Hardware Testberichte

Fractal Design Meshify C im Test – Ein Diamant mit gutem P/L-Verhältnis

Design & Verarbeitung

Die beiden Highlights des Meshify C sind ohne Zweifel das Seitenfenster aus getöntem Hartglas sowie das Frontpanel mit eingelassenem Meshgitter. Ausgestattet mit einer einzigartigen „Dreieck-Struktur“ erinnert die Front an einen geschliffenen Diamanten und erzeugt gleichzeitig eine Art 3D-Effekt mit Tiefenwirkung. Sehr gelungen wie wir finden und eine willkommene Abwechselung zu den ansonsten absolut cleanen Vorderseiten, wie sie viele Gehäuse aktuell besitzen. Das „Fractal Design“-Logo wurde auf dem Panel links unten angebracht und erzeugt erneut einen hochwertigen sowie edlen Eindruck. Passend dazu steht das Gehäuse auf vier silbernen Standfüßen, welche diesen Eindruck nochmals steigern.

Die Verarbeitung wirkt solide und für den schwedischen Hersteller absolut typisch. Hier kann man also nicht meckern und erhält für sein Geld saubere Qualität. Einziger Wermutstropfen, das rechte Seitenpanel besteht lediglich aus Stahl und kommt ohne Dämmung daher. Dadurch wirkt es leider ein bisschen dünn, was sich bei uns vor allem durch störende Vibrationen bemerkbar gemacht hat, als das Gehäuse auf dem Schreibtisch stand und man auf der Tastatur etwas schreiben wollte. Nachdem es aber den Platz gewechselt hat sind die Geräusche bzw. Vibrationen verschwunden.

Das Tempered-Glass-Seitenfenster verfügt über eine starke Tönung und lässt nur mit entsprechender Innenraumbeleuchtung einen Einblick auf die verbaute Hardware zu, was man bei der Zusammenstellung eines neues Systems bedenken sollte. Uns gefällt diese Tönung allerdings sehr gut, ebenso wie der Fakt, dass das Window entkoppelt mit vier Rändelschrauben montiert wird und an zwei Seiten zusätzlich über eine Art Gummibeschichtung verfügt, um Vibrationen zu verhindern.

Das I/O-Panel befindet sich oben an der vorderen Kante des Gehäuses und bietet die gängigen Standardanschlüsse. Neben dem quadratischen Start-Button in der Mitte setzen sich die I/O-Anschlüsse aus einem Reset-Button ganz links, zwei 3,5-mm-Klinkenanschlüssen für Mikrofon und Sound sowie zwei USB-3.0-Anschlüsse vom Typ A zusammen. Die USB-Anschlüsse verfügen dabei nicht über das typische Blau, sondern wurden Schwarz eingefärbt, um sich besser in das Design des Gehäuses integrieren zu können. Ein USB Typ C Port wäre an dieser Stelle sicherlich nicht verkehrt gewesen. Beachtet man allerdings die aktuelle Verbreitung dieses Standards und den Preis des Gehäuses, können wir diese Entscheidung durchaus nachvollziehen.

Vorinstallierte Staubfilter befinden sich beim Meshify C am Boden und in der Front. Der untere Filter lässt sich einfach nach vorne herausziehen, der vordere hingegen erst, wenn das Frontcover mit einem Ruck entfernt wird. An dieser Stelle bestünde daher noch Bedarf zur Optimierung. Dennoch ist ein Staubfilter hier natürlich absolut notwendig, denn mit großen Airflow kommt auf Dauer auch „viel“ Staub daher, weshalb wir die beiden Staubfilter nicht missen möchten.

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Roman

Gebürtiger Berliner mit großem Interesse an Technik & Gadgets, der auch gerne mal 1-2 Runden zockt. :)

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