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The Evil Within 2 angezockt – Taucht erneut in einen Albtraum hinab

Auch das Jahr 2017 steht unter dem Stern des Horrors und bis jetzt schon einige  Survival-Horror-Games auf die heimischen Bildschirme befördert. Nachdem Evil Within im Jahr 2014 einen eher durchwachsenen Erfolg erzielte, legt Bethesda in diesem Jahr mit The Evil Within 2 nach. So wurden Zocker auch auf der diesjährigen gamescom wieder eingeladen, den personifizierten Horror zu erleben und sich eine Gänsehaut bescheren zu lassen.

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Eine Welt des bizarren Bösen

Das Szenario knüpft drei Jahre nach dem Ende von The Evil Within an und erweist sich schnell als persönliches Unterfangen. Der Protagonist Detective Sebastian Castellanos hat den die Erinnerungen an die STEM-Welt noch immer nicht ganz hinter sich gelassen – hat er doch alles durch sie verloren. Als seine frühere Partnerin Juli Kidman eines Tages Kontakt zu ihm aufnimmt, weiß Castellanos zunächst nicht, wie ihm geschieht. Seine tot geglaubte Tochter Lily soll noch am Leben sein und sich in den Fängen eines Verrückten befinden. Ihr fackelt nicht lange und begebt euch gemeinsam mit dem Spielhelden in die von Albträumen und Dämonen geprägte Welt von STEM. Einem Ort, der aus Gedanken verschiedenster Individuen erschaffen wurde, angetrieben durch den Fiesling Ruvik. Schnell wird euch eines klar: Viel Zeit habt ihr nicht und die bizarren Kreaturen stellen sich euch nur zu gerne in den Weg.

Nicht jedem Konflikt sollte man sich stellen

Eure Reise beginnt in einem maroden Kellerverschlag, in welchem ihr mit dem schwachen Schein eurer Taschenlampe bereits den ersten verzerrten Fratzen ins Gesicht blickt. Bereits in den ersten Spielminuten zeigt sich, dass die Mixtur aus actiongeladenen Abschnitten und vielfältigen Monster-Typen auch in diesem Titel sehr gut gelingt. So stürmt beispielsweise ein mehrköpfiges Ungetüm mit rotierenden Kreissägenhänden auf euch zu, während an anderer Stelle zombieartige Wesen auf euch lauern. Gut, dass euer Waffenarsenal ebenso vielfältig ausfällt, wie das wahrgewordene Böse, das es zu bekämpfen gilt. Neben gadgetartigen Waffen stehen euch so beispielweise Bolzenwerfer, Armbrust, Flinte oder auch ausgefeilte Fallen zur Verfügung. Wer sich mit den Horden an Ungetümen lieber nicht auseinandersetzen will, kann diese auch mit Wurfgeschossen ablenken und sich geschickt an ihnen vorbeischleichen. Diese Variante ist immer dann besonders ratsam, wenn es mit eurer Munition nicht zum besten bestellt ist. Hohe Grasbüschel, Mülltonnen oder kleine Gassen bieten euch hier ein willkommenes Versteck.

Zudem findet ihr überall in der Spielwelt gut verteilte Spiegel, die als Rückzugsorte dienen, an welchen ihr kurz verschnaufen und eure Skills und Waffen aufwerten könnt. Auch euren Gesundheitszustand könnt ihr hier in aller Ruhe wieder anheben oder mittels eingesammeltem Monsterschleim neue Fertigkeiten erlenen. Überhaupt merkt man dem Spiel an, dass der Fokus vermehrt auf Schleichpassagen verlagert wurde und die Erkundungspassagen dank der weitläufigen Areale noch mehr Unterhaltung bieten.

Wunderbar verzerrt und stimmungsvoll

Neben rasanten Kämpfen sind es aber vor allem die ruhigen Momente, die euch immer wieder einen kalten Schauer über den Rücken jagen. Eine dichte Soundkulisse und wackelige Kamerabilder könnten die gruselige Stimmung nicht besser einfangen und lassen nur erahnen, dass bereits hinter der nächsten Ecke das Böse lauert. Hinsichtlich der optischen Präsentation haben die Entwickler wahres Können bewiesen und haben jedes noch so altbackene Detail des Vorgängers gnadenlos ausgemerzt.

Wenn alte Stärken sich mit innovativen Ideen vereinen

Freunde des morbiden Horrors dürfen in The Evil Within 2 erneut in eine Welt des Grauen eintauchen und werden sich über bewährte Spielmechaniken und eine stimmungsvolle Präsentation freuen. Der Release für The Evil Within 2 ist für den 13. Oktober 2017 für Windows, PS4 und Xbox One angesetzt. Eine USK-Einstufung steht noch nicht fest.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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