Konnektivität Bluetooth, Kabellos (USB-Dongle), USB-C-auf-USB-A, 3,5-mm-Klinkenstecker
Mikrofontyp bidirektional, mit Rauschunterdrückung
Reichweite (Wireless) Circa 15 Meter
Akkulaufzeit Bis zu 38 Stunden
Ladezeit 1,5 Stunden
Gewicht 308 g
Kompatibilität PC, Mac, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox, Nintendo Switch, Smartphone, Tablet
Besondere Funktionen Aktive Geräuschunterdrückung (ANC), Audio-Mixing, 7.1-Surround-Sound
Preis 279,00 Euro (UVP)

EPOS H3PRO Hybrid Test: Der Lieferumfang

Die edle, vornehmlich schwarze Umverpackung samt weißer und petrol-grüner Schrift hat das EPOS H3PRO Hybrid von seinem Bruder geerbt. Auch das Innenleben der Verpackung präsentiert sich in ganz ähnlicher Form. Auch diesmal finden wir das Headset sicher in Schaumstoff gebettet.

Den zusätzlichen Lieferumfang fasst der Hersteller in einem kleinen Pappkarton zusammen, der direkt unterhalb des Headsets platziert wurde. Dieser fällt erwartungsgemäß noch einmal größer aus als im Falle des H3PRO. Neben den üblichen Anleitungen, sowie Garantie- und Sicherheitshinweisen findet sich einiges an Zubehör in der Verpackung.

Darunter ein 3,5-mm-Klinkenkabel mit angewinkeltem Stecker, ein USB-A- auf USB-C-Verbindungskabel mit einer Länge von zwei Metern, sowie ein zusätzliches USB-A-Verlängerungskabel, das die Reichweite noch einmal um zusätzlich 1,25 Meter erhöht.

EPOS H3PRO Hybrid Lieferumfang
Der Lieferumfang fällt vergleichsweise üppig aus. Dank Verlängerungskabel sind 3,25 Meter drin.

Hinzu kommt eine Plastikkappe, die im EPOS H3PRO Hybrid erneut zur Abdeckung des Mikrofonanschlusses dient. Den Abschluss und die vielleicht wichtigste Neuerung bildet der kleine USB-A-Dongle, der für den kabellosen Betrieb mit besonders niedriger Latenz genutzt wird. Doch dazu später mehr.

Design und Verarbeitung des EPOS H3PRO Hybrid

Beim Design des EPOS H3PRO Hybrid hat sich zum H3 Hybrid nicht viel verändert. Unser Testmuster in der Farbgebung „Sebring Black“ setzt auf eine Kombination aus dunklen Blautönen und schwarzen Elementen, was für einen edlen, hochwertigen Look sorgt.

Hinweis: Ab dem 26. April bietet der Hersteller das kabellose Gaming-Headset zusätzlich auch in den Farbvarianten „Racing Green“ und „Ghost White“ an.

Formgebung und Design orientieren sich dabei weiterhin am Vorgängermodell ohne Pro-Namenszusatz. Bereits auf den ersten Blick hinterlässt das Headset einen hochwertigen und edlen Eindruck. Dabei stechen zunächst die großen, ovalen Ohrmuscheln ins Auge, die mit ihrem rund 2 cm dicken Polster einen hohen Tragekomfort versprechen. An den Außenseiten kommt Kunstleder zum Einsatz, während die Auflagefläche aus weichem Velours gefertigt sind. Auf der Innenseite finden wir weiches Mesh-Gewebe.

Auch der verstellbare Kopfbügel ist innen mit Kunstleder überzogen und mit widerstandsfähigem Textil ummantelt. Rein optisch setzt das EPOS H3PRO Hybrid auf eine Mischung aus glänzenden und matten Farben. Uns gefällt das Design ausgesprochen gut.

Auf der linken Außenseite der Ohrmuschel findet das Boom-Arm-Mikrofon Platz, das auf Wunsch via Magnetverschluss schnell und einfach abgenommen werden kann. In Kombination mit der beiliegenden Plastikkappe lässt sich das H3PRO Hybrid so schnell in einen kabellosen ANC-Kopfhörer umrüsten. An der linken Unterseite finden wir zudem den USB-C-Anschluss für die Kabelverbindung, sowie den Klinkenanschluss. Darüber, in Richtung Innenseite, sitzen eine Status-LED, sowie der Power-Button des Headsets.

Auf der rechten Seite finden wir einen ANC-Schieberegler, mit dem sich die aktive Geräuschunterdrückungsfunktion an- und ausschalten lässt, sowie den sogenannten Smart-Button, der unter anderem für die Bluetooth-Verbindung genutzt wird. An der Außenseite befindet sich dann das Lautstärke-Drehrad.

Die Verarbeitungsqualität

Das EPOS H3PRO Hybrid ist abermals weitestgehend aus Kunststoff gefertigt. Trotzdem wirkt die Verarbeitungsqualität sehr robust und hochwertig. Das hat natürlich den Vorteil, dass sich so das Gewicht recht niedrig halten lässt. Lediglich 308 Gramm bringt das Headset (ohne Kabel) auf die Waage.

Die etwas klapprigen Befestigungen des Kopfbügeln am Headset hat das Pro-Modell allerdings von der Standard-Variante geerbt. Ansonsten gibt es hinsichtlich der Verarbeitung allerdings nichts zu beanstanden. Vor allem der robuste Metall-Arm des Kopfbügels samt sehr gut abgestufter Rasterung in 10 Stufen und die hochwertigen Ohrmuscheln stechen positiv hervor. Die Rasterung des Lautstärkerades ist allerdings noch immer etwas zu leichtgängig und ermöglicht keine prozentgenaue Feinjustierung. Wirklich störend ist das allerdings nicht.

Dafür sind die einzelnen Knöpfe und Bedienelemente sinnvoll platziert und jederzeit gut zu erreichen. Auch die Haptik überzeugt. Gut gefallen uns einmal mehr die abnehmbaren Ohrpolster, die mit einem klugen Klick-Mechanismus schnell wieder in Position gebracht werden. Zudem sind sämtliche Kabel abnehmbar und lassen sich bei Verlust oder Beschädigung unkompliziert austauschen.

Tragekomfort und Praxistest

Auch beim Tragekomfort ergeben sich, aufgrund derselben Formgebung, kaum nennenswerte Unterschiede oder Vorteile des EPOS H3PRO Hybrid gegenüber der Standard-Variante. Obwohl das neuere Modell mit einem Gewicht von 308 Gramm minimal schwerer ausfällt – 23 Gramm schwerer, um genau zu sein – hat dies keine spürbaren Auswirkungen.

Die weichen Polster sorgen auch im Dauereinsatz für einen hohen Komfort und bieten einen gewissen Anpressdruck, der allerdings nicht zu stark ausfällt, dafür aber bereits eine hervorragende passive Abschirmung gegenüber Außengeräuschen ermöglicht.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist allerdings die Formgebung der Ohrmuscheln, die dem menschlichen Ohr nachempfunden ist. Allerdings gewöhnt man sich sehr schnell daran. Innen bieten die Muscheln 7,2 cm x 4,2 cm (Höhe x Breite) Platz, was für Menschen mit großen Ohren zu wenig sein könnte.

EPOS H3PRO Hybrid Tragekomfort
Der Tragekomfort gefällt uns gut. Für Menschen mit großen Ohren könnten die Innenmaße allerdings etwas knapp bemessen sein.

Gut gefällt uns einmal mehr die Flip-up Mute-Funktion des Mikrofones, das durch das Hochklappen automatisch stummgeschaltet wird und beim Herunterklappen durch ein angenehmes Klick-Geräusch seine Einsatzbereitschaft signalisiert.

EPOS H3PRO Hybrid: Die Neuerungen in Sachen Konnektivität

Während das H3 Hybrid kabellos ausschließlich via Bluetooth kommunizierte, zeigt sich das H3PRO zusätzlich flexibler. Natürlich ist auch hier weiterhin eine Bluetooth-Verbindung zu PC, Notebook, Smartphone oder Tablet möglich. Hier funkt das H3PRO im modernen 5.2-Standard und erreicht dadurch eine beachtliche Distanz von 15 Metern zur Quelle, ohne dass es zu Unterbrechungen käme.

Allerdings kommt das neue Headset zusätzlich mit einem USB-A-Dongle daher, der an PC/Notebook sowie an den PlayStation-Konsolen PS4 und PS5 eine kabellose Audioübertragung in besonders niedriger Latenz ermöglicht.

Via 3,5-mm-Klinke lässt sich das Headset natürlich auch an sämtlichen anderen Konsolen oder Audio-Quellen nutzen, während am PC eine kabelgebundene Verbindung via USB möglich ist, bei der der verbaute Akku auch gleichzeitig geladen wird.

EPOS H3PRO Hybrid
Im Vergleich zum H3 Hybrid gibt es nun auch Wireless-Konnektivität via USB-Dongle.

Die Auswirkungen auf die Latenz, also die Verzögerung der Soundübertragung, bei Verwendung des Dongles ist dabei beachtlich und dürfte vor allem für (kompetitive) Gamer spannend sein. Im Bluetooth-Modus liegt diese zwischen 180 Millisekunden und 220 ms, während in Kombination mit dem Dongle nur noch 40-60 ms zu Buche stehen.

Außerdem bietet das H3PRO Hybrid Audio-Mixing. Wenn auch nur unter bestimmten Voraussetzungen und erlaubt dadurch eine gleichzeitige Audio-Steuerung via USB/Klinke und Bluetooth. Das ermöglicht beispielsweise die Nutzung des Headsets beim PC- oder Konsolen-Gaming und die simultane Telefonie mit dem Smartphone. In der Praxis funktioniert das wunderbar, zumal sich die Lautstärke beider Quellen getrennt voneinander einstellen lässt. Anrufe lassen sich zudem ganz einfach mithilfe der Smart-Taste annehmen oder ablehnen.

Akkulaufzeit des EPOS H3PRO Hybrid

Details zur Kapazität des verbauten Akkus liefert EPOS Audio nicht, allerdings kann die Akkulaufzeit des EPOS H3PRO Hybrid im Test durchaus überzeugen, wenngleich es andere kabellose Gaming-Headsets gibt, die länger durchhalten. Natürlich richtet sich die Laufzeit auch nach dem genutzten Modus, der Lautstärke und der Verbindung.

Im Bluetooth-Betrieb sind maximal 38 Stunden bei deaktivierter ANC-Funktion drin, mit ANC landen wir bei hervorragenden 22 Stunden für eine Lautstärke von rund 80 Prozent. Kabellos via USB-Dongle verbunden liegt die Akkulaufzeit bei rund 30 Stunden ohne und knapp 18 Stunden mit ANC. Ungefähr dieselben Werte bietet das Headset auch, wenn es via Klinkenkabel mit einer Konsole verbunden wird.

EPOS H3PRO Hybrid

Beim Audio-Mixing und der Verbindung mit zwei Audioquellen gleichzeitig beträgt die maximale Akkulaufzeit rund 28 Stunden (ohne ANC) bzw. 19 Stunden (mit ANC). Alles in allem wirklich gute Werte. Geladen wird ausschließlich mithilfe des beiliegenden USB-A- auf USB-C-Kabels und das innerhalb von rund anderthalb Stunden von 0 auf 100 Prozent.

Sound- und Wiedergabequalität

Für die Akustik setzt das EPOS H3PRO Hybrid größtenteils auf dieselben Spezifikationen wie das H3 Hybrid. Der abgedeckte Frequenzbereich mit Fokus auf die Mitten und Höhen ist derselbe, wenngleich der Tiefbass im Falle des Pro-Modells etwas weiter hinab geht.

Dieser steht allerdings weiterhin dezent im Hintergrund, was im Gaming-Einsatz zunächst einmal nicht ganz so bombastisch klingt, wie man es normalerweise von klassischen Gaming-Headsets gewohnt ist. Profis oder kompetitive Spieler dürfte dieser Umstand jedoch freuen, denn dadurch werden wichtige klangliche Details wie Schritte und auch die räumliche Ortung besser in den Mittelpunkt gerückt. Und das bereits im Stereo-Modus. Im über die Begleit-Software „EPOS Gaming Suite“ hinzuschaltbare virtuelle 7.1-Surround-Sound-Umgebungen lassen sich gerade in Shootern Gegner fast punktgenau orten.

Beim Musikhören offenbaren die H3PRO Hybrid dieselben Stärken und Schwächen wie das Standard-Modell, wenngleich die seinerzeit gemessenen überspitzten Höhen bei voller Lautstärke nicht mehr ganz so schrill übertragen werden. Auch hier werden Bass-Enthusiasten aufgrund der Abmischung sicherlich nicht ganz glücklich werden, wenngleich man hier natürlich zumindest bei der Verbindung mit PC und Notebook mithilfe des Equalizers noch eine Menge herausholen kann.

Mir persönlich gefällt das Klangbild des H3PRO allerdings auch zum Musikhören ziemlich gut, da ich grundsätzlich kein Fan des übermäßig präsenten Basses im Bereich der Gaming-Headsets bin. Das ist allerdings Geschmackssache.

EPOS H3PRO Hybrid Klang

Das Headset gibt jedenfalls im Gaming- und Musikbetrieb eine gleichermaßen gute Figur ab und eignet sich, dank Bluetooth-Konnektivität und abnehmbarem Mikrofon, auch hervorragend als Over-Ear-Kopfhörer mit ANC-Funktion.

Kabel vs Wireless

Den besten Klang gibt es logischerweise, wenn wir das Headset via USB-Kabel verbinden. Dann stehen uns softwareseitig zudem weitere Anpassungsmöglichkeiten zur Wahl. Im Verbindung mit dem Klinkenkabel und der Nutzung an Endgeräten wie der Xbox Series X/S oder Nintendo Switch wirkt die Akustik nicht mehr ganz so voluminös und klar, liegt allerdings noch immer auf sehr gutem Niveau.

Neu im Falle des H3PRO Hybrid ist die kabellose Verbindung mithilfe des USB-Dongles, die auch an den PlayStation-Konsolen funktioniert. Auch hier gibt es nichts zu beanstanden. Egal ob beim Spielen, Musikhören oder Anschauen von Videos: Ton und Bild sind aufgrund der niedrigen Latenzen stets synchron, präzise und überzeugend. Erfreulicherweise steht auch hier der virtuelle 7.1-Surround-Sound zur Auswahl, auf den lediglich bei einer Verbindung via Bluetooth verzichtet werden muss.

Im Bluetooth-Betrieb präsentiert man sich hinsichtlich der klanglichen Verzögerung auf Augenhöhe mit klassischen Kopfhörern ohne dedizierten Gaming-Modus. Die höhere Latenz dürfte hier allerhöchstens Profis überhaupt auffallen.

Wie gut ist das ANC im EPOS H3PRO Hybrid?

Eine der wichtigsten Neuerungen, die des EPOS H3PRO Hybrid im Vergleich zum H3 aufweist, ist die aktive Geräuschunterdrückung (ANC). Die Funktion lässt sich über den bereits ausgesprochenen Schieberegler einfach an- und ausschalten. Auf einen Transparenzmodus, den die meisten waschechten ANC-Kopfhörer bieten, verzichtet EPOS Audio hingegen.

Tatsächlich muss sich das ANC auch vor „echten“ Alternativen nicht verstecken. Bereits die passive Abdeckung des H3PRO Hybrid ist schlicht hervorragend, mit aktiviertem ANC blendet ihr jedoch einen Großteil an Geräuschen zusätzlich aus.

EPOS H3PRO Hybrid ANC
Die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) leistet tadellose Arbeit.

Erwartungsgemäß kommt das Headset dabei vor allem mit tieftönigen, monotonen Geräuschen wie Lüftern oder ähnlichem besonders gut zurecht. Doch auch das Tippen auf der Tastatur, Gespräche im Hintergrund, Musik und Verkehrslärm werden effektiv verringert. Gleichzeitig erscheint der Bass mit aktiven ANC etwas satter, ohne dass darunter das klare Klangbild leiden würde. Situationsbedingt liefert der ANC-Funktion – vor allem im Büro oder beim Außeneinsatz als Kopfhörer – also wirklich einen nennenswerten Vorteil, auch wenn die Akkulaufzeit dadurch natürlich deutlich kürzer ausfällt.

Mikrofonqualität

Das verbaute Mikrofon des EPOS H3PRO Hybrid gefällt uns ausgesprochen gut und zählt zweifelsohne zu den besten Aufnahmegeräten im Bereich der Gaming-Headsets. Ein hochwertiges USB-Kondensatormikrofon kann es zwar nicht ersetzen, überzeugt aber dennoch mit einer klaren, dynamischen Stimmwiedergabe in höher Qualität.

EPOS H3PRO Hybrid Mikrofon
Das Mikrofon ist dank Magnetverbindung schnell abnehmbar.

Scharfe S- und Plosivlaute stellen das Mikrofon kaum vor nennenswerte Probleme und auch die Unterdrückung von Hintergrundgeräuschen leistet einen guten Dienst. Das kommt durchaus überraschend, denn die abgedeckte Frequenz liegt im Bereich von 100 Hz bis 7.500 Hz und ist damit – zumindest auf dem Papier – nicht ganz auf Augenhöhe mit den besten Gaming-Headsets.

Das Ergebnis kann dann aber vollends überzeugen, sowohl hinsichtlich der Dynamik als auch bei der Empfindlichkeit, dank der keine Silben oder Buchstaben verschluckt werden. Qualitätsunterschiede zwischen Kabel- und Wireless-Betrieb mit USB-Dongle lassen sich zudem kaum feststellen, nur im Bluetooth-Modus nehmen Dynamik und Klarheit ein wenig ab.

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Software-Anbindung: EPOS Gaming Suite

Als Begleit-Software kommt im Falle des EPOS H3PRO Hybrid einmal mehr die EPOS Gaming Suite zum Einsatz, die mit einem klaren, aufgeräumten Design aufwartet. Neben der Möglichkeit des Firmware-Updates stehen hier zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten für Kopfhörer und Mikrofon zur Wahl.

So lässt sich beispielsweise die Funktion der Smart-Taste anpassen, der Klang in einem 9-Band-Equalizer optimieren und zwischen Stereo- und 7.1-Modus wechseln. Während letzteres im Falle des H3 Hybrid lediglich bei Verbindung via Kabel möglich war, kann das H3PRO auch kabellos via USB-Dongle einen Surround-Sound simulieren. Außerdem informiert die Software im Wireless-Betrieb über den Ladestand des Akkus.

Auch beim Mikrofon fallen die Optionen vielfältig ein. Neben dem Equalizer stehen hier Optionen für eine Stimmverstärkung, Mikrofonverstärkung, Side Tone, Noise Gate und eine Anpassung der Geräuschunterdrückung zur Wahl.

Fazit zum EPOS H3PRO Hybrid

Mit dem EPOS H3PRO Hybrid hat der Hersteller ein ausgezeichnetes Gaming-Headset geschaffen, das mit einem schicken Design, hochwertiger Verarbeitung und einem guten Tragekomfort punktet. Zudem präsentiert sich das Headset als wahrer Alleskönner und gibt an allen verbundenen Audio-Quellen eine gute Figur ab.

Besonders der Wireless-Modus in Verbindung mit dem USB-Dongle ist eine starke Ergänzung, zumal hier keine Qualitätsunterschiede zum Kabelbetrieb feststellbar sind. Beeindruckt hat mich im Test auch die ANC-Funktion, die in Kombination mit der bereits überzeugenden passiven Dämmung Hintergrundgeräusche hervorragend unterbindet.

Dass sich der Mikrofonarm zudem schnell und einfach dank Magnethalterung abnehmen und das Headset so in einen Kopfhörer umwandeln lässt, ist mehr als eine nette Dreingabe. Denn so kann ich das H3PRO Hybrid dank Bluetooth-Modus auch einfach in einen ANC-Over-Ear-Kopfhörer umwandeln, der auch klanglich überzeugt.

Das rechtfertigt in Teilen auch den hohen Preis von rund 280 Euro, der sich immerhin im Bereich von Premium-ANC-Over-Ears bewegt. Mit denen kann man zwar hinsichtlich der Audio-Qualität nicht ganz mithalten, bekommt aber immerhin noch ein starkes und anpassbares Gaming-Headset samt wirklich gutem Mikrofon dazu. Wer auf der Suche nach einem hochwertigen und flexiblen Headset ist, wird mit dem EPOS H3PRO Hybrid garantiert seine Freude haben.

EPOS H3PRO Hybrid Test: Award

EPOS H3PRO Hybrid

Verarbeitung
Tragekomfort
Soundqualität
Aufnahmequalität
Ausstattung
Preis-Leistungs-Verhältnis

93/100

Edles und hochwertiges Gaming-Headset mit effektivem ANC, starkem Sound und überzeugendem Mikrofon. Gibt auch als Kopfhörer eine gute Figur ab.

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