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Akaso Brave 7 – Funktionsreiche Actioncam im Test

Design & Verarbeitung

Beim Aufbau der Actioncam folgt Akaso den typischen Konventionen. Die Rückseite des Geräts wird weitgehend vom Touchscreen bedeckt, über den die Bedienung erfolgt. Der Auslöser, die zwei Bedientasten sowie die Zugangsklappen für den Akku, den USB-C-Anschluss und die microSD-Karte sind an den Seiten, und das Objektiv mitsamt dem zweiten Bildschirm ist an der Vorderseite untergebracht.

Die Kamera selbst verfügt über kein Stativ-Gewinde, eine Montage ist nur zusammen mit dem Schutzrahmen möglich. Dieser dient dabei wirklich nur dem Schutz vor Schlägen – wasserdicht ist die Kamera selbst. Dementsprechend kann man auch mit dem montierten Rahmen die meisten Bedienelemente direkt erreichen: Lediglich der Zugang zum Akkufach wird verdeckt.

Ergonomisch schlägt sich die Kamera dabei gut: Sie ist einfach zu bedienen und die verschiedenen Elemente sind fast durchgehend leicht zu erreichen. Kritikwürdig finden wir lediglich das microSD-Fach: Die Speicherkarte liegt soweit im Gehäuse, dass man sie nur mit sehr kleinen Fingern oder langen Fingernägeln erreichen kann. Für das Ausbauen der microSD-Karte wird so jedes Mal ein dünner Gegenstand wie beispielsweise ein Kugelschreiber benötigt.

Mit Hinblick auf die Verarbeitung schlägt sich die Kamera gut. Die Verbindungsnähte am Kunststoffgehäuse könnten zwar optisch noch etwas sauberer sein, doch das ist Meckern auf höchstem Niveau. Das Gehäuse ist stabil, verwindungssteif und liegt angenehm in der Hand. Ähnlich gut sieht es auch beim Zubehör aus: Die Verarbeitungsqualität der Befestigungselemente entspricht dem Niveau der Konkurrenz.

Technik, Software & Konfiguration

Die Brave 7 bietet diverse Einstellungsmöglichkeiten am Gerät, die durch den Touchscreen angepasst werden können. Dieser ist dabei hochauflösend genug, um problemfrei die Menüs und Bilder anzuzeigen – und auch die Touch-Steuerung funktioniert gut. Zudem ist das Display, wie auch der vordere Bildschirm, sehr blickwinkelstabil. Letzterer löst hingegen etwas niedriger auf, ist aber für den typischen Einsatz zum Bildausschnitt-korrigieren ebenso problemfrei ausreichend.

Neben der normalen Videoaufnahme in zahlreichen Formaten – von 2160p bei 30 fps bis hin zu 720p bei 120 fps – bietet die Kamera noch einen Fotomodus mit Selbstauslöser oder Serienaufnahme sowie eine Zeitraffer-Funktion. Zudem gibt es noch diverse weitere, allgemeine Einstellungen wie den Weißabgleich, einen elektronischen Bildstabilisator, eine Bildentzerrung oder verschiedene Blickweiten. An Einstellungsmöglichkeiten bleiben bei der Brave 7 somit keine Wünsche offen: Mehr geht natürlich immer, aber wir fanden das Gebotene mehr als ausreichend.

Die für iOS und Android angebotene App versteckt einige Funktionen hinter einem Registrierungszwang und bietet unter anderem weniger wichtige Features wie Community-Funktionen oder Belohnungspunkte für bestimmte Tätigkeiten. Mit Hinblick auf die Kamerafeatures erhält man dafür einen Vollzugriff: Sobald die Actioncam per WLAN mit dem Smartphone verbunden ist, erhält man eine Liveübertragung des aufgenommenen Videomaterials und kann alle Einstellungen einsehen und anpassen sowie Aufnahmen starten und von der microSD-Karte streamen.

Zusätzlich ist auch noch eine Funktion für das Anpassen von Foto- und Videoaufnahmen enthalten, durch die man z.B. Farbeffekte hinzufügen, Bildbereiche unscharf machen oder Texte sowie Overlays hinzufügen kann. Die üblichen Ansprüche an die App werden somit abgedeckt, und auch die Bedienung ist, abgesehen von einigen eigenwilligen Übersetzungen, intuitiv.

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Valentin

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Mit der Brave 7 hat Akaso eine neue Actioncam vorgestellt, die mit diversen Features zum moderaten Preis um Aufmerksamkeit buhlt. Neben der weit verbreiteten 4k30-Aufnahme bietet die Kamera unter anderem einen elektronischen Bildstabilisator, eine Sprachsteuerung und ein zweites Display an der Vorderseite. Dabei soll sich das Gerät an die typische Zielgruppe richten: An alle Leute, … (Weiterlesen...)

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