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Anker 548 Powerbank Test – Outdoor-Powerbank mit praktischen Features

Mit der neuen 548 Powerbank erweitert Anker das umfangreiche Line-up um ein auf den Outdoor-Bereich zugeschnittenes Modell. Auf Grund der großen Batteriekapazität von 192 Wh kann die Powerbank, sofern man auf eine Steckdose verzichten kann, auch eine Alternative zu den immer beliebter werdenden Powerstations darstellen. Sie bietet unter anderem vier USB-Ausgänge mit einer Ausgangsleistung von insgesamt bis zu 87 W, einen Solar-Ladeanschluss und eine ausziehbare LED-Beleuchtung. Wir haben uns die Anker 548 Powerbank im Test genauer angeschaut.

Technische Daten der Anker 548 Powerbank

Batteriekapazität 192 Wh/60.000 mAh
Nennleistung 60.000 mAh, 3,2 V
Batteriezellen 15x 4.000 mAh LiFePO4 (Lithium-Ionen)
Eingänge USB-C, Solar (XT-60-Anschluss, 10 – 24 V, max. 3 A)
Eingangsleistung 60 W
Ausgänge 2x USB-C, 2x USB-A
USB-C-Ausgangsleistung max. 60 W
USB-A-Ausgangsleistung max. 18 W
Ausgangsleistung (gesamt) max. 87 W
Betriebstemperatur 0 °C – 40 °C
Umgebungstemperatur 0 °C – 40 °C
Besonderheiten ausziehbare LED-Beleuchtung, SOS-Taste, kompatibel mit Solarmodulen
Abmessungen 11,6 x 11,6 x 20,7 cm (L x B x H)
Gewicht 2,34 kg
Farbe Olivgrün
Lieferumfang Powerbank, USB-C-Kabel (0,60 m), Bedienungsanleitung
Garantie 3 Jahre
Preis € 199,99 *

Lieferumfang

Die Anker 548 Powerbank kommt in einem unauffälligen weißen Karton. Auf diesem findet man lediglich die Produktbezeichnung, die Batteriekapazität und einen Verweis auf die 3 Jahre Garantie. Die Powerbank ist gut verpackt und durch Polyethylen-Schaum geschützt. Neben ihr befinden sich ein 0,60 m langes USB-C-Kabel und eine Bedienungsanleitung im Lieferumfang.

Design und Verarbeitung der Anker 548 Powerbank

Die Anker 548 Powerbank ist überwiegend Olivgrün und wirkt damit auch wie ein Gerät für den Outdoor-Bereich. Am oberen Ende ist zudem eine schwarze Trageschlaufe befestigt. Die Powerbank besitzt eine quadratische Grundfläche von 11,6 x 11,6 cm und ist 20,7 cm hoch. Mit einem Gewicht von 2,34 kg ist sie keinesfalls leicht, lässt sich aber noch gut transportieren.

An der Oberseite wird das olivgrüne Gehäuse durch einen Ring aus transparent milchigem Silikon unterbrochen. Hinter diesem versteckt sich die LED-Beleuchtung, die sich um bis zu zwei Stufen ausziehen lässt.

Die Vorderseite bietet ein Display, zwei Bedienelemente und alle Anschlüsse der Powerbank. Das Display zeigt unter anderem Informationen zum Batteriestatus, die aktuelle Eingangs- und Ausgangsleistung sowie die verbleibende Lade- oder Laufzeit. Unter dem Display befinden sich links die Taste der LED-Beleuchtung, die auch das Display einschaltet, und rechts die SOS-Taste. Bei den beiden Tasten handelt es sich um die einzigen Bedienelemente. Weiter unten befinden sich die Ein- und Ausgänge der Powerbank, auf die wir später noch im Detail eingehen. Auf der linken und rechten Seite des Gehäuses sind zudem Leuchtstreifen und Belüftungsöffnungen für den Luft- bzw. Wärmeaustausch untergebracht.

Die Materialqualität und die Verarbeitung der Anker 548 Powerbank können im Test überzeugen. Das oberflächlich leicht raue Kunststoffgehäuse wirkt eher unempfindlich und sehr robust, dies gilt ebenfalls für die Trageschlaufe. Auch die Verarbeitung lässt keinen Anlass zur Kritik.

Anschlussmöglichkeiten und Kompatibilität

Die Anker 548 Powerbank wird mit bis zu 60 W über den USB-C1-Anschluss geladen. Dieser dient sowohl als Ein- als auch Ausgang, einen seperaten Ladeeingang gibt es nicht. Weiter kann die Powerbank auch über den XT-60-Anschluss mit Solarmodulen geladen werden. Diese benötigen eine Ausgangsspannung zwischen 10 und 24 V, wodurch die aktuell verfügbaren Anker-Solarpanels, wie das 625 Solar Panel, leider nicht kompatibel sind. Wer die Powerbank mit Solarstrom laden möchte, der kann alternativ auf den USB-Ausgang der Anker-Solarpanels (die Leistung ist über USB jedoch deutlich geringer) oder aber auf einen anderen Hersteller zurückgreifen.

Als Ausgänge stehen neben dem bereits erwähnten USB-C1-Anschluss ein weiterer USB-C-Anschluss und zwei USB-A-Anschlüsse zur Verfügung. Die Ausgangsleistung beträgt bis zu 60 W über USB-C1, bis zu 27 W über USB-C2 und bis zu 18 W über USB-A. Insgesamt ist die Ausgangsleistung auf 87 W begrenzt, genaueres kann der folgenden Übersicht entnommen werden:

Ausgänge max. Ausgangsleistung
USB-C1 + USB-C2 87 W
USB-C1 + USB-A1/A2 78 W
USB-C2 + USB-A1/A2 20 W
USB-A1 + USB-A2 20 W
USB-C1 + USB-A1 + USB-A2 80 W
USB-C2 + USB-A1 + USB-A2 20 W
USB-C1 + USB-C2 + USB-A1/A2 80 W
USB-C1 + USB-C2 + USB-A1 + USB-A2 80 W

Praxistest der Anker 548 Powerbank

Im Test nutzten wir die Anker 548 Powerbank mit verschiedenen Geräten, darunter ein Google Pixel 6a, ein Lenovo-Notebook und verschiedene Bluetooth-Geräte. Dabei wurden sowohl die USB-C- als auch die USB-A-Anschlüsse verwendet. Die Ausgangsleistung entsprach stets der unserer anderen Ladegeräte bzw. der maximalen Ladeleistung der angeschlossenen Geräte. Das Display bestätigt dies mit geringer Abweichung. So unterstützt das Google Pixel 6a eine Ladeleistung von 18 W, das Display der Powerbank zeigte während des Ladevorgangs einen Output von 19 W an. Auch die weiteren Geräte, wie unser Lenovo-Notebook wurden problemlos geladen. Das gleichzeitige Laden von bis zu vier Geräten funktionierte ebenfalls problemlos, wobei die maximale Ausgangsleistung von bis zu 87 W hier schnell limitiert. Weiter wirbt Anker mit einem Ladestand von 85 % nach einem Jahr Inaktivität und bis zu 3.000 Ladezyklen. Beides können wir nach so kurzer Zeit jedoch nicht beurteilen.

Zum Laden der Anker 548 Powerbank verwendeten wir ein Ladegerät mit einer Ausgangsleistung von bis zu 65 W, im Lieferumfang ist kein Ladegerät enthalten. Das Display der Powerbank zeigte während des Ladevorgangs einen Input von 60 W an.

Das Display empfanden wir im Test als sehr praktisch, da wir so stets den aktuellen und auch genauen Batteriestatus, die verbleibende Ladezeit sowie die Ein- und Ausgangsleistung sehen. Dies hilft einerseits unterwegs, bspw. beim Campen am Wochenende oder Festivals, um die Batteriekapazität besser einzuteilen und andererseits auch um Probleme, wie bspw. sehr langsame Ladevorgänge von Geräten zu erkennen. Das Display schaltet sich wenige Sekunden nach dem Ein- oder Ausstecken eines Gerätes wieder aus.

Bei längeren Ausflügen stellt sich auch die LED-Beleuchtung als sehr nützlich dar. Diese ist ausreichend hell, um die nährere Umgebung zu beleuchten. Durch die ausziehbare Bauweise und die beiden Helligkeitsstufen ist die Helligkeit zudem gut anpassbar. Weiter besitzt die Powerbank eine SOS-Taste. Drückt man diese beginnt die LED zu blinken.

Anker 548 Powerbank Test: Fazit

Anker erweitert das bereits große Line-up an Powerbanks mit der 548 Powerbank um ein interessantes Modell, das sich ideal für den Outdoor-Bereich eignet. Die Powerbank ist zwar deutlich größer als Ankers restliche Modelle, aber dennoch relativ kompakt und mobil. Sie ist zudem gut verarbeitet und wirkt sehr robust. Die Batteriekapazität und auch die vier USB-Anschlüsse sind unserer Meinung nach ausreichend dimensioniert, weiterhin gefallen uns das Display, die ausziehbare LED-Beleuchtung und auch der Solar-Ladeanschluss gut.

Neben den vielen Pluspunkten gibt es jedoch auch Kritikpunkte. Die Ausgangsleistung kann bei mehreren Geräten schnell limitieren und könnte höher sein, andere Powerbanks bieten bis zu 100 W über einen USB-C-Anschluss und bis zu 200 W gesamt. Weiter ist es schade, dass Anker die Powerbank mit einem Solar-Ladeanschluss ausstattet, auch selbst mehrere Solarpanels anbietet, aber keines davon kompatibel ist.

Insgesamt ist die Anker 548 Powerbank dennoch ein sehr interessantes Produkt. Da sie preislich mit 180 € (Stand 07.08.2023) aber auch kleineren Powerstations, wie der Anker 521 PowerHouse, nahe kommt, sollten sich Interessenten vor dem Kauf gut überlegen, welche Anschlüsse und Features sie benötigen.

Anker 548 Powerbank

Verarbeitung
Hardware
Leistung
Preis-Leistungs-Verhältnis

87/100

Gute und robuste Powerbank mit hoher Batteriekapazität und praktischen Features, vor allem für den Outdoor-Bereich.

Philipp Schneider

Ich bin Philipp, interessiere mich schon immer sehr für Technik, bastele gerne an PCs herum und mag es einfach neues zu testen. Aktuell beschäftigen mich neben PCs und Hardware vor allem Themen wie Smart Home und Smartphones, aber auch Heimkino, Konsolen und Gaming. Neben Technik interessiere ich mich vor allem fürs Reisen und Sport.

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