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AOC & Philips bald mit pinken Gaming-Monitoren & Netflix-Integration?

Auf einem Event in Valencia hat Stefan Sommer, Head of Global Marketing für die Marken AOC und Philips Monitore, nicht nur über die neuen Modelle und vergangenen Marktentwicklungen informiert, sondern auch spannende Ausblicke gegeben.

Auch bei Monitoren ist die Situation auf dem Weltmarkt aktuell schwierig. Chips sind knapp, der Transport von Asien nach Europa schwieriger und teurer, und durch die Stromeinschränkungen in China wird die Herstellung auch nicht einfacher. Während der Corona-Pandemie hat das Geschäft dennoch ordentlich gebrummt, wie sich sicherlich jeder denken kann.

Neben neuen Monitoren wurden heute auch zwei Gaming-Mäuse und ein Headset vorgestellt, die die bisherigen Peripherieprodukte erweitern. Wie bei anderen Herstellern soll auch hier ein komplettes Ökosystem geschaffen werden. Und natürlich müssen auch andere Zielgruppen angesprochen werden.

Pinke Monitore von Philips?

Früher war vor allem das männliche Geschlecht am Gaming interessiert, doch das wandelt sich seit einigen Jahren. Der Anteil der weiblichen Gamer steigt und auch wenn er noch weit von 50 Prozent entfernt ist, ist der Markt wachsend. In diese Bresche soll eingeschlagen werden.

Philips hat heute erstmals Gaming-Monitore vorgestellt, die nicht ganz so aggressiv aussehen wie die Modelle von AOC. Doch dabei soll es nicht bleiben, denn es wird bereits an weiteren Design-Monitoren im Gaming-Segment gearbeitet. Details gibt es noch nicht, aber sie sollen Frauen ansprechen – vielleicht werden sie also pink, so wie bei Razer die Quartz-Serie.

Netflix-Streaming auf Monitoren?

Auf Fernsehern ist Netflix gar nicht mehr wegzudenken und wird heutzutage besonders von jüngeren Menschen wohl mehr genutzt als der verbaute TV-Tuner. Obwohl der eigentliche Fernsehempfang also immer uninteressanter wird, kaufen sich die meisten dennoch noch einen Fernseher statt einem Monitor fürs Wohnzimmer, obwohl es inzwischen auch große Monitore gibt. Diese haben z. B. einen geringeren Input Lag, wodurch sie sich fürs Gaming mit der Playstation oder Xbox eigentlich besser eignen würden.

Um Monitore interessanter fürs Wohnzimmer zu machen, wird daher an einer Integration von Diensten wie Netflix gearbeitet. Besonders interessant wird das sicherlich auch, sobald Netflix mit Gaming richtig durchstartet. Dann braucht man keinen PC und keine Konsole, sondern kann direkt mit dem Monitor loszocken.

Details und einen genauen Zeitplan gibt es für die angesprochenen Themen natürlich noch nicht, aber wir können gespannt sein, welche Features uns bald in den Monitoren begegnen werden.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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