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Klipsch T5 II Sport: kabellose und wasserfeste In-Ears made in USA

Klipsch bringt mit seinen T5 II Sport ein paar True Wireless In-Ears, die vor allem mit ihrer Widerstandsfähigkeit überzeugen sollen. Allen voran der Schutz vor Flüssigkeiten soll den Neuzugang aus den vielen Konkurrenzprodukten hervorstechen lassen. Wir nehmen die sportlichen Kopfhörer einmal unter die Lupe.

Klipsch zielt auf Sportler ab

Wenn Klipsch etwas vorweisen kann, dann ist es eine langjährige Erfahrung. Mittlerweile ist die US-Amerikanische Sound-Schmiede seit knapp 75 Jahren als Hersteller von hochwertigen Audio-Produkte bekannt und beliebt. Hierbei fokussierte sich das Unternehmen jedoch in aller erster Linie auf Lautsprecher, die die eigenen vier Wände in einen Konzertsaal oder ein Kino verwandeln sollen. Nun möchten die Amerikaner unter Beweis stellen, dass sie auch im kleinen Format überzeugen können. Mit den Klipsch T5 II Sport kommen In-Ears daher, welche nicht nur in Sachen Klang gegenüber der Konkurrenz punkten sollen. Ein entscheidender Vorteil soll auch deren Komfort und Widerstandsfähigkeit sein. So soll man nicht nur von einem bombenfesten Sitz im Ohr, sondern auch einem zuverlässigen Schutz vor Staub und Wasser profitieren können. Hier wird deutlich, dass sich Klipsch vor allem auf Sportler stürzt.

Hart umkämpftes Marktsegment

Es ist ein wirklich mutiger Schritt von Klipsch, sich in den Bereich der Sport-Kopfhörer vorzuwagen. Schließlich sind hier namhafte Konkurrenten wie Bose, Sennheiser oder Jabra bereits seit geraumer Zeit Thron-Inhaber. Auch der Markt für „Otto-Normal-Nutzer“ ist mit Kopfhörern von Apple, Samsung oder Huawei bestens versorgt. Doch die US-Amerikaner lassen sich davon offensichtlich nicht abschrecken. Ganz im Gegenteil. Sie preisen ihre T5 II Sport mit einigen spannenden Features an. Zum Einen hat man hier die Wahlfreiheit zwischen einer „Standard-Version“ und „Sport-Version“. Während erstere puren Hörgenuss der kabellosen Art gewährleisten soll, geht die sportliche Variante einen Schritt weiter. Diese bietet neben praktischen Haltebügeln, welche eine soliden Sitz im Ohr garantieren sollen, auch eine etwas andere Transportbox. Diese dient, wie bei der Konkurrenz und der Standard-Version auch, obendrein als Ladebox. Anders als bei vielen Vertretern der Konkurrenz kommt die Box hier jedoch etwas klobig daher.

Bild: Klipsch

Ein Grund für die recht großen Maße ist wohl die Tatsache, dass die Box wasserfest ist. Doch nicht nur die Box selbst, sondern auch die Kopfhörer sollen laut Klipsch vor dem Eindringen von Wasser geschützt sein. Sollte sich dennoch einmal eine Flüssigkeit ihren Weg ins Innere der Box bahnen, muss man sich laut Herstellerangaben keine Gedanken machen. Klipsch setzt hierbei auf Kleien Plastikkugeln, die sich im Deckel der Box befinden. Diese soll die Flüssigkeit ganz einfach aufnehmen und die Technik so vor einem Schaden bewahren. Der konsequente Schutz vor Wasser hat aber auch eine Schattenseite. So befindet sich der USB-C-Port, welchen man für das Aufladen via Kabel benötigt, unter dem Deckel. Dieser muss also immer geöffnet sein, wenn man die Transportbox aufladen möchte. Alternativ kann man die Hülle aber auch induktiv mithilfe einer Qi-Platte aufladen.

Sicherer Halt und lange Akkulaufzeit

Klipsch selbst verspricht bei seinen sportlichen Kopfhörern einen sicheren Halt. Anders als die klassischen T5 II kommt die Sportversion nicht nur mit üblichen Silikon-Noppen daher, welche die Kopfhörer im Gehörgang halten sollen. Obendrein spendiert der Hersteller den In-Ears praktische Gummi-Haken mit deren Hilfe sie einen noch festeren Sitz im bzw. am Ohr haben sollen. Selbst starke Erschütterungen, wie sie beim Laufen passieren können, sollen kein Problem sein. Für den Tragekomfort soll aber nicht nur der feste Sitz sorgen. Außerdem legt Klipsch Wert auf ein geringeres Gewicht. Mit 8 Gramm pro Kopfhörer sind die T5 II Sport wirkliche Fliegengewichte.

Bild: Klipsch

Wichtig ist natürlich auch die Akkulaufzeit eines In-Ears. Und hier scheint Klipsch wirklich abzuliefern. So sollen die Kopfhörer bis zu 8 Stunden am Stück durchhalten können. Dies ist eine wirklich sehr gute Akkuleistung. Allerdings muss man hierbei beachten, dass die sportlichen Kopfhörer auch ohne mittlerweile fast schon gängige Features wie eine aktive Geräuschunterdrückung auskommen. Dies kommt der Ausdauer definitiv zu Gute. Wenn es mal schnell gehen muss, kann man dem Akku bereits mit einer kurzen Ladezeit zu neuem Leben verhelfen. Nachdem sich die In-Ears nur zehn Minuten in der Ladebox entspannt haben, sollen sie wieder für 90 Minuten Dauerleistung zur Verfügung stehen.

Typischer Klipsch-Sound

Unternehmen, die eine derart lange Tradition pflegen, setzen mit einem neuen Produkt nicht selten ihren Ruf aufs Spiel. Klipsch liefert seit vielen Jahrzehnten einen tollen Klang ab und legt die Messlatte für andere Lautsprecher-Hersteller außerordentlich hoch. Doch wie sieht es mit den kompakten In-Ears aus? Auch hier möchten die Sound-Experten wieder einen Klang abliefern, der vor Details nur so strotzt. Von satten Tiefen bis kristallklaren Höhen sollen alle Nuancen bestens wiedergegeben werden können. Ob das Unternehmen sein Vorhaben in die Tat umsetzen konnte, kann aber nur ein persönlicher Hörtest zeigen. Schließlich ist Klangqualität auch immer eine subjektive Angelegenheit.

Steuerung mit praktischer App

Auch in Sachen Steuerung erfindet Klipsch zwar das Rad nicht neu, scheint aber alles richtig zu machen. So verzichtet der Hersteller glücklicherweise auf fehleranfällige Touch-Gesten. Stattdessen befinden sich an den jeweiligen In-Ears klassische Drucktasten. Mit deren Hilfe soll man die wichtigsten Befehle wie „Play/Pause“, „leiser/lauter“, „nächster Titel/vorheriger Titel“ sowie die Annahme eines Telefonats steuern können. Auch über einen sogenannten Transparenzmodus verfügen die Kopfhörer. Wenn man sie als Freisprecheinrichtung nutzt, werden in diesem Modus störende Nebengeräusche herausgefiltert.

Mithilfe der praktischen App „Klipsch Connect“ soll man individuelle Einstellungen an den In-Ears vornehmen können. (Bild: Apple App Store)

Die hauseigene Klipsch-Connect-App soll indes für eine reibungslose und unkomplizierte Steuerung und Anpassung der kompakten In-Ears sorgen können. Hier lassen sich beispielsweise unterschiedliche Klangmodi auswählen oder die Stärke des Transparenzmodus anpassen. Besonders praktisch dürften wohl auch die persönlichen Klangprofile sein. So kann man sich beispielsweise ein persönliches Profil anlegen, welches eher Stimmen in den Vordergrund stellt, was perfekt für Podcasts ist. Alternativ lässt sich ein Profil wählen, was eher den Fokus auf Musik legt.

Preis und Verfügbarkeit

Wer derzeit auf der Suche nach hochwertigen In-Ears ohne nervige Kabel ist, sollte die Klipsch T5 II Sport durchaus in Betracht ziehen. Vor allem für Hobby-Sportler dürften die wahlweise in Schwarz oder Weiß verfügbaren Kopfhörer wohl perfekt sein. Die UVP der sportlichen In-Ears liegt bei 229,00 Euro.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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