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Samsung TVs von 2022 bieten nun Cloud-Gaming-Feature

Werden wir in ein paar Jahren überhaupt noch physische Spielkonsolen wie PlayStation 5 oder Xbox Series X nutzen? Mittlerweile gibt es viele Branchenexperten, die davon ausgehen, dass bald schon sogenanntes Cloud Gaming vorherrschend sein wird. Hier benötigt man lediglich ein streamingfähiges Endgerät sowie eine stabile und ausreichend starke Internetleitung. Nachdem unter anderem Google mit seinem Service Stadia und Nvidia mit seinem Pendant GeForce Now zwei große Marken auf dem Cloud-Gaming-Markt etabliert hat, will nun auch Samsung einsteigen. Dabei genügt wohl ganz einfach der Kauf eines aktuellen TVs des südkoreanischen Tech-Konzerns.

Cloud-Gaming für Samsungs TVs von 2022

Leider dürfen sich nicht alle Besitzer eines Samsung TVs nun darüber freuen, fortan ganz bequem auf dem eigenen Fernseher ohne ein zusätzliches Gerät zocken zu können. In den Genuss des komfortablen Gaming-Erlebnisses kommen nur all diejenigen, die über einen aktuellen Samsung TV von 2022 verfügen. Um das sogenannte Gaming Hub nutzen zu können, musst du dann einfach nur die gleichnamige App herunterladen.  In dieser angekommen bekommst du dann Zugriff zu den namhaftesten Anbietern für Cloud-Gaming.

Bild: Samsung

Mit von der Partie sind neben GeForce Now und Google Stadia auch Utomik und Microsoft Xbox Cloud Gaming. Das Cloud-Gaming-Portal „Amazon Luna“, welches bald schon an den Start gehen soll, möchte Samsung ebenfalls integrieren. Folglich darf man Samsung nun nicht als eigenen Anbieter für Cloud-Gaming ansehen. Die Südkoreaner wollen mit ihrem „Gaming Hub“ vielmehr eine praktische Schnittstelle für die wichtigsten Portale darstellen.

Gaming der Zukunft?

Es gibt mehrere Gründe, die dafür sprechen, in Zukunft vermehrt auf Cloud-Gaming zu setzen. Für den User selbst ist dieses Prinzip häufig komfortabler. Schließlich benötigt man keinen leistungsstarken, großen Gaming-Rechner bzw. keine Spielkonsole. Die benötige Leistung für Grafik und Co. zieht das Cloud-Gaming-Device ganz einfach aus der Cloud. Auf diese besteht ein Internetzugriff. Folglich steht und fällt das Gaming-Erlebnis mit der Qualität der Internetverbindung.

Bild: Samsung

Dieses Prinzip ist angesichts der noch immer grassierenden Chipkrise auch aus anderer Sicht durchaus sinnvoll. Wertvolle Halbleiter benötigt man nämlich auch, um Grafikkarten und Prozessoren herzustellen, die in Gaming-PCs und Spielkonsolen zum Einsatz kommen. Der Mangel an High-End-Grafikkarten, PlayStation 5 und Xbox Series X kommt nicht von ungefähr. Beim Cloud-Gaming kann man darauf kurzer Hand verzichten. Wie wertvoll Halbleiter derzeit sind, spürt man unter anderem an den gigantischen Fabrikplänen, die Chiphersteller Intel zum Beispiel in Magdeburg, aber auch in den USA plant.

Funktioniert mit gängigen Controllern

Samsung hat die Chiptechnik seiner 2022er Modelle so angepasst, dass sie mit den gängigsten Controllern interagieren kann. Folglich kann man seinem Lieblingseingabegerät auch treu bleiben. Wirft man einen Blick auf das Gaming Hub wirkt es auch ansonsten wunderbar übersichtlich. Alles in allem dürften wohl vor allem die Anbieter für Cloud-Gaming von der Kooperation profitieren. Ob sich das in diesem Jahr bereits spürbar an steigenden Nutzerzahlen ablesen lässt, wagen wir aber zu bezweifeln. Schließlich ist die App nur für die aktuellsten Modelle aus 2022 nutzbar. Mit der Zeit könnte sich hier aber durchaus eine Schar an neuen Cloud-Gaming-Fans finden.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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