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Hohe In-Game-Preise bei Apex Legends und Anthem

Die beiden neuesten EA-Spiele warten nicht nur mit aufregendem Gameplay, sondern auch mit exorbitanten In-Game-Preisen auf. Vielen Spielern stoßen diese sauer auf – besonders, da EA auch in der Vergangenheit negativ auffiel.

Apex Legends ist prinzipiell kostenlos erhältlich. Wer im Spiel jedoch besonders starke Charaktere oder besonders seltene Waffen ins Schlachtfeld führen will, muss tief in die Tasche greifen. Bezahlt wird in Münzen, die wiederum mit Echtgeld erworben werden müssen. Das günstigste Münzpaket umfasst hierbei 1.000 Münzen und ist für 10 Euro erhältlich. Das zweitgünstigste Münzpaket enthält 2.125 Münzen und kostet 20 Euro.

Vielen Spielern sind diese Preise deutlich zu hoch. Auch das Valentinstag-Angebot, bei dem ein Waffenskin mitsamt Banner für 1.100 Münzen erhältlich war, rief vor allem negative Reaktionen hervor. So war der Spielwert des angebotenen Skins weitaus geringer als der anderer Charaktere, die bereits für 750 Münzen erhältlich waren. Außerdem machte der Preis Spieler wütend, da er den Kauf des Münzpakets von 2.125 Münzen nötig machte. EA gerät damit wieder einmal in den Verdacht, die eigenen Spieler möglichst stark ausschlachten zu wollen.

Unterstützt wird dieser Eindruck durch die auch im kostenpflichtigen Spiel Anthem nicht gerade günstigen In-Game-Preise. Die Premium-Währung nennt sich hier Splitter. 500 Splitter kosten rund 5 Euro, 4.600 Stück sind für knapp 40 Euro erhältlich. Ein größeres Paket wird nicht angeboten. Bisher sind in Anthem nur wenige Premium-Gegenstände erhältlich. Diese wenigen Gegenstände kosten zwischen 3 Euro für Texturen und Sticker-Grafiken und 8,50 Euro für Waffenskins. Weitere Gegenstände werden folgen – endgültige Aussagen zum Preisniveau sind daher noch nicht möglich.

Positiv anzumerken ist hier, dass die käuflich zu erwerbenden Gegenstände auch ohne Echtgeldeinzahlung im Spiel verdient werden können. Wie lange das dauert, ist jedoch nicht bekannt. Weiterhin soll es auch Extras geben, die ausschließlich durch spielerische Leistungen verdient werden können.

Insgesamt bleibt jedoch festzuhalten, dass EA wieder einmal wegen exorbitanter Preise in die Kritik geraten ist. Die weitere Preisentwicklung bleibt abzuwarten.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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