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Tinder: Dating-Plattform führt in den USA Hintergrund-Checks ein

Onlinedating erfreut sich enormer Beliebtheit, doch hinter den unbekannten, oft freundlich lächelnden Gesichtern potenzieller Dates können sich auch schwarze Schafe verstecken. Dem will die beliebte Dating-Plattform Tinder zumindest in den USA nun entgegenwirken und bietet Hintergrund-Checks an, um andere Nutzerinnen und Nutzer auf eine möglicherweise gewalttätige oder anderweitig kriminelle Vergangenheit hin zu überprüfen.

Tinder führt Hintergrund-Checks ein

Ist das freundlich lächelnde Match auf der Online-Dating-Plattform Tinder wirklich so nett, wie es aussieht? Das lässt sich nun mithilfe eines Hintergrund-Checks schnell und einfach überprüfen. Wenn auch, derzeit, nur für Nutzerinnen und Nutzer in den USA.

Match Group, Mutterkonzern von Tinder, arbeitet dafür mit der Non-Profit-Organisation Garbo zusammen und ermöglicht so Background-Checks direkt innerhalb der App. Garbo sammelt in den USA öffentliche Aufzeichnungen über Verurteilungen, sowie Berichte bezüglich der Gewaltbereitschaft von Menschen. So lassen sich die User auf eine gewalttätige oder anderweitig kriminelle Vergangenheit hin überprüfen.

Bis zu zwei Hintergrund-Check pro Person sind kostenlos möglich, ab der dritten Überprüfung werden umgerechnet rund 2,26 Euro (2,50 US-Dollar) fällig, wie Tinder in der entsprechenden Pressemitteilung verrät. Eine „kleine Bearbeitungsgebühr“ kommt zusätzlich noch obendrauf.

Zusätzliche Sicherheit für Tinder

Mit der Einführung der In-App-Hintergrund-Checks erhofft sich die Dating-Plattform ein zusätzliches Maß an Sicherheit für alle registrierten Mitglieder innerhalb der USA. Die Überprüfung soll die Entscheidung erleichtern, in der Vergangenheit potenziell straffällig gewordene Personen ausfindig zu machen und so möglicherweise von Treffen abzusehen.

Der Check markiert die erste neue Sicherheitsfunktion, die Tinder im Jahr 2022 an den Start bringt. Im vergangenen Jahr startete die Plattform bereits weltweit eine Identitätsprüfung für Mitglieder, die eine Account-Verifikation mittels Ausweisdokumenten notwendig machte.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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