Konsumerelektronik, Gadgets & Zubehör

Anycubic Photon Mono X2 – Die günstige Neuauflage im Test

Auf den 2020 vorgestellten Anycubic Photon Mono X folgt nun eine Neuauflage: In unserem Test sehen wir uns nun den Anycubic Photon Mono X2 an, der direkt an das Vorgängermodell anknüpft. Die Änderungen sind dabei eher im Detail zu suchen: Beispielsweise am Bauraum und der Auflösung gibt es leichte Anpassungen, der WLAN-Support ist weggefallen und dafür wirbt das Unternehmen mit einer verbesserten Beleuchtung. Auffällig ist zudem der veränderte Startpreis. Denn während sich der Mono X zum Start im Bereich um 600 Euro aufhielt, kostet der Nachfolger zum Launch nur noch 439 Euro. Zu Weihnachten gibt es den 3D-Drucker sogar schon für 369 Euro (aktuell: € 439,00 *, Coupon). Bevor es aus dem Handel ging, ist aber auch das Vorgängermodell schon günstiger geworden. Allzu überraschend ist die drastisch gesunkene UVP damit nicht.

Ob es dem Anycubic Photon Mono X2 in der Praxis gelingt, sich neben dem Preis auch durch die Technik vom Vorgänger (Test) abzusetzen, und wo wir die Stärken und Schwächen des Geräts sehen, klären wir im folgenden Test. Obendrein beleuchten wir außerdem das passende Gerät zum Waschen und UV-Härten der Modelle: Den Anycubic Wash & Cure Plus, den das Unternehmen für 199 Euro verkauft.

Technische Daten das Anycubic Photon Mono X2:

Drucker: Photon Mono X2 Photon Mono X
Drucker-Technologie: LCD-basiertes SLA (Monochrom) LCD-basiertes SLA (Monochrom)
Abmessungen (T x B x H): 260 x 290 x 417 mm 270 x 290 x 475 mm
Druckraum (T x B x H): 122 x 196 x 200 mm 120 x 192 x 250 mm
Maximale Druckgeschwindigkeit: 60 mm / h 60 mm / h
Leveling: Manuell / 4-Punkt Manuell / 4-Punkt
XY-Auflösung / Display: 0.048mm; 4.096 x 2.560; Kontrast 350:1 0.050 mm; 3.840 x 2.400
Material 405 nm UV-Harz (Resin) 405 nm UV-Harz (Resin)
Slicing Software: Anycubic Photon Workshop (Alternativ: Chitubox / Lychee) Anycubic Photon Workshop (Alternativ: Chitubox / Lychee)
Anschlüsse / Anbindung: USB-Typ-A (2.0) USB-Typ-A (2.0), WLAN
Steuerung: Touch-Screen Touch-Screen
Gewicht: 7 kg 10,8 kg
Preis (Aktuell): € 439,00 *

Lieferumfang:

  • (Fast) Alles dabei
  • Masken, Handschuhe & Lackfilter als Verbrauchsmaterial

Der Anycubic Photon Mono X2 wird in einem schlichten Karton geliefert, in dessen Innerem sich der bereits fast vollständig aufgebaute 3D-Drucker befindet. Neben dem Gerät selbst zählen zu den direkt zum Betrieb notwendigen Komponenten dabei ein externes Netzteil samt Anschlusskabel, ein USB-Stick mit 4 GB und der Resin-Tank sowie die Buildplate.

Außerdem legt Anycubic noch einen Metall- und Kunststoffspachtel, die notwendigen Inbus-Schlüssel, einige Masken und Handschuhe sowie Anleitungen, ein Referenzpapier zum Leveln und einen Ersatzfilm für das Display bei. Für den ersten Druck ist man somit gut gewappnet. Für mehrere Drucke, oder das Entleeren des Resin-Tanks, würden wir zusätzlich aber FFP2-Masken, einen Trichter sowie Lackfilter empfehlen.

Aufbau & Inbetriebnahme

  • Ab Werk vormontiert
  • Leichter Aufbau
  • Nervige Schutzfolie am Deckel

Der Photon Mono X2 ist bereits ab Werk weitgehend aufgebaut. Für den Praxisbetrieb, wie auch für unseren Test, waren somit kaum weitere Einrichtungsschritte notwendig. Nach dem Auspacken muss man lediglich die Schutzfolien entfernen und die Druckplatte einsetzen. Anschließend wird diese mithilfe eines beiliegenden Papiers genullt, bevor man den Harztank einsetzt und festschraubt. All das ist in wenigen Minuten erledigt. Zuletzt muss dann nur noch das gewünschte Harz eingefüllt werden, und man kann direkt den ersten Druckprozess starten.

Im Grundprinzip ist der Aufbau des 3D-Druckers damit sehr einfach. Auch Neueinsteiger dürften mit dem Photon Mono X2 keine Probleme haben, zumal die Installationsschritte in der Anleitung gut dargestellt waren. Gestört hat uns dabei aber ein für uns sehr überraschender Punkt: Die Schutzfolie der Schutzabdeckung. Diese klebte derart fest am Kunststoff, dass sie sich nur sehr mühsam entfernen ließ. Immerhin: Das muss nur einmal erledigt werden, dann ist der Drucker schließlich ausgepackt. Allzu tragisch ist das also nicht, ein genussvolles Abziehen in einem Handgriff hätte uns aber doch deutlich besser gefallen. Abseits davon lässt sich hingegen nichts kritisieren: Der Aufbau geht einfach und schnell von der Hand.

Design & Verarbeitung des Anycubic Photon Mono X2

  • Solide Verarbeitungsqualität
  • Konstruktion auf Höhe der Zeit

Beim grundsätzlichen Aufbau wagt Anycubic keine Experimente: Wie bei anderen SLA-Druckern sitzt die gesamte Elektronik auch hier in einer Basis, aus der oben das für das Drucken wichtige LCD-Display ragt. Auf diesem findet wiederum der Harztank Platz, aus dem später mit zwei Linearschinen und einer Gewindestange die Druckplatte herausgezogen wird.

Vergleicht man den Photon Mono X2 mit seinem Vorgänger, so sieht das Nachfolgemodell doch deutlich verändert aus. Die Form der Abdeckung und des Gehäuses wurden stark angepasst. An den für Nutzer relevanten Orten ändert sich hingegen kaum etwas: Die Buildplate wird wieder von vier Schrauben und der Harztank von zwei Schrauben gehalten. Zudem ist das Display erneut an der Vorderseite untergebracht, wohingegen sich der USB- und Power-Anschluss sowie der Schalter rechts befinden. All das war auch schon beim Mono X so der Fall. Bei der Bedienung direkt am Gerät gibt es somit keine großen Änderungen. Diese waren aber auch nicht notwendig: Die Bauform des Mono X2 wird von den übrigen Anbietern ähnlich umgesetzt, der 3D-Drucker ist somit auf der Höhe der Zeit.

Mit Hinblick auf die Optik präsentiert sich der neue 3D-Drucker wesentlich kantiger als das noch weitgehend glatt gestaltete Vorgängermodell. Dabei sind optische Überlegungen aber natürlich Geschmackssache. Ob das ein Fort- oder Rückschritt ist, bleibt deshalb jedem selbst überlassen. Dasselbe gilt zudem auch für die Unterbringung der Anschlüsse am Gehäuse. Zumindest der USB-Port hätte unserer Ansicht aber ruhig nach vorne verlegt werden können, um das Einstecken zu erleichtern.

Zuletzt bleibt noch der Blick auf die Materialien und die Verarbeitungsqualität. Hier setzt der 3D-Drucker seitlich am Basisgehäuse sowie für die transparente Abdeckung auf Kunststoff. Abseits davon besteht der Photon Mono X2 nahezu durchgehend aus Metall, was ihm eine hochwertige Haptik verleiht. Zudem passt auch die Verarbeitung: Die Beschichtungen sind sauber aufgetragen, und das Gerät wirkt stabil und gut konstruiert.

Für den Betrieb gibt es hier aber dann doch einen winzigen Nachteil im Vergleich zum Vorgänger: Der Gummistandfuß des Photon Mono X ist beim Nachfolgemodell weggefallen. Stattdessen steht der 3D-Drucker nun auf vier schmalen Kunststoffüßen, wodurch die Vibrationen der Z-Achse kaum unterdrückt werden. Hier kann man zwar schnell mit Schaumstoff nachhelfen, stattdessen wären ab Werk angebrachte Vibrationsdämpfer aber natürlich schöner gewesen.

Anbindung, Bedienung & Software

  • Kein WLAN mehr
  • Photon-Slicer mäßig
  • Andere Slicer möglich

Bei der Anbindung und der Software gibt es mit dem Photon Mono X2 kaum Änderungen. Im Vergleich zum Vorgänger wurde aber der (ohnehin umständliche) WLAN-Support gestrichen, eine entsprechende Anbindung soll in Zukunft stattdessen durch einen Adapter möglich werden. Somit steht zur Dateiübertragung vorerst „nur“ noch der USB-Port zur Verfügung. Viele Druckstarts sind ja aber ohnehin mit einem zwingenden Gang zum 3D-Drucker verbunden. Die weggefallene Drahtlosoption stört uns daher nicht sonderlich.

Wichtiger ist die Menüführung am Gerät, und diese ist in unseren Augen gut gelungen. Die üblichen Operationen wie das Leveln, das Starten von Drucken oder das manuelle Bewegen der Z-Achse sind leicht verständlich. Die Bedienung über das Display funktioniert  dabei reibungslos – auch mit Schutzhandschuhen.

Nicht ganz so gut sieht es hingegen beim offiziellen Slicer für den 3D-Drucker aus. In unserem Test konnte der kostenlos verfügbare Photon Slicer zwar gut funktionierende Dateien für den Photon Mono X2 erstellen, doch an manchen Stellen wirkt das Programm umständlich und teils auch fehlerbehaftet. Manchmal springen etwa Objekte bei der Bedienung umher, was das Platzieren zuweilen frustrierend macht. Das stört allerdings nur beim Unterbringen mehreren Modelle. Wer nur Einzeldrucke startet, der sollte somit kein Problem haben.

Immerhin: Die automatische Support-Erstellung funktioniert gut, die erzeugten Druckdateien ebenso und am Ende ist der beiliegende Slicer ohnehin nur nebensächlich. Denn da der Photon Mono X2 auf eine Standardkonstruktion setzt, lässt er sich problemfrei auch mit anderen Programmen kombinieren. Anycubic selbst nennt hier explizit eine Unterstützung durch Chitubox und Lychee. Bei der Software kann somit jeder seiner eigenen Vorliebe folgen.

Praxis

  • Gute Druckqualität
  • Kaum Wartung notwendig
  • Keine Überraschungen

In der Praxis schlägt sich der Photon Mono X2 gut. Die üblichen Schritte –  Druck Starten, Buildplate entfernen, Druck abmachen & reinigen, Buildplate einsetzen – gehen leicht von der Hand. Hilfreich ist dabei insbesondere die schnelle Arretierung der Druckplatte, die durch eine große, von Hand bedienbare Schraube möglich wird. Diese bietet einen zuverlässigen und festen Halt, sodass die Druckplatte immer wieder schnell in der passenden Ausrichtung eingesetzt werden kann. Ein erneutes Leveln war bei uns im gesamten Testzeitraum dadurch nie notwendig. Die Ergebnisse hielten auch nach rund zwei Dutzend Testdrucken einwandfrei an der Platte. Dass bei jedem Leveln vier Schrauben gelöst werden müssen – statt der zwei bei etwa Elegoo-Druckern – fällt somit nicht wirklich ins Gewicht.

Einzig das Ausleeren des Harztanks funktioniert, wie beim Vorgängermodell und auch bei der Konkurrenz, nur bedingt gut. Zwar hat Anycubic am Harztank einen entsprechenden, Ausguss vorgesehen, doch ist dieser für ein direktes Einfüllen zu klein. Stattdessen sollte man sich deshalb einfach einen Trichter für das Einfüllen kaufen – wie es eben auch bei der Konkurrenz notwendig ist.

Zum Abschluss sei noch gesagt, dass der Photon Mono X2, wie andere SLA-Printer, nicht im Wohnraum aufgestellt werden sollte. Einerseits wegen der akustischen Belastung – der Drucker ist zwar nicht ohrenbetäubend laut, nervt im Betrieb aber doch – und andererseits insbesondere wegen der austretenden Harzdämpfe. Zwar bietet Anycubic hierfür Luftfilter an, eine Unterbringung in gut belüfteter und selten frequentierter Umgebung ist aber dennoch empfehlenswert.

 

Druckergebnisse

Wie gerade geklärt wurde, druckt der Photon Mono X2 ohne großen Aufwand. Doch nicht nur hier kann der 3D-Drucker überzeugen: Auch die Druckergebnisse selbst, um die es ja eigentlich geht, gelingen dem Gerät gut. Schon direkt mit den Werkseinstellungen erzeugt der Drucker gutaussehende Modelle, ohne auffällige Probleme wie beispielsweise ein Delayering oder eine mäßige Haftung an der Buildplate zu haben.

Ganz im Gegenteil: Solange genügend Supports vorhanden sind, druckt der Photon Mono X2 gefühlt alles zuverlässig, ohne dass es Aussetzer gibt. Wie von SLA-Drucker gewohnt, ist der Detailgrad dabei sehr hoch. Lediglich bei genauem Hinsehen lassen sich die feinen Rillen erkennen, die bei einem Drucker mit dieser Auflösung – 48 µm – zu erwarten sind.

Nur wer extrem filigrane Sachen drucken möchte, dürfte sich eine noch höhere Auflösung wünschen – für alle anderen Projekte ist der Drucker gut gewappnet. Zudem gefällt uns die hohe Zuverlässigkeit, insbesondere im Zusammenhang mit dem großen Druckraum. Dadurch muss man sich kaum Sorgen um Fehlschläge und damit verschwendetes Harz machen. Sprich: Man kann man die Buildplate ohne Hemmungen mit Modellen vollpacken und damit, bei der Anfertigung mehrerer Modelle, Zeit sparen.

Wash and Cure Plus

  • Gut umgesetzt
  • Nicht unbedingt notwendig
  • Für Großprojekte sehr praktisch

Bevor wir zum Fazit kommen, wollen wir zum Abschluss noch einen kurzen Blick auf ein Gerät werfen, das sich gut für die Zusammenarbeit mit dem Photon Mono X2 eignet: Den Anycubic Wash and Cure Plus. Wie es der Name bereits andeutet, dient dieser zum Reinigen und Aushärten der Modelle, wobei erneut ein dem 3D-Drucker ähnlicher Aufbau zum Einsatz kommt. Wieder sitzt die Elektronik in einem Basisgehäuse, auf dem statt einer Z-Ache und eines Resin-Tanks eine eingelassene Arbeitsfläche und ein Turm mit UV-LEDs untergebracht sind.

Je nach Betriebsmodus setzt der Wash and Cure Plus auf den verbauten, abknickbaren UV-LED-Turm, oder auf den mitgelieferten Waschtank. Zum Härten wird das Modell dabei auf einen Drehteller gestellt, wo es seitlich, von oben und durch eine Spiegelfolie auch von unten angeleuchtet und damit ausgehärtet wird. Beim Waschen wird hingegen über schnell rotierende Magnete eine Drehscheibe am Boden des Waschtanks bewegt. Hierdruch gibt es viel Bewegung in der eingefüllten Flüssigkeit, durch die das überschüssige Harz abgewaschen werden soll. Für einen sinnvollen Betrieb sollten dabei rund 5 bis 6 Liter eingefüllt werden – je nach Resin Wasser oder Isopropanol.

Mit dem Wash and Cure Plus wird – mit Ausnahme der Waschflüssigkeit – direkt alles notwendige Zubehör mitgeliefert. Auch ein Aufbau ist nicht notwendig, das Modell kommt vormontiert. Je nach Betriebsmodus muss man deshalb nur die Spiegelfolie und den Drehteller oder den Waschtank einsetzen. Dann kann man über den Button den Modus und über das Drehrad die gewünschte Arbeitszeit einstellen und der Arbeitsprozess beginnt. Das Waschen und Härten funktioniert dabei hervorragend, beides wird in wenigen Minuten automatisch erledigt. Der Wash and Cure Plus ist somit eine deutlich sauberere Lösung als eine Handwäsche in einem Behälter und die oft gesehene Härtung mit einem Nagellacktrockner.

Auch in Randdisziplinen wie der Verarbeitung und der Handhabung schlägt sich das Gerät gut. Mit Hinblick auf letzteres gefällt uns insbesondere der schnelle Umbau zwischen Waschen und Härten. Kritisieren können wir nur eine Sache, die nicht ganz ideal gelöst ist: Man kann den Deckel des Waschbehälters nicht sofort öffnen, wenn er auf dem Gerät steht, denn dann blockiert der LED-Turm die hintere Verschlusslasche. Das deshalb notwendige Kippen des Behälters geht aber schnell ins Blut über, dieser zusätzliche Handgriff fällt daher mit der Zeit kaum noch ins Gewicht. Unterm Strich ist der Wash and Cure Plus damit, zumindest bei größeren Projekten oder vielen Drucken, durchaus lohnenswert.

Fazit

Mit dem Photon Mono X2 löst Anycubic den alten Photon Mono X ab, der laut Hersteller mittlerweile nicht mehr lieferbar ist. Rein mit Hinblick auf die Technik ist der Austausch dabei nicht ganz nachvollziehbar, denn auf dem Papier trennt die beiden Geräte nicht allzu viel. Im Kern kann der Mono X2 nur etwas niedrigere Modelle drucken, und er kommt ohne WLAN daher. Auf der Habenseite gibt es dafür eine minimal höhere Display-Auflösung, eine leichtere Gesamtkonstruktion und Anycubic wirbt zudem mit einer verbesserten Lichtquelle.

Am Ende merkt man von den Änderungen dabei nicht allzu viel: Der Höhenunterschied dürfte nur für die wenigsten Modelle ins Gewicht fallen, ein WLAN-Support ist nur manchmal praktisch, und die Lichtquelle führt laut Datenblatt nicht zu einer schnelleren Druckgeschwindigkeit. Da der Vorgänger abverkauft ist, sind die ganzen Vergleiche aber ohnehin hinfällig. Stattdessen kommt es nur darauf an, wie sich der Anycubic Photon Mono X2 im Einsatz schlägt.

Überzeugen konnte uns der 3D-Drucker dabei insbesondere mit seiner Zuverlässigkeit: Sobald er einmal eingerichtet ist, druckt er zuverlässig reihenweise Modelle, die zudem gut gelingen. Der reine Druck-Aspekt kann somit voll überzeugen. Schade finden wir lediglich, dass im Vergleich zum Vorgänger die Gummifüße weggefallen sind – hier muss man nun nachrüsten. Zudem war auch das Auspacken mit der extrem stark haftenden Schutzfolie nervig. Immerhin dieses Problem könnte aber schon mit der nächsten Charge gelöst sein.

Am Ende erhält man mit dem Photon Mono X2 somit einen 3D-Drucker, der in etwa auf Augenhöhe des Vorgängers rangiert. Der größte Vorteil ist dabei ein deutlich niedrigerer Einstiegspreis: Regulär kostet das Modell nur 439 Euro, und im aktuellen Aktionspreis sind es sogar nur 369 Euro [Aktuell: € 439,00 *, Reduktion durch Coupon]. Wer einen 3D-Drucker mit derart großem Bauraum haben möchte, und keine noch höhere Auflösung benötigt, der kann damit durchaus zugreifen. Falls man sich hingegen absolut sicher ist, dass man den großen Bauraum nie ausreizen wird, kann man für denselben Preis auch einen kleineren Drucker kaufen. Hier gäbe es im selben Preisbereich dafür dann eine etwas höhere Auflösung pro Fläche.

Anycubic Photon Mono X2: Silver Award

Anycubic Photon Mono X2

Benutzerfreundlichkeit
Montage
Lautstärke
Druckqualität
Preis-Leistungs-Verhältnis

87/100

Zwar nicht wirklich besser, aber dafür deutlich günstiger als der Photon Mono X.

Valentin

Durchgeknallter Vollzeitnerd

Ähnliche Artikel

Neue Antworten laden...

Basic Tutorials

Gehört zum Inventar

8,886 Beiträge 2,588 Likes

Auf den 2020 vorgestellten Anycubic Photon Mono X folgt nun eine Neuauflage: In unserem Test sehen wir uns nun den Anycubic Photon Mono X2 an, der direkt an das Vorgängermodell anknüpft. Die Änderungen sind dabei eher im Detail zu suchen: Beispielsweise am Bauraum und der Auflösung gibt es leichte Anpassungen, der WLAN-Support ist weggefallen und … (Weiterlesen...)

Antworten Like

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"