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iPhone 14 Pro Produktion durch COVID-Ausbruch bei Fertiger mit Verzögerungen

Durch einen weitreichenden COVID-19-Ausbruch bei Apple-Zulieferer Foxconn in China verzögert sich die Auslieferung des iPhone 14 Pro und iPhone 14. Bereits jetzt kann die Nachfrage nach dem Pro-Modell kaum zeitnah bedient werden, die Situation dürfte allerdings noch schwieriger werden.

COVID-Ausbruch bei Foxconn: iPhone 14 Pro Produktion betroffen

Das iPhone 14 Pro (unser Test) ist ein echter Verkaufsschlager für Apple. Die Absatzzahlen zeigen, dass die Nachfrage nach dem Pro-Modell die des normalen iPhone 14 und weiteren Varianten deutlich übertrifft.

Schon jetzt musst du hierzulande drei bis vier Wochen auf eine Bestellung warten, die Situation dürfte sich jetzt allerdings noch einmal verschlechtern. Denn in der Fabrik in Zhengzhou bei Apple-Zulieferer Foxconn kam es erneut zu einem weitreichenden COVID-19-Ausbruch.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sinkt die iPhone 14 Pro Produktion im Werk um bis zu 30 Prozent, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Rund 200.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im größten Werk des Herstellers beschäftigt, Foxconn ist Apples wichtigster Zulieferer und produziert rund 70 Prozent aller weltweit ausgelieferter iPhone-Modelle.

Offenbar will man die Produktion in anderen Fabriken hochfahren, um den Ausfall in Zhengzhou im Zaum zu halten. Ob Mitarbeitende des Werkes tatsächlich erkrankt seien oder es sich nur um eine Sicherheitsmaßnahme gemäß Chinas Zero-COVID-Politik handelt, ist unklar.

Mitarbeiter wurden eingesperrt, flüchteten in Scharen

Weiterhin berichtet Reuters, dass Mitarbeitende des Werkes am vergangenen Wochenende aus der Fabrik geflohen seien, um der sich ausbreitenden COVID-Welle zu entgehen, die die Fabrik seit Mitte Oktober 2022 im Griff hat.

Foxconn hatte demnach die Arbeiterinnen und Arbeiter in dem Werk eingesperrt, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. „Wir wurden am 14. Oktober eingesperrt und mussten endlose PCR-Tests durchführen,“ wird ein Mitarbeiter zitiert.

Positive COVID-Fälle seien zwar öffentlich kommuniziert worden, die Arbeit mussten Betroffene allerdings dennoch fortsetzen. Rund 20.000 Mitarbeitende, also 10 Prozent der gesamten Fabrik, seien innerhalb des Werkes in Zhengzhou in Quarantäne gebracht worden – konkrete Details verriet Foxconn seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jedoch nicht.

Bereits vor rund zwei Jahren war Foxconn einmal mehr in Kritik geraten. Schon 2020 setzte man die iPhone-Produktion trotz eines COVID-Ausbruchs weiter fort. Indes sollen Hersteller aus Taiwan China als Herkunftsland angeben, was Erleichterungen beim Zoll mit sich bringen soll.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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