Hardware Testberichte

Raijintek Asterion: Geräumiges E-ATX-Gehäuse im Test

Äußeres Erscheinungsbild

Das Gehäuse ist in zwei Farben erhältlich: Schwarz und Silber. Verarbeitet wurde Aluminium, das in der Farbe Schwarz mit einer Brushed-Optik versehen wird. Seitlich geben zwei abgetönte Hartglasscheiben den Blick auf das Innenleben frei, das jedoch erst beim Einschalten der Beleuchtung sichtbar wird – und das auch nicht wirklich gut, man erahnt eher was sich im Inneren befindet. Auch sorgt die dunkle Tönung dafür, dass auf der Rückseite verlegte Kabel nicht zu sehen sind. Damit das Glas auch heil bleibt, sind die Schrauben mit Gummischeiben unterlegt. Typisch ist das weiß aufgedruckte „R“ auf der Front, das für „Raijintek“ steht. Im oberen Frontbereich befindet sich der Power-Schalter, der mit einem gut sichtbaren LED-Ring markiert wird.

I/O-Panel des Raijintek Asterion
I/O-Panel des Raijintek Asterion

Auf der Oberseite findet sich dann das gut ausgestattete I/O-Panel: vier USB 3.0 Anschlüsse sowie Audio-In und -Out. Übrigens: Zwei der USB 3.0 Anschlüsse verfügen über eine USB 2.0-Weiche. Das ist gut durchdacht, denn viele Mainboards bieten nur einen USB 3.0-Header. Ein Mesh-Gitter ist ebenfalls auf der Oberseite zu finden. Es erweitert die Belüftungsoptionen. Das restliche Gehäusematerial besteht aus eloxiertem und gebürstetem Aluminium.

Auf der Rückseite sind alle klassischen Anschlüsse zu finden:

  • ein Ausgang für Mainboard-Ausgänge
  • ein Platz, der einem 120- oder 140-mm-Lüfter Raum bietet
  • acht PCI-Slots

Der obere Bereich lässt noch reichlich Platz für die Installation dicker Radiatoren, dazu bieten sich vier Gummi-Durchführungen an. Der untere Bereich ist reserviert für ein klassisches ATX-Netzteil. Ein 120-mm-Lüfter ist an der Rückseite bereits vormontiert. Der Clou: ein Beleuchtungseffekt.

Die Unterseite ist mit vier gummierten Standfüßen und zwei Staubfiltern ausgerüstet. Die Staubfilter befinden sich jeweils unter dem Netzteil und unter dem Festplattenkäfig. Insgesamt ein gelungenes Ensemble, könnte man diese einfach herausziehen – leider sind sie jedoch verschraubt.

Eins bleibt noch zu sagen: Die Seitenteile sind anfällig für Staub und Fingerabdrücke, daher ist bei der Montage Vorsicht geboten.

Die Verarbeitung des Asterion Midi-Tower ist nicht immer ganz hochwertig, wie man beispielsweise am Staubfilter auf der Unterseite sieht (wo es zum Glück nicht auffällt). Bemängelt werden kann außerdem, dass die Seitenwand direkt auf dem Aluminiumrahmen des Unterteils aufliegt, was mit der Zeit Kratzer nach sich zieht. Mit Schaumstoffstreifen oder einer anderen Lösung kann hier noch nachgebessert werden. Das gesamte Gehäuse ist jedoch verschraubt und nicht genietet. Für Casemodder ist es also ein Leichtes, das Case zu zerlegen, ohne Blindnieten aufbohren zu müssen.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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