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Neues EU-Energielabel zeigt Reparierbarkeit von Smartphones und Tablets an

Wie gut lässt sich ein bestimmtes Smartphone oder ein Tablet reparieren? Das zeigt künftig ein neues EU-Energielabel in einer Skala von A bis E an, allerdings erst ab dem Jahr 2025.

Neues EU-Energielabel ab 2025

Auf einer Skala von A bis E erkennst du ab dem Jahr 2025 bei Smartphones und Tablets, wie gut sich die Geräte selbst reparieren lassen. Möglich macht das ein neues EU-Energielabel, auf das sich die Europäische Kommission gemeinsam mit den EU-Mitgliedsstaaten jetzt geeinigt hat.

Ab 2025 ist das neue Label auf allen Smartphones und Tablets Pflicht, wie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) mitteilt.

Zu sehen ist auf der Skala ein Werkzeug-Symbol, das in Verbindung mit dem Kennbuchstaben in der Skala Hinweise zur Reparierbarkeit liefert. Dabei werden unter anderem die Anzahl der Schritte zum Auseinanderbauen, die Ersatzteilverfügbarkeit und die Dauer der Verfügbarkeit von Softwareupdates mit einbezogen.

Bereits am 18. November 2022 hatten die EU-Mitgliedstaaten und die Kommission neue Ökodesign-Anforderungen an Smartphones, Tablets, Mobiltelefonen und schnurlosen Telefonen beschlossen. Am 12. Dezember folgte eine neue EU-Richtlinie, die den Austausch von Smartphone- und Notebook-Akkus sicherstellen soll.

Reparieren statt wegwerfen

„Smartphones und Tablets sind für die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher aus dem Leben nicht mehr wegzudenken. Umso wichtiger ist eine verlässliche Hilfe bei ihrer Kaufentscheidung, die wir jetzt für die Zukunft geben können. Zudem gibt es Herstellern von Smartphones und Tablets einen Anreiz, ihre Produkte innovativ und nachhaltig zu designen. Das trägt dazu bei, die Ressourcen weltweit effizienter einzusetzen,“ teilt Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, mit.

Auch Bundesumweltministerin Steffi Lemke sieht im neuen EU-Energielabel einen Vorteil: „Der Reparierbarkeits-Index ist ein echter Kompass für den Einkaufskorb. Verbraucherinnen und Verbraucher haben es künftig leichter, solche Smartphones und Tablets auszuwählen, die wirklich reparierbar und damit langlebiger sind.“

Das spare Ressourcen und schone die Umwelt. Gleichzeitig sei das Label gut für den Geldbeutel, da Kundinnen und Kunden sofort sehen, ob, wie leicht und wie lange sie ihr Smartphone reparieren und entsprechend auch nutzen könnten. „Künftig soll Reparieren statt Wegwerfen das neue Normal werden,“ führt Lemke weiter aus.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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