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Podbike Frikar: Geschlossenes E-Bike soll noch 2022 erscheinen

Wer bei starkem Regen nicht mit dem E-Bike unterwegs sein möchte, sollte das spannende Podbike Frikar im Auge behalten. Denn der norwegische Hersteller hat ein neues Modell vorgestellt, das mit einer transparenten Kuppel ausgestattet ist. Damit erinnert das Gefährt zumindest optisch ein wenig an ein Auto, verfügt allerdings wie ein klassisches E-Bike über eine Pedalkurbel samt Elektroantrieb.

Podbike Frikar: Damit bleibt ihr garantiert trocken

Ja was ist das Podbike Frikar denn nun eigentlich? Das Design spricht mit seinen vier Rädern und der großen, transparenten Kuppel für ein Auto. Die Technik hingegen gleicht der eines klassischen E-Bikes, denn im bereits im Jahr 2020 vorgestellten Frikar kommen eine Pedalkurbel und ein Elektroantrieb zum Einsatz, ganz wie in einem normalen E-Bike.

Die Kuppel dient bei schlechtem Wetter als Schutz vor Schnee oder Regen und kann, wenn die Sonne scheint, auch einfach abgenommen werden. Das Podbike Frikar kommt auf eine Länge von 2,30 m und das bei einer Breite von 84 cm. Die Höhe liegt, in Kombination mit dem Dach, bei 1,10 m.

Podbike Frikar
Das Podbike Frikar soll E-Auto und E-Bike kombinieren.

Es setzt zudem auf drei Motor-Generator-Einheiten. Zwei davon werden an den beiden Hinterrädern verbaut, die dritte Einheit nimmt an den Pedalen Platz. So wird im Hauptantrieb eine Dauerleistung von 250 Watt realisiert. E-Bike-typisch liegt die maximale Geschwindigkeit bei 25 km/h. Daher darf das Frikar in Deutschland auch auf dem Radweg gefahren werden.

Bis zu 60 km/h bergab

Frikar ist übrigens eine norwegische Wortschöpfung des Unternehmens und bedeutet auf Deutsch so viel wie „Vom Auto befreit“. Der Unternehmen um Gründer Per Hassel Sørensen möchte mit dem E-Bike möglichst viele Menschen vom Auto befreien und die Grenzen zwischen E-Auto und E-Bike verschwimmen lassen.

So setzt das Podbike Frikar beispielsweise auf einen kettenlosen Antrieb, bei dem die Kraftübertragung nicht direkt auf die Hinterräder erfolgt. Die Pedalen treiben einen Generator an, der laut Angabe des Herstellers auch „über 25 km/h hinaus“ arbeitet.

Durch kräftiges Treten kann die Geschwindigkeit über die Unterstützungsgeschwindigkeit hinaus steigen, abhängig von verschiedenen Faktoren wie Neigung, Generatorleistung, Wirkungsgrad und Rollwiderstand. Die Höchstgeschwindigkeit ist aus Sicherheitsgründen auf 60 km/h begrenzt. Dies soll allerdings nur bergab realisiert werden können.

Akku und weitere Features

Der Akku des Podbike Frikar weist eine Kapazität von 877 Wattstunden auf und soll eine Reichweite von bis zu 80 km ermöglichen. Spannend: Der Akku kann auch unterwegs, beim Fahren, aufgeladen werden.

Dafür nutzt das E-Bike in den beiden Hinterradmotoren gespeicherte Bremsenergie, die den Akku mit neuer Energie versorgen. Besonders in bergigen Umgebungen soll sich die Reichweite durch  Rekuperieren der Bremsenergie um bis zu 40 Prozent steigern lassen, heißt es von Unternehmensseite. Auch der Einsatz eines weiteren Akkus ist möglich.

Podbike Frikar

Die Ausstattung des Frikar:

  • Abnehmbares Verdeck
  • Akku (Reichweite bis zu 80 km)
  • Standard-Akkuladegerät
  • USB-Ladeanschluss
  • Verstellbarer Sitz
  • Sommerreifen
  • Pedale mit Zehenkappe
  • Einstellbarer Pedalgenerator
  • Ein externer Außenspiegel
  • Fahrtrichtungsanzeiger
  • Zwei Vorderlichter
  • Zwei Rücklichter
  • Tagfahrlicht
  • Standlicht (nicht in der Version für Deutschland)
  • Rückscheinwerfer (nicht in der Version für Deutschland)
  • Warnblinker
  • Interner Lautsprecher für Warnhinweise
  • Fahrradklingel
  • Handy-Halterung
  • Vorbereitet für Keyless Entry Kit (Kit vom Benutzer installierbar)
  • Bluetooth-Schnittstelle für kostenlose App

Konzipiert ist das Frikar als klassischer Einsitzer. Optional passt ein Kindersitz für Kinder zwischen 6 kg und 22 kg hinter den Fahrersitz.  Zusätzlich dazu kann eine Reihe an optionalem Zubehör dazu bestellt werden. Dazu zählen beispielsweise eine StVO-konforme Beleuchtung für Deutschland, ein Kindersitz oder Scheibenwischer samt Waschanlage.

Podbike Frikar Plus bietet noch mehr

Darüber hinaus will der Hersteller das Frikar auch als aufgebohrte Plus-Varianten auf den Markt bringen. Diese verfügt beispielsweise über einen mit Teppich ausgelegten Boden, ein Gebläse, eine Innenbeleuchtung für Kabine und Gepäckraum, einen zweiten Außenspiegel, einen besser gepolsterten Sitz oder eine Alarmanlage.

Preise und Verfügbarkeit

Günstig ist das Podbike Frikar allerdings nicht, besonders da die COVID-19-Pandemie die Materialkosten nochmal erhöht habe. Die UVP für das Standard-Modell liegt bei 7.436,00 Euro. Für das Frikar Plus werden 8.210,00 Euro aufgerufen. Eine Vorbestellung ist bereits mit einer Anzahlung in Höhe von 300,00 Euro möglich. Die Auslieferung soll noch in diesem Jahr erfolgen. Zunächst in Norwegen, dann auch in Deutschland.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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