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Xiaomi 12 und Xiaomi 12 Pro offiziell vorgestellt

In einem der letzten Technik-Events des Jahres hat das chinesische Unternehmen Xiaomi unter anderem zwei neue Smartphones vorgestellt. Das Xiaomi 12 und Xiaomi 12 Pro starten bereits in China, während der Release hierzulande noch bis zum kommenden Jahr auf sich warten lässt.

Das steckt im Xiaomi 12

Mit dem Xiaomi 12 erwartet uns im kommenden Jahr ein spannendes Smartphone, das der Hersteller gerne mit dem Apple iPhone 13 vergleicht. Es setzt auf ein 6,28 Zoll 12-bit-AMOLED mit Full-HD-Auflösung (419 PPI Pixeldichte) und maximal 1.100 nits Helligkeit, sowie maximal 120 Hz Bildwiederholrate. Es wird durch das besonders robuste Gorilla Glas Victus geschützt.

Im Inneren arbeitet der neue Qualcomm Snapdragon 8 Gen 1 SoC, der gegenüber dem aktuell gängigen Snapdragon 888 eine deutliche Verbesserung der Leistung mit sich bringen soll. Beim Arbeitsspeicher stehen wahlweise acht oder mit zwölf Gigabyte RAM zur Verfügung. Intern fällt der Speicher wahlweise 128 oder 256 Gigabyte groß aus, wobei das Modell mit 12 GB RAM lediglich mit 256 GB Speicher angeboten wird.

Die Stereo-Lautsprecher stammen von Harman-Kardon und unterstützen sogar Dolby Atmos. Der Fokus des Xiaomi 12 liegt aber einmal mehr auf dem innovativen Kamera-Setup des Smartphones.

Xiaomi 12

Die Kameras des Xiaomi 12

Bei der Hauptkamera im rückseitigen Triple-Cam-Setup setzt das Xiaomi 12 auf einen 50 Megapixel starken Sony IMX766 Sensor (Blende f/1.88), der beispielsweise bereits im OnePlus 9 Pro oder dem Oppo Find X3 Pro zum Einsatz kam.

Xiaomi 12 Kameras

Ihm stehen eine 13 MP Ultraweitwinkel-Kamera mit f/2.4 Blende und 123 Grad Blickfeld, sowie eine Macrokamera mit f/2.4 Blende zur Seite. Eine neu entwickelte Cyberfocus-Technologie soll für ein effizientes Fokus-Tracking sorgen.

Damit soll das Xiaomi 12 satte 53,7 Prozent schneller auslösen können als beispielsweise das Huawei P50 Pro. Auch Burst- und Nachtaufnahmen sollen von der neuen Technologie profitieren und einen Performance-Boost erhalten.

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Frontseitig setzt Xiaomi auf eine 32 Megapixel starke Selfie-Kamera samt Staggered HDR-Funktion, die unabhängig von den Lichtbedingungen für hervorragende Selfies sorgen soll.

Xiaomi 12 Pro: Das echte Flaggschiff aus China

Etwas mehr Leistung und Features stecken im Topmodell-Flaggschiff Xiaomi 12 Pro, das sogar in einer olivgrünen Variante aus veganem Leder den Handel erreichen wird. Auch hier setzt Xiaomi auf ein AMOLED-Panel, das dem des Xiaomi 12 allerdings in allen Belangen überlegen ist.

So kommt beispielsweise ein LTPO-Backplane der zweiten Generation zum Einsatz, dass die dynamische Bildwiederholrate zwischen 1 Hz und 120 Hz effizienter darstellt. Das Display selbst setzt auf eine QHD-Auflösung (3200 x 1400 Pixel) und ist mit 6,73 Zoll deutlich größer. Eine E5 Micro-Lens soll zudem für eine deutlich höhere Displayhelligkeit sorgen.

Der Fingerabdrucksensor ist unter dem Display verbaut. Dabei wird ein Kontrastverhältnis von 8000000:1 erreicht. Die maximale Helligkeit fällt mit bis zu 1.500 nits noch einmal höher aus als bei dem Xiaomi 12, dafür fällt die Farbtiefe mit 10 bit wiederum niedriger aus.

Zudem bietet das Xiaomi 12 Pro dank des eigens entwickelten Surge P1 Ladechips super schnelles Laden mit 120 Watt via USB-Typ-C, beziehungsweise 50 Watt Wireless Charging, das den 4.600 mAh Akku mit neuer Energie versorgt und in knapp 20 Minuten vollständig lädt.

Im Inneren des 12 Pro werkelt natürlich auch der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 1 Prozessor, dem mindestens 8 GB LPDDR5 Arbeitsspeicher und 128 GB UFS 3.1 Speicher zur Seite stehen. Ein verbessertes Kühlsystem mit Vapor Chamber hält das Smartphone dabei kühl.

Triple-Kamera-Setup im Xiaomi 12 Pro

Auch das Xiaomi 12 Pro setzt auf drei rückseitig verbaute Kameras. Bei der 50 Megapixel Hauptkamera kommt mit dem Sony IMX707 mit einer Größe von 1/1,28 Zoll allerdings ein besserer Sensor zum Einsatz als im normalen 12er Modell.

Davon sollen vor allem Bilder im schlechter Beleuchtung profitieren können, da der Sensor dank rund 50 Prozent größerer Fläche mehr Licht einfängt. Zwei weitere 50-MP-Kamera runden das Setup ab: Eine Porträt-Kamera (Tele, 2-fach optischer Zoom) mit f/1.9 Blende, sowie eine Ultraweitwinkel-Kamera mit 115 Grad Blickfeld und 14 mm Brennweite.

Xiaomi 12 Pro Kamera

An der Front sitzt hingegen dieselbe 32-Megapixel-Kamera, die auch beim Xiaomi 12 zum Einsatz kommt. Außerdem werden dieselben Features geboten, während ein spezieller Nachtmodus 2.0 mit allen Brennweiten genutzt werden kann und für besonders klare und scharfe Nachtaufnahmen sorgen soll.

Preise und Verfügbarkeit

Das Xiaomi 12 und Xiaomi 12 Pro starten zunächst in China. Die Auslieferung erfolgt Anfang Januar 2022, während beide Smartphones danach auch den Weg nach Deutschland finden werden. Das Xiaomi 12 startet bei einem Preis von 3.700 Yuan, was umgerechnet rund 500 Euro entspricht. In der Spitzenausstattung mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher werden 4.400 Yuan aufgerufen, was rund 610 Euro entspricht.

Das Xiaomi 12 Pro schlägt mit mindestens 4.700 Yuan (rund 630 Euro) zu Buche, das Top-Modell liegt hingegen bei 5.400 Yuan, also knapp 750 Euro. Selbst für China ist das ein happiger Preis. Es ist also davon auszugehen, dass das Top-Modell in der bestmöglichen Konfiguration hierzulande die 1000-Euro-Marke überschreiten dürfte.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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s3bi

Neues Mitglied

8 Beiträge 2 Likes

Die Telezoom-Kamera am Pro ist interessant, deutlich sinnvoller als diese Macro-Kameras die meist kaum einen nutzen haben, da die Hauptkameras aus deren minimal Fokusdistanz meist ähnlich auflösende Bilder erstellen, wie die schlechteren Macro-Kameras die ein paar cm näher dran sind.

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S
Sladdi74

Öfters hier

172 Beiträge 43 Likes

Also Xiaomi wird in den nächsten Jahren mit Sicherheit oben mit dabei sein.
Die Monitore von denen sollen sogar sehr gut sein.
Jetzt wollen sie glaube ich auch den Tesla E Autos Konkurrenz machen.
Ich finde aber auch das Design was die machen sehr gelungen.

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