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Tech-Elite plant Google Maps Alternative Overture

Für die Navigation auf dem Smartphone oder als Karten-App nutzen die meisten Menschen sicherlich Google Maps oder Apple Maps. Nun steht uns aber offenbar ein neuer Konkurrent ins Haus, der von bekannten Technologie-Unternehmen entwickelt wird – man verspricht Kartenprodukte der nächsten Generation als Google Maps Alternative.

Google Maps Alternative: Overture gegründet

Die Linux Foundation hat mit der Overture Maps Foundation die Planung einen interoperablen, offenen Karten-Daten-App angekündigt. Was zunächst einmal etwas sperrig und nicht allzu spannend klingt, hat allerdings eine Menge Potenzial.

Gerade wenn man schaut, wer sich in der Foundation herumtreibt. Zu den Gründungsmitgliedern gehören nämlich Amazon Web Services (AWS), Meta, Microsoft und TomTom. Zudem sei Overture „offen für alle Communities mit Interesse daran, offene Kartendaten zu erschaffen“.

Die Mission sei es, aktuelle und künftigen Kartenprodukte anzubieten, die präzise, zuverlässig und leicht zu verwenden sind und mit ihren offenen Kartendaten zusammenarbeiten, heißt es weiter. Dabei sollen die Daten stets aktuell gehalten werden und können für allen, die daran mitwirken wollen, aktualisiert und genutzt werden.

Theoretisch könnten also auch Google und Apple mit einsteigen, was aufgrund ihrer eigenen Karten-Lösungen allerdings als eher unwahrscheinlich gilt.

Das will Overture bieten

In der Zukunft sollen Karten-Services Augmented Reality Apps antreiben und so die digitale und physikalische Welt miteinander verbinden, um so soziale, Gaming-, lehrreiche und produktive Erfahrungen zu erschaffen, heißt es in der Ankündigung.

Gemeinsam mit den Teilnehmern plane man vier Grundpfeiler. Die Karten sollen gemeinsam erschaffen werden, wobei Daten von Mitgliedern, zivilen Mitgliedern und offenen Datenquellen mit einbezogen werden sollen.

Außerdem soll Overture es besonders einfach machen, zusammenzuarbeiten. Daten sollen dabei immer einen Validierungsprozess durchlaufen, um Fehler der Karten, Probleme und Vandalismus aufzudecken und so sicherzustellen, dass sich die Daten auch in Produktionssystemen nutzen lassen.

Zu guter Letzt sollen die Daten strukturiert und in einem dokumentierten Schema gefasst werden, um so ein leicht zu verwendendes Ökosystem aus Kartendaten zu erschaffen.

Klingt also zunächst einmal alles eher theoretisch und eher nach reinen Daten als nach einer eigenen App. Die können dann, voraussichtlich schon im ersten Halbjahr 2023, die Mitglieder selbst anbieten. Und ein Bisschen Konkurrenz schadet ja nie. Zumindest, wenn sie gut gemacht ist.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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