Hardware Testberichte

Samsung SSD 960 Pro mit 1 TB im Test

Testsysteme

Testsystem #1: Mit Onboard M.2-Slot

Unser erstes System setzt auf Highend-Komponenten, die bereits einen aktuellen M.2-Slot beinhalten. Das Testsystem erkennt die SSD 960 Pro auch ohne Probleme im UEFI.

  • Asus Z170-A Mainboard
  • Intel Core i7 6700K Prozessor
  • 16 GB Corsair Vengeance DDR4-2400 RAM
  • Zotac GeForce GTX 980 Ti AMP! Extreme Grafikkarte
  • 500 GB Samsung 850 Evo SSD
  • 600 Watt be quiet! System Power 8 Non-Modular 80+ Netzteil

Testsystem #2: Mit nachgerüstetem M.2-Slot

Das zweite Testsystem ist bereits zwei Jahre alt und setzt noch auf den alten 1150-Sockel. Das Mainboard besitzt keinen M.2-Slot, weshalb dieser mit einer Asus Hyper M.2 X4 Mini PCIe-Karte nachgerüstet wurde. Dadurch wird die Karte leider nicht korrekt im UEFI erkannt und es kann nicht von der SSD gebootet werden. Dadurch verfehlt sie leider ein wenig ihren Einsatzzweck als Systemplatte, dennoch wollten wir euch die Daten nicht vorenthalten.

  • ASRock Z87E-ITX Mainboard
  • Intel Core i7 4770K Prozessor
  • 16 GB Crucial Ballistix Sport DD3-1600 RAM
  • Asus Hyper M.2 X4 Mini PCIe-Karte
  • 250 GB Samsung 840 Evo SSD
  • 530 Watt be quiet! Pure Power L8 CM Modular 80+ Netzteil

Benchmarks

AS SSD Benchmark

AS SSD bedient sich des Force Unit Access (FUA) Kommandos. Dadurch werden Schreibvorgänge erst dann als erfolgreich zurück gemeldet, wenn die Daten final im NAND-Flash der SSD gelandet sind. Da dieser Vorgang Zeit benötigt, sinkt auch entsprechend die Datenübertragungsrate.

Benchmark-Programme wie Chrystal Disk Mark sind so programmiert, dass sie sich des FUA-Kommandos nicht bedienen. Entsprechend ist hier die Datenübertragungsrate höher.

FUA –Kommandos werden im Übrigen durch den Windows NVMe-Treiber automatisch nicht beachtet, wenn sich auf der SSD Kondensatoren für die Power-Loss-Protection befinden und dies entsprechend von der SSD gemeldet wird.

FUA lässt sich auch manuell deaktivieren, indem man im Gerätemanager die Eigenschaften des Datenträgers öffnet und unter Richtlinien die Option „Von Windows veranlasstes Leeren des Geräteschreibcaches deaktivieren“ aktiviert.

Beim Ermitteln der Leserate mit AS SSD ist es ein klein wenig anders. Beim Ermitteln der sequenziellen Lesegeschwindigkeit, sendet AS SSD 32 Kommandos, wartet mehrere hundert Mikrosekunden und schickt dann die nächsten 32 Kommandos raus. Bei „langsameren“ SSDs (bspw. SATA 6Gb/s) fallen diese Mikrosekunden über den gesamten Testzyklus nicht ins Gewicht, aber bei schnellen SSDs fällt es auf, was sich in schlechteren sequenziellen Leseraten äußert, die dem Testverfahren geschuldet sind.

Unsere Tests wurden ohne Änderung der Eigenschaften des Datenträgers durchgeführt, weshalb die Geschwindigkeit in AS SSD teilweise sehr niedrig ausfällt. Hier haben wir noch einen Screenshot mit deaktiviertem FUA, allerdings nicht unter idealen Testbedingungen.

AS SSD Kompression-Benchmark

Testsystem 1 (mit Onboard-M.2-Slot)
Testsystem 1 (mit Onboard-M.2-Slot)
Testsystem 2 (mit Asus Hyper M.2 X4 Mini)
Testsystem 2 (mit Asus Hyper M.2 X4 Mini)

AS SSD Kopier-Benchmark

Crystal DiskMark

Crystal DiskMark wurde auf 9 Durchgänge mit 50 MB Blöcken eingestellt. Die Testdaten werden vom Programm zufällig generiert und sind dadurch sehr praxisnah. Das Tool gibt jedoch nur die maximal erreichte Datenrate aus.

ATTO Disk Benchmark

Mit ATTO Disk Benchmark kann man gut herausfinden, wie die SSD mit unterschiedlichen Dateigrößen zurecht kommt. Der Testverlauf der 960 Pro ist sehr typisch, bei kleinen Dateien sinkt die Geschwindigkeit ab. Auch dort ist die SSD jedoch schon deutlich schnelle als übliche SATA-SSDs.

HD Tune

Zugriffszeiten

Auch hier hat AS SSD leider Probleme bei der Messung gemacht, beachtet daher vor allem den HD Tune Wert.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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