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Backforce One im Test: Kann Interstuhl auch mit einem Gaming-Stuhl überzeugen?

Sitzkomfort und Ergonomie

Die Ergonomie es bei einem Gaming-Stuhl natürlich das wichtigste, viel wichtiger als das Design oder die verwendeten Materialien. Und hier macht Interstuhl mit der neuen Marke Backforce einiges richtig.

Fangen wir bei den bereits erwähnten Armlehnen an, die nach hinten wegklappbar sind. Dieses Feature gibt es bisher noch bei keinem anderen Gaming Stuhl. Für einige wird es aber ein willkommenes Feature sein, denn so kann man super bequem im Schneidersitz auf dem Stuhl sitzen. Allerdings spart Backforce dafür an anderen Stellen der Armlehnen, so sind sie nur in der Höhe verstellbar und somit nicht 4D, wie viele andere Gaming Stühle, sondern nur 1D. Hergestellt sind die Armlehnen aus einem weichen Kunststoff, der angenehm für die Ellenbogen ist. Außerdem wackeln die Armlehnen kaum, was uns sehr gut gefällt. Für unseren Geschmack hätten die Armlehne aber durchaus noch um 5 Zentimeter höher verstellbar sein können. Für Menschen mit langen Oberkörpern ist das leider nicht so passend.

Bei der Polsterung setzt Backforce auf einen Dual Core Sitz, der maximalen Komfort bieten soll. Es handelt sich dabei um eine Mehrzonen-Polsterung, die unterschiedliche Härtegrade benutzt. So ist die innere Sitzfläche weich, und der äußere Teil, der mit Kunstleder überzogen ist, hart. Die Polsterung des Gaming-Stuhls würde ich als mittelhart bezeichnen, sie ist somit härter und haltbarer als die ganzen günstigen Gaming-Stühle für unter 200 Euro, aber weicher als beispielsweise noblechairs. Die Form der Stuhlpolsterung ist bereits für den Rücken optimiert, sodass Backforce auf zusätzliche Kissen verzichtet. Das Lordosenkissen haben wir im Vergleich zu anderen Gaming-Stühlen nicht vermisst, das Nackenkissen jedoch schon.

Zu den Highlights des Stuhls gehört definitiv die Synchronmechanik, da diese deutlich ergonomischer ist als eine klassische Wippmechanik, die viele Gaming-Stühle verwenden. Bei der Synchronmechanik bewegt sich der Körper mehr, da die Sitzfläche kaum mitkippt, wenn die Rückenlehne nach hinten geht. Die Mehrbewegung tut dem Körper gut. Gleichzeitig wird dadurch auch der Rücken entlastet. Die Stärke der Synchronmechanik lässt sich an der Unterseite mittels Drehrad einstellen, sodass man je nach Körpergewicht ausreichend Gegendruck hat und nicht sofort nach hinten wegkippt. Natürlich lässt sich die Rückenlehne aber auch in einer beliebigen Position fixieren.

Positiv ist uns außerdem die Gasdruckfeder aufgefallen, die eine vergleichsweise niedrige Sitzposition ermöglicht und somit auch kleineren Gamern die Benutzung des Stuhls ermöglicht – ohne vorherigen Austausch gegen eine kürzere Gasdruckfeder.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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