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Twitter: Tesla-Mitarbeiter sollen Musk bei Entlassungen helfen

Offenbar möchte Elon Musk mit der Unterstützung von Tesla-Mitarbeitern Twitter umkrempeln. Insgesamt 50 Beschäftigte des E-Autobauers sollen dabei helfen, die Entlassungen zu koordinieren. Bei der Belegschaft des Kurznachrichtendienstes kommt das natürlich alles andere als gut an.

Tesla-Mitarbeiter koordinieren Entlassungen

Seit Elon Musk Twitter übernommen hat, überschlagen sich die firmeninternen Ereignisse. So hat der Tech-Milliardär mittlerweile die gesamte Führungsriege sowie den Verwaltungsrat des Kurznachrichtendienstes entlassen. Doch damit nicht genug. Bereits Tage vor der Übernahme des sozialen Netzwerks kündigte Musk an, 75 Prozent der Belegschaft entlassen zu wollen. Diesen Plan scheint er nun in die Tat umsetzen zu wollen. Um die Entscheidung über Ausscheiden oder Verbleib in der Firma fällen zu können, holt er sich tatkräftige Unterstützung von Tesla wie CNBC nun berichtet.

Bei den über 50 Mitarbeitern des E-Autobauers soll es sich insbesondere um Programmierer handeln. Sie sollen am besten einschätzen können, welche Mitarbeiter beim Kurznachrichtendienst im Bereich der Programmierung überhaupt noch benötigt werden. Um das herausfinden zu können, werden diese in den nächsten Tagen wohl zunächst einmal die Codes von Twitter durchleuchten. Damit ist die Umstrukturierung unter der Leitung von Elon Musk im vollen Gange. Schließlich möchte der schillernde Tech-Milliardär offenbar nicht nur Personalkosten einsparen. Obendrein soll künftig der Preis für Twitter Blue deutlich steigen.

Frust und Angst bei Twitter

Natürlich kommt das Vorgehen bei der Belegschaft alles andere als gut an. Schließlich fürchten die Mitarbeiter nun nicht nur allesamt um ihren Job. Obendrein herrschen laut dem Bericht von CNBC intern nun fragwürdige Verhältnisse. Mitarbeiter geben an, dass sie nun eine umfangreiche Dokumentation ihrer täglichen Arbeit offenbaren müssen. Diese dürfte dann als Grundlage herangezogen werden, wenn es um die Frage nach Verbleib oder Kündigung geht. Obendrein werden Personen bei Twitter nun Aufgaben gestellt, die mit einem immensen Zeitdruck verbunden sind. Die Überarbeitung von Twitter Blue soll beispielsweise bis zum 7. November vollführt werden. Nachtarbeit ist dabei wohl unausweichlich.

Fragwürdige Überwachungsmethoden bei Twitter

Man muss sich wirklich die Frage stellen, wie Elon Musk das Verhältnis zwischen sich und den Mitarbeitern wieder gerade biegen möchte. Neben all den fragwürdigen Schritten, die er seit Übernahme vollführt hat, gibt es auch Hinweise auf Überwachung der Mitarbeiter. So sollen wohl Kommunikationswege durchleuchtet worden sein, welche die Twitter-Belegschaft nutzen. Dies lässt sich zumindest daraus schließen, dass der Tesla-Chef zusammenhangslos eine Nachricht veröffentlichte, die seine Vorwürfe der letzten Monate bestätigen soll. So warf Musk Twitter unter anderem vor, nicht gegen Fake-Accounts anzugehen. Aus Angst vor weiterer Überwachung nutzen die Twitter-Mitarbeiter ihren Firmenchannel bei Slack nun laut CNBC wohl kaum noch.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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