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Mount & Blade 2: Bannerlord: Was lange währt, wird endlich Early Access

Performance

Für unseren Performance-Kurztest nutzten wir ein System bestehend aus einem Ryzen 7 3700X, 32 GB Arbeitsspeicher und einer Sapphire R9 380 Nitro mit 4 GB. Dabei betrachten wir jeweils getrennt das CPU-Limit (Minimale Grafikdetails, 480p) und das GPU-Limit (Maximale Grafikdetails, 1080p) in einer Schlacht mit 500 Soldaten und der Übersichtskarte des Spiels.

Im CPU-Limit ist Bannerlord nicht übermäßig anspruchsvoll, wenn man auf extrem große Schlachten verzichtet: Im Gefecht erreichen wir rund 95 FPS bei einer RAM-Auslastung von 2,4 GB und einer CPU-Auslastung von maximal 60 %. Bannerlord nutzt zwar viele Kerne, doch liegen die Hauptaufgaben auf einem Kern, der die anderen Auszubremsen scheint. Bei uns war dieser nahezu durchgehend auf 100 % Auslastung. Wer dem entgegenwirken will, kann einfach die Zahl der Einheiten reduzieren: Beim minimalen Wert von 200 Spielern kommen wir im Schnitt auf 200 FPS, hier sollten auch deutlich ältere Computer noch problemfrei mithalten können.

Ein größeres Problem für die CPU ist die Übersichtskarte: Auch in dieser bewegen wir uns um die 100 FPS, doch haben wir auch Einbrüche auf um die 85, wenn man weit herauszoomt. Hier lässt sich manuell kaum entgegenwirken, allzu langsam sollte die eigene CPU für den Kampagnen-Modus also nicht ein. Dennoch: Jedes halbwegs aktuelle Gaming-System der letzten fünf Jahre sollte hier ohne Schwierigkeiten konstante 60 fps auf den Bildschirm zaubern können.

In der Praxis dürfte sich Bannerlord bei den meisten Spielern somit GPU-Limit befinden, wobei die Ansprüche auch hier recht zahm sind: Selbst unsere uralte R9 3890 Nitro schafft im Gefecht und auf höchsten Details noch einen Durchschnittswert von rund 25 FPS, wobei es allerdings seltene Drops auf bis zu 15 FPS geben kann. In der Übersichtskarte bewegt sich das Spiel hingegen bei um die 30 bis 40 Fps. Somit ist jede halbwegs aktuelle Grafikkarte problemfrei in der Lage, Bannerlord in 1080p mit 60 fps auf den Bildschirm zu zaubern – spätestens bei leicht reduzierten Details. Moderne High-End-Modelle dürften auch mit UHD kein Problem haben.

Unterm Strich sollte sich Bannerlord somit auf fast allen Rechnern problemfrei spielen lassen – spätestens dann, wenn man die Grafik- und Einheitenregler leicht zurückschraubt. Unabhängig von den Einstellungen gibt es dabei zurzeit noch einige Lagspikes, die aber nur selten vorkommen: In unserem Playthrough gab es nur zwei Situationen, in denen das Spiel nennenswert durch sie beeinträchtigt wurde. Glücklicherweise ist Taleworlds hier bereits aktiv und hat schon zahlreiche Spike-Ursachen ausgemerzt, zudem gab es auch schon die ersten Performance-Optimierungen.

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