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Willkommen im Wahnsinn – Call of Cthulhu im Test

Was hier einst geschah

Um den Geschehnissen rund um die Hawkins-Familie auf den Grund zu gehen, ist jede Menge Detektivarbeit gefragt. Die einzelnen Kapitel sind vielseitig gestaltet. Ihr dürft nicht nur verschiedene Örtlichkeiten der Insel untersuchen, der Gameplay-Fokus ändert sich mit der aktuellen Aufgabe. Die meiste Zeit werdet ihr mit tatsächlicher Ermittlungsarbeit verbringen. Ihr erkundet die Umgebung, sammelt Hinweise, untersucht Objekte und redet mit anderen Charakteren. Außerdem kann Pierce die vergangenen Ereignisse an dem jeweiligen Ort gedanklich visualisieren, um so nachzuvollziehen was dort geschehen ist. Alle Informationen werden in einem Tagebuch festgehalten.

Ein Blick in die Vergangenheit

In einem anderen Abschnitt ist es euer Ziel, aus einem Gebäudekomplex zu entkommen. Da Gewalt keine Lösung ist, müsst ihr hier versuchen, möglichst unbemerkt zu bleiben. Ein anderes Kapitel konfrontiert euch mit einem Monster, welches Jagd auf Pierce macht. Ihr könnt euch zwar vor den Feinden verstecken, jedoch hat Pierce Probleme mit Dunkelheit und engen Räumen. Versteckt ihr euch in einem Schrank, erleidet der Detektiv eine Panikattacke. Je länger er in dem engen Raum ausharren muss, desto heftiger sind die Auswirkungen. Die Sicht verschwimmt, verdunkelt sich, die Bewegung und Orientierung sind beeinträchtigt.

Die Wärter sollte Pierce nach Möglichkeit meiden

Reine Rätselpassagen und Fluchtsequenzen kommen ebenfalls vor. Die Rätsel sind abwechslungsreich, logisch und gelungen in die Umgebung integriert. Die Mechaniken der Stealth- und Actionpassagen, sind eher simpel gehalten, aber zweckmäßig und ausreichend. Die nervenaufreibenderen Abschnitte wechseln sich häufig mit den ruhigeren ab, was nicht nur angenehm zu spielen ist, sondern zwischendurch die Anspannung etwas rausnimmt.

Bei Tageslicht wirkt die unheimliche Villa fast einladend

Ihr seid auch nicht ständig allein mit Pierce unterwegs. Gelegentlich werdet ihr von anderen Charakteren begleitet, die sich mit Pierce verbündet haben und vielleicht ähnliche Ziele verfolgen. In einigen Kapitel wechselt der Protagonist und ihr erlebt einen Teil der Geschichte aus der Perspektive einer der Personen aus Pierces Umfeld.

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