Spiele für PC & Konsole

Melancholie und Surrealismus: Mosaic im Test

Eine Welt mit vielen Facetten

In Mosaic spielt ihr mehrere Tage im Leben des Protagonisten. Dabei lernt ihr verschiedene Seiten der Stadt kennen. Das Setting wechselt zwischen gewöhnlichen Großstadt-Momenten, fantastisch surrealen und beängstigenden Szenen. Dadurch ist jeder gespielte Tag anders als der vorige.

Die Atmosphäre der kalten, erdrückenden Großstadt ist sehr gelungen. Der Lowpoly-3D-Stil verzichtet an vielen Stellen auf Details, wodurch viele Orte passend zum Setting leer und steril wirken. Bei der Farbgestaltung verhält es sich ähnlich, kalte gräulich-blaue Töne sind im Alltag des Protagonisten vorherrschend. Die bedrückende Atmosphäre wird noch durch Hintergrundgeräusche verstärkt, beispielsweise indem ein unangenehmes Dröhnen fast schon zum Weitergehen drängt.

Im starken Kontrast dazu hat die Welt allerdings auch andere Seiten. Sobald ihr den Protagonisten von seinem üblichen Weg abweichen lasst, macht er ganz andere Entdeckungen, für die die meisten anderen Menschen keine Augen haben. Wie zum Beispiel ein Schmetterling auf der anderen Straßenseite oder ein Straßenmusiker. Derartige Dinge bringen Farbe und Musik in die sonst eher düsteren Level. So hat der Protagonist die Chance eine andere Welt zu erforschen, welche parallel existiert und doch für viele unsichtbar scheint.

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