Gadgets & Zubehör Testberichte

noblechairs ICON Test: Der Thron unter den Gaming-Stühlen

Gewohnt stark: Die offensichtlichsten Vorzüge des ICON

Der noblechairs ICON in schwarzem Kunstleder und roten Akzentnähten
Der noblechairs ICON in schwarzem PU-Kunstleder und roten Ziernähten in voller Pracht

Einige Vorzüge des ICON fallen bereits beim ersten Anblick auf. Das PU-Kunstleder lässt sich zumindest oberflächlich nicht von echtem Leder unterscheiden. Es ist hervorragend verarbeitet, passt sich optimal an die Polsterung an und besticht durch eine für Kunstleder untypische Dicke.

Weiterhin ist sofort zu erkennen, dass Schwachstellen des Vorgängers konsequent ausgemerzt und Fehler der Konkurrenz vermieden wurden. Noblechairs ist beispielsweise einer der wenigen Anbieter auf dem Markt, die 4D-Armlehnen ausliefern, die nicht klappern oder durch schlechten Sitz auffallen. Die technische und designerische Kompetenz des Teams ist auch beim ICON unübersehbar. Optisch ist der Stuhl zwar nicht sonderlich auffällig designet – durch seine Konstruktion und die Größe erinnert er jedoch an einen Thron, was ihn definitiv aus der Masse herausstechen lässt.

Häufige Kritikpunkte

Der Vorgänger EPIC kann guten Gewissens als revolutionär bezeichnet werden. Trotz seines großen Erfolges und der durchweg positiven Meinungen fielen jedoch einige Kritikpunkte auf. Am häufigsten wurde die Nichteignung für schwerere Personen kritisiert. So war der EPIC lediglich auf ein Gewicht von bis zu 120 Kilogramm ausgelegt. Auch die recht engen Lehnen machten es korpulenteren Personen schwer, komfortabel Platz zu nehmen.

Beim Nachfolger wurde eine zaghafte Verbesserung dieses Umstandes vorgenommen. So gibt noblechairs das Maximalgewicht des ICON mit 150 Kilogramm an – der durchschnittliche Spieler wird dieses Gewicht kaum überschreiten. Darüber hinaus weist der ICON abgeflachte Sitzwangen auf, die insgesamt eine Metallstrebe weniger enthalten als die des EPIC. Durch diese Anpassung kommen auch fülligere Gamer in den Genuss eines angenehmen Sitzes. Außerdem wurde die Rückenlehne dahingehend angepasst, dass mehr Platz für breite Schultern zur Verfügung steht.

Sitzkomfort: Beinfreiheit, verbesserte Rückenlehne

Der enorme Sitzkomfort des Gaming-Stuhls wurde bereits im vorherigen Absatz erwähnt. Besonders im Vergleich mit dem Vorgänger fällt auf, wie bequem und gleichzeitig ergonomisch der Stuhl ist. Durch eine strukturelle Veränderung der Rückenlehne wirkt diese nicht nur wesentlich einladender, sondern erlaubt auch einen freien Sitz bei gleichzeitig guter Körperhaltung. Während die Lehne des Vorgängers nach oben hin immer breiter wurde, um letztendlich in zwei großen Flügeln aufzugehen, ist die Lehne des ICON nach oben verjüngt.

Insgesamt wurde sie um beinahe zwanzig Zentimeter verschmälert. Dennoch weist Die Rückenlehne beim ICON  eine gegenüber seinem Vorgänger um neun Zentimeter erweiterte, effektiv nutzbare Fläche auf. Diese Änderung kommt nicht nur korpulenten Nutzern, sondern jedem Anwender zugute, da beim Sitzen keinerlei Engegefühle auftreten. Stattdessen wirkt der Sitz sehr einladend und lässt dem Sitzenden in jeder Hinsicht viele Freiheiten.

Die bequeme Sitzfläche des noblechairs ICON
Die bequeme Sitzfläche des noblechairs ICON

Während viele Gaming-Stühle kaum Beinfreiheit gewähren, legten die Entwickler von noblechairs besonderen Wert auf diesen häufig unterschätzten Faktor. Durch die Abflachung der Sitzwangen und den Verzicht auf zusätzliche Metallstreben erhalten die Oberschenkel ungeahnte Freiheiten. So ist es jedem Nutzer möglich, die für ihn optimale Position einzunehmen. Hierbei handelt es sich definitiv um einen Pluspunkt, der ein Alleinstellungsmerkmal darstellt.

Es ist zu erwähnen, dass der Seitenhalt trotz der enormen Abflachung nicht verloren geht. Die zusätzliche Freiheit fordert also keinen Tribut – eine absolut gelungene Umsetzung!

Vorherige Seite 1 2 3 4Nächste Seite

Was denkst du über das Thema? Hier geht es zu den Kommentaren!

Tags

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

Related Articles

Back to top button
Close