Eingabegeräte Testberichte

Havit HV-KB378L im Test

Mechanische Gaming-Tastatur für einen guten Preis

Unregelmäßige Verarbeitung

Bei den Tasten handelt sich um das herkömmliche 104-Layout. Die Multimediatasten sind in die F-Tastenreihe integriert, die per FN-Taste aktiviert werden können. Die Tastenoberflächen sind konkav, was sicheres blindes Tippen erleichtert. Ein erstes Tippen offenbart nur minimale subjektive Unterschiede zu den Blue-Switches von Cherry. Die Outemu-Switches sind etwas lauter und haben einen minimal höheren Druckpunkt. Zudem fällt auf, dass der Klicklaut nicht bei allen Tasten gleich ist, auf unserem Testmuster war der Klick auf der M-Taste durchgängig deutlich dumpfer als auf den anderen Tasten.

Die semitransparente Beschriftung der Tasten ist per Laser eingearbeitet und dürften auch bei ausgiebiger Nutzung nicht verblassen. Auffällig ist, dass sämtliche Tasten ein deutliches waagerechtes Spiel haben, das im normalem Betrieb zwar keine negativen Auswirkungen hat, uns aber bei anderen Tastaturen in dem Maße noch nicht aufgefallen ist.

Schwache LEDs

Treiber werden nicht benötigt, einmal per USB angeschlossen, funktioniert die Tastatur samt LED-Beleuchtung sofort, die per Tastenkombinationen eingestellt wird. Das sorgt für eine hohe Kompatibilität, die HV-KB378L lässt sich sowohl unter Windows als auch unter Mac OS X und Linux ohne Funktionseinschränkungen verwenden.

Was sofort auffällt ist, dass nicht alle Tasten durchgehend beleuchtet sind. Die LEDs liegen im oberen Bereich der jeweiligen Tasten. Selbst mit der am stärksten leuchtenden weißen Farbe in der höchsten Helligkeitsstufe beleuchten die Buchstaben nicht komplett. Das fällt besonders bei den Zahlentasten der oberen Reihe und den Satzzeichen in der unteren Reihe auf. Während die Sonderzeichen beleuchtet sind, bleiben die Zahlen fast komplett dunkel und auch die Beleuchtung des Punkts, des Kommas und des Minuszeichens lassen sich nur erahnen. Auch die Symbole der Multimedia-Funktionen sind nur schwach beleuchtet. Bei der weißen und gelben Beleuchtung fällt zudem ein rosa Stich auf, der in den oberen Tastenreihen stärker wird. Alle anderen fünf Farben sind davon nicht betroffen.

Effektvolle Beleuchtung

In dem beiliegenden Handbuch wird detailliert beschrieben, wie die LED-Beleuchtung per Tastenkombination eingestellt werden kann. So lässt sich sich beispielsweise der Atem-Effekt aktivieren, die Helligkeit in fünf Stufen einstellen, zwischen den sieben Grundfarben wechseln oder der Spielmodus aktivieren, bei dem nur Tastenkombinationen wie WASD beleuchtet sind. In insgesamt fünf Profilen lassen sich individuelle Einstellungen speichern, die bis zur individuellen Farbe für jede einzelne Taste hinreichen. Die blauen LEDs oben an der Tastatur lassen sich jedoch nicht deaktivieren und können auch nicht in die Effekte integriert werden.

Ein Test mit dem Handballen zeigt: Das N-Key-Rollover funktioniert einwandfrei, wenn auch mit einer leichten Verzögerung ab der achten Taste, was aber Normalbetrieb keine Rolle spielen dürfte. Auch das Anti-Ghosting klappt ohne Probleme. Das Deaktivieren der Windows-Taste ist ebenfalls möglich, es gibt jedoch keine Makro-Tasten.

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