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Du willst dein iPhone versichern? Darauf solltest du achten!

Du hast dir ein neues iPhone gekauft? Dann schmerzt das Loch in deinem Geldbeutel wahrscheinlich noch immer ein wenig. Schließlich zählen die begehrten Geräte aus dem Hause Apple auch heute noch zu den teuersten auf dem gesamten Smartphone-Markt. Umso verständlicher ist es, dass immer mehr Personen im Anschluss an den Kauf eines neuen iPhones zu einer passenden Versicherung greifen. Die Suche nach der passenden Absicherung kann jedoch oft verwirrend sein. Allein beim Blick in eines der vielen Vergleichsportale wird deutlich, dass es eine Reihe unterschiedlicher Anbieter gibt. Wir möchten dir einmal aufzeigen, worauf du bei einer Versicherung für dein iPhone achten solltest.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Fehler sind menschlich. Uns allen kann mal eine kleine oder größere Unachtsamkeit passieren. Doch selbst kleinste Missgeschicke können schwerwiegende Folgen mit sich bringen. So verhält es sich auch beim Smartphone. Kaum flutscht es dir einmal aus den Händen, hilft nur noch hoffen. Hoffen, dass das iPhone nicht aufs Display fällt. Hoffen, dass nicht gar schlimmeres passiert und du es im Nachhinein gar nicht mehr nutzen kannst. Schließlich kommt es dann möglicherweise zu einem Verlust wichtiger Daten und Kontakte. Eine Lösung bringt dann häufig nur der Gang zum örtlichen Techniker. Und diese Reparaturen gehen bei Apple-Geräten so richtig ins Geld. Im besten Falle kümmerst du dich also bereits dann um eine Lösung des Problems, bevor überhaupt ein Problem besteht. Mit einer passenden Versicherung für dein iPhone bis du auf der sicheren Seite.

Handyversicherungen boomen

Wie bei so vielen Dingen heutzutage landen viele Menschen auch bei der Suche nach einer passenden Handyversicherung schnell bei Google. Wenn man hier sucht, gelangt man binnen Sekunden auf einem von vielen Vergleichsportalen. Dabei locken die unterschiedlichen Versicherer mit einer Reihe unterschiedlicher Angebote. Der eine bietet eine Absicherung vor Displayschäden, der andere wiederum sichert dich sogar dann ab, wenn es zu einem Diebstahl des iPhones gekommen ist. Ein Versprechen kann man dabei sehr häufig lesen. Schnellstmögliche Unterstützung im Versicherungsfall – das scheint das A und O zu sein.

Zu einem der beliebtesten Handyversicherer gehört Friendsurance. (Bild: Friendsurance.de)

Selbstverständlich hat dieses Versprechen eine große Tragweite. Schließlich sind wir alle heutzutage mehr denn je von unserem Smartphone abhängig. Auswirkungen dieser Abhängigkeit lassen sich auch in Statistiken wiederfinden. So hat erst der kürzlich gestartete Verkauf von Apples iPhone 12 die steigenden Zahlen abgeschlossener Verträge im Bereich der Handyversicherung unterstrichen. Dies zeigt wie sehr wir ein funktionierendes Smartphone brauchen. Laut Spezialversicherer „Wertgarantie“ ist das Geschäft mit Handyversicherungen in den letzten Zehn Jahren um 150 Prozent gewachsen. Tendenz steigend.

Wo soll ich meine Versicherung abschließen?

Solltest du dich für den Abschluss einer Handyversicherung entschieden haben, stellt sich die Frage, wo du selbige abschließen solltest. Wenn du schon einmal ein iPhone im Elektronikfachmarkt gekauft hast, kannst du dich vielleicht noch an das Angebot einer entsprechenden Versicherung erinnern. So wird immer häufiger beim Kauf eines neuen Smartphones auch gleich eine passende Handyversicherung angeboten. Hier solltest du aber unbedingt aufpassen. Schließlich gehören diese Versicherungslösungen zu den teuersten auf dem gesamten Markt. Eine Geräteversicherung beim Kauf eines Neugeräts kostet mitunter zwischen 10 und 30 Prozent des Kaufpreises – im Jahr. Nun kannst du dir selbst die Frage stellen, ob du nur für die Absicherung  jedes Jahr bis zu 300 Euro für ein iPhone 12 mit einem Kaufpreis von knapp 1.000 Euro ausgeben möchtest.

Wie sinnvoll ist eine Handyversicherung?

Selbstverständlich sind die Versicherer von ihren Produkten voll und ganz überzeugt. Unter den Anbietern von Handyversicherungen herrscht Einigkeit darüber, dass sich eine Absicherung auf jeden Fall lohnt. Doch rechtfertigt das eine derart hohe jährliche Ausgabe? Oftmals argumentieren die Versicherer mit den immer günstiger werdenden Tarifen. Im Vergleich zu früheren Jahren kann man heutzutage mitunter für unter 10 Euro im Monat einen zuverlässigen LTE-Vertrag mit einer großen Menge an mobilen Daten abschließen. Das Geld, welches man im Vergleich zu früher spart, sollte man also in Sicherheit in Form einer Handyversicherung stecken. Anders als es den Anschein macht, sind auch die Preise für die Versicherungen keinesfalls gestiegen, betonen Versicherungsexperten. Stattdessen hat der Versicherungsmarkt ganz einfach auf die immer teurer werdenden Geräte reagiert. Doch trotz der hohen Kosten, sind Versicherungsnehmer einer entsprechenden Absicherung häufig enttäuscht. Wenn es zum Versicherungsfall kommen sollte, bekommt man nämlich häufig nicht ohne Probleme einen Ersatz.

Sieh beim Versicherungsabschluss genau hin

Es ist wichtig, dass du beim Abschluss einer entsprechenden Absicherung genau hinsiehst. Schließlich agieren Handyversicherungen häufig nach den gleichen Mustern wie andere Versicherungslösungen. So halten sich die Anbieter beispielsweise häufig eine oder mehrere kleine Hintertürchen offen. Dies weiß auch die Verbraucherzentrale. Aus diesem Grund weisen sie eingehend darauf hin, genau aufs berühmt berüchtigte Kleingedruckte zu achten. Doch nicht nur die Inhalte sind wichtig. Auch die Art und Weise des Versicherungsabschlusses sollte im besten Falle bereits vor dem Kauf feststehen.

Vergleichsportale wie Check24 können dir bei der Suche nach der maßgeschneiderten Handyversicherung helfen. (Bild: Check24.de)

Grund dafür ist, dass immer mehr Käufer eines neuen Smartphones bereits beim Kauf zu einem Abschluss gedrängt werden. Diese Situation ist für die Anbieter äußerst lukrativ. Schließlich können sie die Kauflaune des Kunden unmittelbar ausnutzen. Lass dich auf keinen Fall auf eine Versicherung beim Handykauf ein. Du solltest lieber Zuhause in Ruhe nach einer passenden Absicherung forschen. Im Internet kannst du in aller Ruhe die verschiedenen Anbieter und deren Leistungen vergleichen. Außerdem kannst du dir hier ohne Zeitdruck das Kleingedruckte zu Gemüte führen.

Häufig brauchst du gar keine Handyversicherung

Es passiert leider immer häufiger, dass Personen eine Handyversicherung abschließen, obwohl sie eigentlich gar keine brauchen. Wirf also unbedingt vor dem Abschluss einen Blick in deine Haftpflicht- sowie Hausratversicherung. Häufig haben diese Versicherungen bereits eine Police, welche einen entsprechenden Versicherungsfall abdeckt. Insbesondere bei dem Diebstahl eines iPhones in Folge eines Wohnungseinbruchs sichert dich beispielsweise die Hausratversicherung ab. Sollte jemand anderes dein iPhone beschädigt oder gar zerstört haben, muss wiederum die Privathaftpflichtversicherung des Dritten für den Schaden aufkommen.     Obwohl diese beiden Versicherungstypen in der Regel sogar günstiger sind als eine Handyversicherung, decken sie dennoch weit mehr ab.

Mutwillige Schäden werden nicht abgedeckt

Doch wann ist eine Handyversicherung denn nun nützlich? Ganz einfach: Immer dann, wenn du selbst einen Schaden an deinem Gerät verursacht hast. Ausgenommen sind hiervon in der Regel Schäden, die du deinem iPhone absichtlich zugefügt hast. Inwiefern dies schlussendlich bewiesen werden muss, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Hier spielt häufig auch die Kulanz des Versicherungsunternehmens eine große Rolle.

Achte vor dem Abschluss unbedingt aufs Kleingedruckte. (Bild: Friendsurance.de)

Schließlich kann man sich vorstellen, dass die Versicherer es häufig mit „schwarzen Schafen“ zu tun haben. So werden Schäden angezeigt, die gar nicht stattgefunden haben oder auf anderem Wege passiert sind. Denn für viele Versicherte ist es lukrativ, kurz vor Ende der Laufzeit möglicherweise ein Neugerät oder eine Entschädigung für das iPhone abzustauben.

Handyversicherer fahren nicht nur Gewinne ein

Durch die hochpreisigen Handyversicherungen können die Anbieter jedoch nicht nur Gewinne einfahren. Auch bei den angezeigten Schäden zeigen sich Rekordsummen. So kommt es auf Seiten der Versicherer jedes Jahr zu knapp 5 Milliarden Euro Schaden aufgrund von Versicherungsbetrügern. Besonders spannend ist hierbei der zeitliche Zusammenhang. So steigen die Zahlen von in Anspruch genommenen Handyversicherungen immer dann, wenn ein neues iPhone kurz vor dem Release steht.

Mit Apples hauseigener Absicherung „Apple Care“ kannst du dein iPhone ebenfalls absichern. Ein Wertersatz ist hier jedoch von Vornherein ausgeschlossen. (Bild: Apple.de)

Hier erhoffen sich wohl viele in Folge eines vorgetäuschten Versicherungsfalls, ein Neugerät einheimsen zu können. Diesem Umstand gehen viele Versicherer prophylaktisch aus dem Weg. So setzen immer mehr Anbieter darauf, vornehmlich Reparaturen anzubieten. Geldauszahlungen oder der Ersatz durch ein Neugerät wird immer seltener. Hiervon fühlen sich viele Betrüger abgeschreckt. Schließlich reicht der reine Wertersatz nie und nimmer aus, um ein neues Modell kaufen zu können.

Eine schwere Entscheidung, die jeder selbst fällen muss

Bei der Frage nach dem Sinn einer Handyversicherung solltest du zu aller erst deine Geräte-Historie im Hinterkopf behalten. Wie oft ist dir bereits in Folge von Eigenverschulden ein Smartphone kaputt gegangen? Solltest du eher von der ungeschickten Sorte Mensch sein, kann eine entsprechende Absicherung dann durchaus Sinn ergeben. Wenn du einen Abschluss anstreben solltest, ist es jedoch wichtig auf das Kleingedruckte zu achten. Damit dir wichtige Details wie Einzelfallregelungen oder Ausnahmen nicht entgehen, solltest du tunlichst einen Abschluss unmittelbar beim Kauf vermeiden. Nimm dir lieber die Zeit und schließe in Ruhe Zuhause eine passende Versicherung ab. Bei Nutzung eines Vergleichsportals kannst du die vielen Anbieter miteinander vergleichen und die passende Absicherung finden.

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Bad Segeberg.

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