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Vorstellung des RIoTboards und XMBC-Installation

Vor kurzem haben wir das RIoTboard in die Redaktion geschickt bekommen um mal einen Blick darauf zu werfen. Das Board gibt es beispielsweise beim Distributor Farnell elements14. Viel habe ich leider noch nicht gemacht, da ich mir noch ein Netzteil besorgen musste, doch einen ersten Einblick möchte ich euch geben und auch gleich auf die Verwendung als XMBC-Mediacenter hinweisen.

Das RIoTboard kostet mit einem Preis von etwa 80 Euro ungefähr doppelt soviel wie ein Raspberry Pi, bringt jedoch auch deutlich mehr Leistung mit und ist ein Stück größer. Hier die Leistungsdaten:

  • Freescale i.MX 6Solo processor based on ARM Cortex-A9 architecture, operating at speeds up to 1 GHz.
  • ARM Cortex A9 MPCore™ Processor operating at 1 GHz
    • – High-performance video workmanship with SD-level and HD-level video decoders and SD-level encoders
    • – OpenGL® ES 2.0 3D graphics accelerator with shader and a 2D graphics accelerator
  • Freescale Kinetis MCU (K20)
  • Freescale Power Management Integrated Chip (PMIC MMPF0100)
  • 1GByte of 32-bit wide DDR3 @ 800MHz
  • 4GByte EMMC Flash
  • Supports Android and GNU/Linux
  • EMC Compliance – Class B certified

Es ist also auch ein ARM-Prozessor verbaut, jedoch mit 1 GHz. Außerdem kann man auf 1 GB Arbeitsspeicher zurückgreifen und es ist bereits interner Speicherplatz (4 GB) verbaut. Auf diesem ist standardmäßig auch bereits Android installiert, man kann also direkt loslegen. Hier zwei Bilder von der Vorder- und Rückseite des RIoTboards damit ihr euch die Anschlüsse angucken könnt. Leider sieht man dort schlecht, dass das RIoTboard vier USB-Anschlüsse hat.

XMBC Installation

Da bereits Android auf dem RIoTboard installiert ist, kann man ohne weitere Mühen auf sich zu nehmen einfach XMBC installieren. Dazu müsst ihr lediglich auf die Downloadseite von XMBC und dort die APK-Datei für Android auf ARM-Prozessoren herunterladen. Vor der Installation müsst ihr noch in den Einstellungen Apps aus fremden Quellen erlauben und schon kann die App installiert werden. Eine genaue Beschreibung, wie man Apps unter Android installiert werde ich hier nicht abgeben, da ich nicht denke, dass sich Leute die sich nicht mit Technik (und Smartphones) auskennen ein RIoTboard kaufen werden. Sollten dennoch Fragen entstehen, bitte ich diese in die Kommentare zu schreiben.

Nach der Installation von XMBC könnt ihr Videos, Filme, Musik etc. auf dem RIoTboard wiedergeben. Natürlich geht das auch vorher schon, nur mit XMBC sieht das nur deutlich besser aus.

Ihr könnt einfach über einen USB-Stick oder eine SD-Karte weitere Dateien zur Wiedergabe zur Verfügung stellen. Diese müssen natürlich zuerst über die Einstellungen von Android gemounted werden. Ansonsten ist natürlich auch ein Streaming übers Netzwerk möglich. Alle Funktionen von XMBC findet ihr auf dessen Homepage.

 

Bei mir hat der Start des RIoTboards und Android ohne Probleme geklappt, mich hat es nur geärgert, dass kein Netzteil dabei war, sondern nur ein USB-Kabel zum Verbinden zum PC. Ich habe mir auf Amazon dieses Netzteil mit 5V und 4A dazu bestellt.

Solltet ihr noch Fragen zu der Raspberry Pi Alternative haben, traut euch ruhig eure Fragen in den Kommentaren zu stellen. Weitere Tutorials werden folgen.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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