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Google Chrome: Alternative zu Third Party Cookies auf 2024 verschoben

Cookie-Hasser bitte einmal tief durchatmen – Google hat seinen Fortgang von Third Party Cookies erneut verschoben. Dieser soll nun erst im Jahr 2024 seinen Weg in den hauseigenen Browser Google Chrome finden.

„Privacy Sandbox“ zum dritten Mal verschoben

Groß war die Freude als Google ankündigte, endlich Abschied vom nervigen Cookie-Banner in seiner jetzigen Form zu nehmen. Im Jahr 2021 fanden dann auch schon die ersten Tests einer Alternative statt. Allerdings wirst du auch zukünftig erstmal die nervige Auswahl zwischen notwendigen und optionalen Cookies vornehmen müssen. Damit hat der US-Tech-Konzern nun schon zum dritten Mal sein Projekt verschoben, welches exklusiv im Google Chrome Browser Anwendung finden sollte. Ursprünglich sollte die neue Auswahlmöglichkeit für Cookies schon zu Beginn des Jahres 2022 starten. Anschließend hieß es, dass es erst im Herbst 2023 soweit sei. Doch auch das scheint Google nicht schaffen zu können. Nun hat das Unternehmen seinen Zeitplan noch einmal überarbeitet und damit auch die Rettung für all diejenigen, die Cookies hassen, erneut nach hinten verschoben.

Nach neuestem Zeitplan soll Googles Lösung für Cookies erst im zweiten Halbjahr 2024 an den Start gehen. Da die von Google geplante „Privacy Sandbox“, welche Cookie-Banner sprichwörtlich verbannen soll, so verheißungsvoll klingt, schmerzt die Wartezeit umso mehr. Google selbst klingt in seinem Begründungsstatement so als läge es zumindest nicht ausschließlich am Suchmaschinengiganten selbst. So spricht das Unternehmen davon, dass die Verschiebung vor allem auch dadurch bedingt sei, dass die Partner des Projekts mehr Zeit benötigen. Dazu gehören nicht nur die beauftragten Programmierer bzw. Entwickler. Auch Werbepartner sowie Regulierungsbehörden können eigenen Angaben zufolge wohl nicht den Zeitplan einhalten.

Kampfansage an Third Party Cookies

Wenn man einmal der öffentlichen Meinung lauscht, stellt sich schnell die Frage, warum der Cookie-Banner in seiner jetzigen Form überhaupt noch existiert. Schließlich ist die Abfrage für Cookies nicht nur Nutzern ein Dorn im Auge. Es sind vor allem auch Datenschutzbehörden, die in dem kleinen Kästchen seit geraumer Zeit ein fragwürdiges Konstrukt erkennen. Zu oft ist es so, dass Personen lieber einer vollumfänglichen Sammlung von Cookies zustimmen, als sich für die lediglich notwendigen zu entscheiden. Hinter der Problematik rund um Cookies steht auch die Diskussion zum Thema personalisierte Werbung. Cookies bilden nämlich das Fundament für die erforderliche Datensammlung. Dass diese vor allem die EU stört, wurde erst kürzlich beim Verbot verpflichtender personalisierter Werbung bei TikTok deutlich. ist Feststeht, dass nicht nur wir Nutzer, sondern auch die übrigen Beteiligten nun noch etwas Geduld mitbringen müssen. Hoffen wir, dass es sich lohnt.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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