Spiele für PC & Konsole

„Pressure Overdrive“ im Test – Mit Überdruck auf der Piste

Gameplay II: Finetuning gefällig?

Für die richtige Abwehr stehen euch wählt ihr aus zehn primären Waffensysteme, die euch im Laufe des Games zur Verfügung stehen. Neben Standartwaffen, wie Gewehren und Kanonen, könnt ihr zudem Blitze, Seifenschleudern oder sogar Sägeblätter abwerfen. Aber auch Reparatursätze und Schilde leisten ganze Arbeit, wenn es darum geht, gegnerische Angriffe abzuwehren. Abgerundet wird das Aufgebot an Feinden durch knackige Bossgegner, die stets euer ganzes Können abverlangen. Um hier siegreich aus der Schlacht zu treten, gilt es, die eigenen Buggys mit ausgefeilten Upgrades zu frisieren und eurem individuellen Spielstil anzupassen. Rund vierzig unterschiedliche Fahrzeugteile stehen euch zur Auswahl, mit denen ihr euer Fahrzeug vor allem hinsichtlich Pressure, Panzerung und Schaden auftunen und optimieren könnt.

Neben neuen Karosserien dürft ihr euch an diversen Waffen, wie beispielsweise Rammböcken oder Bomben bedienen. Auch nützliche Fähigkeiten, wie ein Turbo-Boost oder eine Schnellheilung lässt sich nach Belieben erwerben. Richtig spaßig das wird Game, wenn ihr zu zweit im lokalen Koop-Modus über die Pisten brettert. Hier könnt ihr eurem Kumpanen während des Rennens virtuellen Druck zukommen lassen, der sein Gefährt ähnlich wie Treibstoff ordentlich nach vorne treibt. Als nachteilig erweist sich an dieser Stelle die Tatsache, dass ihr bei dem wilden Gewusel schnell die Übersicht verliert, da die sperrige Kameraführung euch zuweilen nicht gerade in die Karten spielt.

Balance: Veteranen haben leichtes Spiel

Um möglichst schnell in das Game hinein zu finden, werdet ihr anfangs mit einem Tutorial-Level in die wichtigsten Mechaniken eingeführt. Leider fällt es besonders in den ersten Spielminuten auf, dass die Gegner nicht gerade die hellsten Zündkerzen an Bord haben und sich schnell von der Fahrbahn kicken lassen. Veteranen des Genres werden daher so manche Herausforderung erst in den späteren Levels voll und ganz auskosten können.

Steuerung: Wenn’s mal wieder daneben geht

Die Steuerung selbst ist sehr einfach gehalten und wird vor allem die Herzen von Freunden puristischer Arcade-Action höher schlagen lassen. Leider fühlt sich die Steuerung gerade anfangs etwas unpräzise an, sodass insbesondere das Ausweichen von Gegnern zu Beginn etwas Einarbeitung erfordert.

Grafik und Sound: Wenig Abwechslung im wilden Gewusel

Hinsichtlich der optischen Präsentation liefert Pressure Overdrive mit der Vogelperspektive ein außergewöhnliches Steampunk-Design. Doch wenn auch das Game seinen ganz eigenen Charme versprüht, fällt doch vor allem das Streckendesign sehr generisch aus. Auch die immer wieder wild blinkenden Anzeigen sind anfangs durchaus gewöhnungsbedürftig.

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